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·23. Juni 2026

DFB-Pokal im Volkspark: Amateurklub empfängt den BVB im HSV-Stadion

Artikelbild:DFB-Pokal im Volkspark: Amateurklub empfängt den BVB im HSV-Stadion

Der Hamburger Oberliga-Klub HEBC darf sich auf einen der größten Abende seiner Vereinsgeschichte freuen. In der ersten Runde des DFB-Pokals trifft der Außenseiter im Volksparkstadion auf Borussia Dortmund.

Hintergrund: Eine Austragung auf dem vereinseigenen Professor-Reinmüller-Platz kam nicht infrage. Die Spielstätte in Eimsbüttel bietet lediglich Platz für rund 2.500 Zuschauer und erfüllt die Sicherheitsanforderungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für ein solches Großereignis nicht. Deshalb musste der HEBC nach einer Alternative suchen.


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Nach Gesprächen über verschiedene Optionen – auch eine Austragung am Millerntor stand zur Debatte – fiel die Entscheidung schließlich auf das Volksparkstadion. Damit wird die Heimstätte des HSV erneut zur Bühne für ein Pokalspiel mit Beteiligung von Borussia Dortmund. Bereits im August 2024 hatte der BVB dort gegen den 1. FC Phönix Lübeck gespielt. Der Regionalligist aus Schleswig-Holstein musste damals ebenfalls aus Kapazitätsgründen ausweichen. Mehr als 50.000 Zuschauer nutzen die Gunst der Stunde und verfolgten die Partie im Stadion.

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Foto: IMAGO

HSV winken sechsstellige Ticketeinnahmen!

Beim HEBC hofft man nun auf eine ähnliche Kulisse. Schon das BVB-Los hatte für Begeisterung gesorgt, nun kommt mit der Austragung im größten Stadion der Stadt ein weiteres Highlight hinzu. Vor einer fünfstelligen Kulisse aufzulaufen, dürfte für die Kicker des Amateurvereins ein einmaliges Erlebnis werden. „Von Eimsbüttel in den Volkspark“ jubelte der Fünftligist in einem Instagram-Post, der am Dienstagmorgen gemeinsam mit dem HSV geteilt wurde.

Eine weitere Besonderheit betrifft derweil den Termin. Weil Borussia Dortmund als amtierender Vizemeister Ende August im Supercup auf den FC Bayern trifft, wird die Pokalpartie nicht am regulären Erstrunden-Wochenende ausgetragen. Stattdessen steigt das Duell erst am 1. oder 2. September. Der HSV erklärte in diesem Zuge, zeitnah über den Ticketverkauf informieren zu wollen. Auch die Rothosen werden also vom Pokal-Märchen ihres Stadtnachbarn profitieren. Denn: Laut Mopo-Angaben soll der Bundesligist für das Duell zwischen Lübeck und Dortmund vor zwei Jahren rund 300.000 Euro kassiert haben!

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