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·19. Mai 2026

DFB-Kadernominierung – Stand der Dinge & das musst du wissenb

Artikelbild:DFB-Kadernominierung – Stand der Dinge & das musst du wissenb

Julian Nagelsmann legt am Donnerstag um 13.00 Uhr in der Futsal-Halle auf dem DFB-Campus in Frankfurt/Main seinen WM-Kader für die USA, Mexiko und Kanada vor. Für das Turnier vom 11. Juni bis 19. Juli beruft der Bundestrainer 26 Spieler, darunter mindestens drei Torhüter. Im Mittelpunkt steht vor allem die Frage, ob Manuel Neuer nach längerer Pause ins DFB-Tor zurückkehrt.

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Bundestrainer Julian Nagelsmann beobachtet den Ball beim Abschlusstraining der deutschen Nationalmannschaft vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei am 16. November 2025 in Leipzig. Maja Hitij / Getty Images


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Neuer oder Baumann?

Nach Informationen von Sky und Bild soll der Weltmeister von 2014 im Aufgebot stehen. Nagelsmann habe Oliver Baumann bereits über die Entscheidung informiert. Der Deutsche Fußball-Bund wollte die Berichte auf SID-Anfrage nicht bestätigen. Eigentlich hatte sich der Bundestrainer nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen auf Baumann als Nummer eins festgelegt.

Für Neuer spricht seine Klasse an guten Tagen, die er zuletzt in der Champions League erneut unter Beweis gestellt hat. Dazu kommt die enorme Turniererfahrung des 40-Jährigen, die er Baumann und Alexander Nübel voraus hat. Gegen eine Rückkehr spricht vor allem seine körperliche Anfälligkeit. In dieser Saison verpasste der Schlussmann des FC Bayern bereits dreimal wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade Spiele, aktuell plagen ihn erneut muskuläre Probleme in der Wade, weshalb er laut Vereinsangaben „kürzertreten“ muss.

Kaum Platz für große Überraschungen

Mit unerwarteten Namen ist eher nicht zu rechnen. Der Großteil des Kaders gilt als gesetzt. „Viele sind relativ fix, die über Jahre zusammengewachsen sind“, sagte Nagelsmann zuletzt im ZDF-Sportstudio. Gemeinsam mit seinen Assistenten arbeitet er derzeit noch an den „letzte Details“. Insgesamt sei es „ein schwieriges und komplexes Thema“. Es gebe „viele Personalien, die du hin und her diskutierst. Du überlegst, wer passt zur Gruppe, wer nicht. Wie kriegen wir die beste Dynamik hin. Über allem steht die Leistung. Aber es gibt auch 50:50-Entscheidungen.“

Offen ist unter anderem, ob Matthias Ginter noch den Sprung auf den WM-Zug schafft. Auch bei Fanliebling Niclas Füllkrug ist die Entscheidung nicht gefallen. Hinzu kommen die Youngster Lennart Karl und Said El Mala. „Alle Infos gehen erst einmal an die Spieler“, betonte Nagelsmann.

62 Gespräche vor der Verkündung

Der Bundestrainer kündigte an, die Spieler vorab persönlich zu informieren. Er wolle „die Botschaften im negativen und positiven Fall persönlich rüberbringen“, erklärte er. Dafür stehen am Ende „62 Telefonate“ an. Ursprünglich sollte der Kader bereits am 12. Mai vorgestellt werden. Durch die Verlegung will Nagelsmann weitere Eindrücke sammeln. „Jeden Tag, den wir gewinnen, führt dazu, dass das Puzzle mit 26 Teilen maximal gut ausfällt“, sagte er.

Die Nationalspieler des FC Bayern München und des VfB Stuttgart bestreiten am Samstag in Berlin noch das DFB-Pokalfinale. Deshalb trifft sich der DFB-Tross erst am 27. Mai in Herzogenaurach zur WM-Vorbereitung. Nach dem Länderspiel gegen Finnland in Mainz am 31. Mai reist die Mannschaft am 2. Juni nach Chicago, wo am 6. Juni die Generalprobe gegen Co-Gastgeber USA ansteht.

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