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·20. August 2026
Derby gegen den FCK: Was für und was gegen den Waldhof spricht

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·20. August 2026

Am Freitagabend um 18 Uhr steht für den SV Waldhof Mannheim das mit Spannung erwartete Pokal-Derby gegen den 1. FC Kaiserslautern an. Im Vorfeld analysiert liga3-online.de, was für und was gegen die Buwe spricht.
Heimvorteil: Schon seit Ende Juli ist das Carl-Benz-Stadion restlos ausverkauft. 19.000 Waldhof-Fans werden dabei sein – und für eine lautstarke Kulisse sorgen. Wie laut es werden kann, zeigte sich bereits beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. Auch die fast 4.000 Fortuna-Fans hatten dem wenig entgegenzusetzen. Am Freitagabend dürfte es nochmal stimmungsvoller werden, schließlich handelt es sich um ein Derby. Zudem verlor Mannheim nur eine der letzten neun Partien vor eigener Kulisse.
Offensive: Während der 1. FC Kaiserslautern in den ersten beiden Ligapartien torlos blieb, traf der Waldhof bereits fünfmal – und das gegen die beiden Top-Favoriten der Liga. Erst schenkte Mannheim der Fortuna aus Düsseldorf zwei Tore ein, dann traf der SVW bei Hansa Rostock gleich dreifach. Ein Ausrufezeichen. Allein Neuzugang Julian Ulbricht war bislang schon an drei Treffern beteiligt (zwei Tore, eine Vorlage), auch Rechtsverteidiger Jid Okeke bereitete schon zwei Treffer vor.
Unbekümmertheit: Mit einem Durchschnittsalter von 24,1 Jahren setzte der Waldhof in Rostock zuletzt auf eine überaus junge Mannschaft. Allein in der Viererkette liefen mit Moritz Polte und Darnell Keumo zwei 18-Jährige auf. Auch Spieler wie Jid Okeke (21 Jahre), Lovis Bierschenk (21 Jahre) und Kushtrim Asallari (23 Jahre) gehören zu den jungen Wilden – und machten ihre Sache mit einer gewissen Unbekümmertheit allesamt gut. Die Startelf des FCK gegen Karlsruhe war im Schnitt um drei Jahre älter.
Bilanz: 25 Mal standen sich beide Klubs laut "transfermarkt.de" bislang gegenüber, nur sechs Partien konnte Mannheim dabei für sich entschieden. Der FCK ging dagegen neunmal als Sieger vom Platz, zudem gab es zehn Unentschieden. Hinzu kommt: Schon seit acht Partien sind die Buwe gegen den Rivalen ohne Sieg. Der Letzte liegt bereits 30 Jahre zurück. Im Pokal gab es bislang zwei Spiele – beide gingen an die Roten Teufel.
Defensive: Dass in Rostock alle drei Gegentreffer nach einer Standardsituation gefallen sind, sei "schwer zu verkraften" gewesen, sagte Trainer Rui Mota nach der Partie. Auch generell wirkt die Defensive der Buwe noch nicht so sattelfest, denn auch gegen Düsseldorf hätten sich die Buwe nicht über mehr als ein Gegentor beschweren dürfen. Die Roten Teufel dagegen sind nach zwei Spielen noch ohne Gegentreffer – und reisen entsprechend mit breiter Brust an.
Erfahrung: Marlon Ritter, Mergim Berisha, Jan Elvedi, Jacob Rasmussen: Der 1. FC Kaiserslautern verfügt über eine ganze Reihe von erfahrenen Spielern, was gerade in einem umkämpften Derby den Unterschied ausmachen kann. Schließlich haben die meisten Akteure schon mehrere Derbys gespielt – zuletzt etwa gegen den Karlsruher SC -, während ein solch brisantes Duell für viele der jungen Mannheimer Talente noch Neuland ist.







































