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·17. September 2026
Deutschland muss Klasse zeigen

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Heute stellt Bundestrainer Jürgen Klopp seinen ersten DFB-Kader vor. Wer jetzt nicht in seinem XXL-Kreis dabei ist, der darf sich vorerst maximal noch dem erweiterten Blickfeld zurechnen
Der Kicker ordnet Bundesligaspieler seit Jahrzehnten mehrmals pro Saison nach ihrer Stärke. Die "Weltklasse" gibt es in dieser Rangliste, sie ist für Harry Kane und andere Überirdische reserviert - im Sommer gab es erneut keinen deutschen Weltklassemann. Hinzu kommen die "Internationale Klasse", die "Nationale Klasse" und die Kategorie "Neu auf dem Radar".
Wenn Jürgen Klopp am Donnerstag seinen ersten Nationalmannschaftskader nominiert, bis zu 40 Spieler sollen es sein, lassen sich gedanklich die Haken setzen. Wer ist qua überragender Leistung unverzichtbar? Leider wenige. Wer ist stark aufstrebend? Zum Glück einige. Wer ist vielleicht nicht überragend, passt aber gut auf eine dünn besetzte Position? Auch diese Spieler finden sich.
Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer jetzt nicht im XXL-Kader dabei ist - der darf sich vorerst maximal noch dem erweiterten Blickfeld zurechnen, sofern er nicht verletzt oder angeschlagen ist. Er sollte sich zumindest mal um die weitere Karriere im DFB-Trikot sorgen, auch wenn sich der Wind zügig drehen kann.
Bei Oliver Baumann (36) von der TSG Hoffenheim wäre es wahrscheinlich, dass seine Nationalmannschaftslaufbahn vorbei ist. Deniz Undav müsste sich erst einmal hinten anstellen. Die Tür aber ist offen, weit offen, das wird Klopp am Donnerstag mit einigen Überraschungen (vielleicht sogar an der Grenze zur Sensation) aufzeigen.
Allein dies bietet eine enorme Motivation - auch für all diejenigen, die derzeit in keine der Kategorien passen.







































