Dichter Nebel: 1860 gegen Aue für 15 Minuten unterbrochen | OneFootball

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·3. März 2026

Dichter Nebel: 1860 gegen Aue für 15 Minuten unterbrochen

Artikelbild:Dichter Nebel: 1860 gegen Aue für 15 Minuten unterbrochen

Die Partie zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Erzgebirge Aue musste am Mittwochabend kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit für 15 Minuten wegen dichten Nebels unterbrochen werden. 

Schiri schickt Teams in die Kabinen

Schon zu Spielbeginn war die Sicht im Grünwalder Stadion aufgrund des Nebels etwas eingeschränkt, im Laufe der Partie wurde der Nebel immer dichter, sodass kaum noch etwas zu sehen war. Daher unterbrach Schiedsrichter Tom Bauer die Partie nach 55 Minuten und schickte die Mannschaften in die Kabinen. Währenddessen wurden in der 1860-Fankurve zahlreiche Feuerwerkskörper abgebrannt, wodurch weiterer Nebel über den Platz zog, sodass die Sicht weiter eingeschränkt wurde.


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Nachdem der Pyro-Nebel abgezogen war und auch die Sicht insgesamt wieder besser wurde, kamen die Teams zurück auf den Platz, ehe es nach einem fünfminütigen Warmup weiterging. Im weiteren Verlauf des Spiels wurde der Nebel zwar wieder dichter, zu einer weiteren Unterbrechung kam es aber nicht.

"Es war wirklich nicht viel zu sehen"

Bei "MagentaSport" erklärte Bauer anschließend, wie die Entscheidung zur Unterbrechung gefallen ist: "Wir haben gemerkt, dass die Sicht in der zweiten Halbzeit immer schlechter geworden ist und haben uns im Team immer wieder upgedatet – wie ist die Sicht des Assistenten, wie die des Vierten Offiziellen. Grundsätzlich müssen wir ja von Torlinie zu Torlinie schauen können, und da ist es schonmal ein guter Indikator, wenn die Jungs nicht mal bis zur anderen Seite schauen können".

Zudem hielt er Rücksprache mit den Spielern: "Ich habe dann auch die beiden Spielführer beziehungsweise Marvin Stefaniak mit ins Boot geholt und gebeten, uns auch ein Feedback zu geben. Ich wollte alle ins Boot holen, denn wenn wir sind ja alle auf dem Platz. Dann kam vom Keeper von 1860, dass er nicht mehr zum anderen Tor schauen kann. Ich bin selbst mal auf die Linie gegangen, und es war wirklich nicht viel zu sehen". Daher habe er sich "gezwungen gefühlt", das Spiel kurz zu unterbrechen.

"Absprache mit beiden Mannschaften"

Maximal für 30 Minuten hätte die Partie unterbrochen werden können. "Wenn absehbar ist, dass es danach unmittelbar weitergeht, kann man das auch ein bisschen dehnen, aber das haben wir heute nicht gebraucht", so Bauer. Das Weitermachen sei abschließend in "Absprache mit beiden Mannschaften" erfolgt, wobei Marcel Bär anmerkte: "Es wurde danach nicht besser, der Nebel ist ja nicht weggegangen. Deswegen habe ich es nicht ganz verstanden. Aber der Schiri hat es so entschieden und wir haben ja noch zu Ende gespielt." Auch 1860-Verteidiger Raphael Schifferl bezeichnete die Bedingungen als "grenzwertig". Wenn die Partie abgebrochen wäre, hätte der DFB sie beim Stand von 0:0 neu angesetzt.

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