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·19. September 2026

Derry Scherhant glänzt nach DFB-Nominierung in der Bundesliga

Artikelbild:Derry Scherhant glänzt nach DFB-Nominierung in der Bundesliga

Derry Scherhant lieferte am Samstag eine eindrucksvolle Antwort auf seine erste Berufung in die deutsche A-Nationalmannschaft und zeigte beim 2:2 des SC Freiburg bei Eintracht Frankfurt eine Man-of-the-Match-Leistung. Der Freiburger Offensivspieler beendete den Nachmittag mit einem Tor und einer Vorlage, traf bei einem direkten Freistoß den Pfosten und stellte eine Frankfurter Abwehr, die ihn auf der linken Seite kaum in den Griff bekam, immer wieder vor Probleme.

Scherhant wurde in der 71. Minute schließlich für Vincenzo Grifo ausgewechselt, nachdem er bei nahezu allen besten Offensivaktionen Freiburgs eine zentrale Rolle gespielt hatte. Die Leistung kam nur wenige Tage, nachdem Scherhant gemeinsam mit Max Rosenfelder, Philipp Treu und Yannik Engelhardt zu den vier Freiburger Spielern gehörte, die ihre erste Berufung in die deutsche A-Nationalmannschaft erhielten. Scherhant gab anschließend zu, dass ihn die Nominierung zusätzlich motiviert habe.


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Scherhant treibt Freiburgs Angriff in Frankfurt an

Freiburg kontrollierte im Deutsche Bank Park weite Teile der ersten Halbzeit, lag jedoch zurück, nachdem Younes Ebnoutalib in der zehnten Minute Frankfurts ersten ernsthaften Angriff verwertete. Scherhant hatte seine Absichten da allerdings bereits angedeutet. Er übernahm Freiburgs ersten offensiven Freistoß und prüfte die Frankfurter Defensive früh mit einem Abschluss von der Strafraumkante.

Der Ausgleich fiel in der 34. Minute. Igor Matanović half Freiburg zunächst dabei, rund um die Mittellinie in Ballbesitz zu kommen, bevor Yannik Engelhardt den Ball nach links zu Jordy Makengo verlagerte. Elias Baum rückte aus der Frankfurter Abwehrkette heraus und öffnete damit Raum im linken Halbraum, den Makengo nutzte, um Scherhant einzusetzen.

Scherhant drang in den Strafraum ein, legte sich den Ball auf den rechten Fuß und schoss flach auf die lange Ecke. Scherhants ehemaliger Freiburger Teamkollege und ebenfalls erstmals für die deutsche Nationalmannschaft berufene Noah Atubolu bekam noch eine Hand an den Ball, konnte aber nicht verhindern, dass er die Linie überquerte.

Frankfurt ging nur zwei Minuten später durch Jonathan Burkardt erneut in Führung, doch Scherhant blieb Freiburgs größte Gefahr. Kurz vor der Halbzeit trat der frühere Hertha-BSC-Angreifer zu einem direkten Freistoß aus etwa 20 Metern an. Sein wuchtiger Versuch zwang Atubolu zu einer Fingerspitzenparade an den Pfosten.

Scherhant benötigte nach dem Wiederanpfiff nur drei Minuten, um erneut Einfluss auf das Spielgeschehen zu nehmen. Makengo schickte ihn wieder über Freiburgs linke Seite. Diesmal widerstand Scherhant der Gelegenheit, selbst den Abschluss zu suchen, und schlug stattdessen eine präzise Flanke an den langen Pfosten, wo Yuito Suzuki einlief und den verdienten 2:2-Ausgleich erzielte.

Einer von Deutschlands 11 Neuberufenen hätte sieben Minuten später beinahe die Wende perfekt gemacht. Scherhant zog auf der linken Seite in den Strafraum und schoss kraftvoll auf die kurze Ecke, traf jedoch nur knapp das Außennetz. Anschließend sah Oscar Højlund Gelb, nachdem er Scherhant gestoppt hatte, als der Freiburger Angreifer auf den Frankfurter Strafraum zulief.

Scherhants Aufstieg in Freiburg geht weiter

Der Auftritt am Samstag setzte einen weiteren wichtigen Meilenstein in Scherhants Entwicklung in Freiburg. Das frühere Hertha-Nachwuchsprodukt war zunächst als günstige Verpflichtung mit Entwicklungspotenzial in den Breisgau gekommen und verbrachte einen Großteil seiner Anfangszeit in Freiburg damit, hinter Klublegende Vincenzo Grifo um Einsatzminuten zu kämpfen. Seine gewachsene positionsbezogene Vielseitigkeit und immer konstantere Leistungen haben ihn inzwischen deutlich weiter nach oben in Julian Schusters Hierarchie gebracht.

Schuster setzte in Frankfurt im vierten Bundesliga-Spiel in Folge auf dieselbe Startelf. Scherhants Leistung rechtfertigte diese Kontinuität. Scherhant hat Grifo inzwischen praktisch auf die Bank verdrängt und stand in sechs von Freiburgs bisher sieben Pflichtspielen in dieser Saison in der Anfangsformation. Angesichts des Stellenwerts, den Grifo beim Schwarzwaldverein genießt, ist das eine bemerkenswerte Entwicklung.

Derry Scherhant über seine Berufung für Deutschland

„Ich habe mich seit der Berufung riesig gefreut“, sagte Scherhant zu Sky Deutschland. „Ich kann es immer noch nicht ganz glauben, und es hat mir heute auf jeden Fall noch mal einen extra Schub gegeben. Ja, er [Klopp] hat mich persönlich kontaktiert. Zuerst hat er mir eine Nachricht geschickt: ‚Hi, hier ist Jürgen Klopp. Falls du Zeit und Interesse hast, kannst du mich gern zurückrufen.‘ Ich habe ihn sofort zurückgerufen.“

„Ich kenne Jürgen Klopp schon seit meiner Kindheit, als er Mainz und Dortmund trainiert hat“, fuhr Scherhant fort. „Allein wegen des Respekts, den ich vor ihm habe, habe ich mich umso mehr gefreut, dass er angerufen und mich mitgenommen hat.“

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴󠁧󠁢󠁥󠁮󠁧󠁿 kannst du hier lesen.

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