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·31. Juli 2026

Deutscher WM-Gegner trennt sich von Trainer: Später Doppelpack verhinderte Sieg

Artikelbild:Deutscher WM-Gegner trennt sich von Trainer: Später Doppelpack verhinderte Sieg

Bei der Weltmeisterschaft musste sich die DFB-Elf beinahe gegen diesen Gegner geschlagen geben. Ein später Doppelschlag von Deniz Undav verhinderte die Niederlage. Nun ist für den Trainer des Gegners Schluss.

Aus im Sechzehntelfinale

Für Emerse Fae geht es nicht weiter als Trainer der Elfenbeinküste. Das verkündete der ivorische Verband am Freitag. Der Vertrag des 42-Jährigen wurde nicht verlängert. Bei der Weltmeisterschaft war für die Elfenbeinküste im Sechzehntelfinale gegen Norwegen Schluss, als man Haaland und co. mit 1:2 unterlag.


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Bei der Endrunde machte Fae auch mit Rassismusvorwürfen gegen Bastian Schweinsteiger, der als TV-Experte fungierte, auf sich aufmerksam. Dabei prangerte er dessen Aussagen über den afrikanischen Fußball an, den der Weltmeister von 2014 als " „ein bisschen unorthodox“, „ein bisschen wild“ und „vielleicht auch manchmal nicht ganz so von der Taktik geprägt [...]" bezeichnete.

Fae war seit Anfang 2024 Trainer der Ivorer, die er zuerst als Interimstrainer und kurz darauf als Cheftrainer betreute. Beim Afrika-Cup 2024, während dem er zum Hauptübungsleiter auserkoren wurde, holte er überraschend den Titel. Bei der Weltmeisterschaft traf er in Gruppe E unter anderem auf Julian Nagelsmanns DFB-Elf. Gegen Deutschland zeigte sich das Team stark, musste durch einen Doppelpack von Joker Deniz Undav aber eine 1:2-Niederlage hinnehmen. Mit dem ersten K.O.-Runden-Einzug seines Landes erreichte er dennoch Historisches.

Als Nationaltrainer seines Heimatlandes holte der Ex-Profi eine ansehnliche Bilanz. Er verbuchte 25 Siege, darunter den Afrika-Cup, spielte viermal Remis und musste sieben Niederlagen hinnehmen.

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