Deshalb ist es zur Trennung zwischen Enzo Maresca und Chelsea gekommen | OneFootball

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·1. Januar 2026

Deshalb ist es zur Trennung zwischen Enzo Maresca und Chelsea gekommen

Artikelbild:Deshalb ist es zur Trennung zwischen Enzo Maresca und Chelsea gekommen

Chelsea hat sich gleich zu Beginn dieses Jahres nach 18 Monaten von seinem bisherigen Trainer Enzo Maresca getrennt. Eine angespannte Situation ist zuletzt völlig eskaliert.

Der 45-Jährige hat seinen Abgang bei den Londonern auch selbst forciert, wie die «BBC» berichtet. Er war mit verschiedenen Dingen innerhalb des Vereins unzufrieden. In erster Linie fühlte er sich von der Klubleitung zu wenig unterstützt. Mitunter gab es mediale oder auch öffentliche Kritik, gegen die er aus seiner Sicht zu wenig energisch verteidigt wurde.

Zwar stand Maresca durchaus hinter der Klubpolitik, in erster Linie auf junge und entwicklungsfähige Spieler zu setzen. Dennoch sah er es beispielsweise als verpasste Chance und Problem, dass im Sommer kein weiterer zentraler Mittelfeldspieler geholt wurde.


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Als sich zuletzt auch noch die Fans gegen ihn wandten und beim 2:2-Remis gegen Bournemouth bei der Auswechslung von Cole Palmer pfiffen, ist das Fass offenbar übergelaufen. Besonders pikant: Angeblich wurde die Auswechslung von Palmer von der medizinischen Abteilung gefordert, da der Engländer nach überstandener Verletzung noch nicht bei 100 Prozent ist. Maresca hätte ihn durchaus über die gesamte Spielzeit auf dem Platz belassen.

Schwierige öffentliche Auftritte

Auch die Klubbosse waren mit Maresca nicht rundum zufrieden. Seine öffentlichen Auftritte an Pressekonferenzen wurden teilweise kritisiert. Einerseits gab es einige sprachliche Barrieren, andererseits auch inhaltliche Aspekte, die ihnen nicht gefielen. So verneint Maresca zuletzt beispielsweise nicht, dass er als Nachfolger von Pep Guardiola bei Manchester City ein Thema sein könnte. Die beiden arbeiteten in der Vergangenheit als Chefcoach und Assistenztrainer bei den Skyblues eng zusammen.

Trotz Vertrag bis 2029 ist Maresca bei Chelsea nun Geschichte: Er bleibt ein Kandidat für die Guardiola-Nachfolge in Manchester. Bei den Citizens wird der Italiener nämlich hoch angesehen. Guardiola hat noch nicht final entschieden, ob er über diese Saison hinaus im Amt bleibt.

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