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·1. März 2026

Die Alarmglocken müssen schrillen: Denn mit einer solchen Leistung reicht es am Ende nicht – ein Kommentar

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Die Alarmglocken müssen schrillen: Denn mit einer solchen Leistung reicht es am Ende nicht – ein Kommentar

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Simon Bartsch

1 März, 2026

Der FC war mit viel Selbstvertrauen nach Augsburg gefahren, kehrte aber mit leeren Händen zurück. Das durchaus verdient. Denn die Kölner boten eine besorgniserregende Leistung an. Die Abstiegsplätze kommen immer näher, die Lage spitzt sich zu beim 1. FC Köln: Ein Kommentar zur 0:2-Pleite in Augsburg.

Nach den Erfolgen zum Jahresbeginn war der Februar für den FC eher Magerkost. Ein Punkt aus den vergangenen vier Spielen ist zu wenig. Die Geißböcke müssen sich dringend etwas einfallen lassen. Denn die jüngste Leistung war schon besorgniserregend.

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Der 1. FC Köln gegen den FC Augsburg (Foto: Sebastian Widmann / Getty Images)

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Die Begegnung gegen den FC Augsburg war vielleicht gerade einmal 20 Minuten gespielt, da passierte etwas höchst Erstaunliches: Manuel Baum und oder seine Mannschaft entschieden sich, das Fußballspielen gegen den FC weitestgehend einzustellen. Der Gastgeber hatte die ersten zehn Minuten einen kleinen Sturmlauf abgefeuert, hätte vielleicht zu diesem Zeitpunkt schon in Führung gehen können, hatte mehr als 70 Prozent Ballbesitz und Marvin Schwäbe schon zwei Mal in arge Bedrängnis gebracht. Doch nach gut 20 Minuten war mit dem Sturmlauf Schluss. Augsburg verließ die eindeutig erfolgversprechende Linie und verschanzte sich in der eigenen Hälfte, um die Geißböcke anlaufen zu lassen. Eine ungewöhnliche Maßnahme, aber eine offenbar durchdachte.

Nur noch zwei Punkte zum Relegationsplatz

Zumindest darf man davon ausgehen, dass Baum bewusst war, wie schwer es die Kölner beim Spielaufbau haben würden. Das kann im Vertrauen in die eigene Mannschaft begründet sein, vielleicht wusste der Augsburger Coach aber auch, dass der FC nicht wirklich viel zu Stande bringen würde. Es war schließlich nicht das erste Mal, dass die Kölner mit dem Ball überfordert schienen. Noch vor wenigen Tagen hatte Lukas Kwasniok erklärt, dass er sich sicher sei, dass Performance dann irgendwann auch mit Punkten belohnt werden würde. Die Gegenthese gibt dem Trainer dann irgendwie recht. Eine schwache Performance bringt auf der anderen Seite eben keine Zähler. Nachdem die Kölner gegen die TSG noch gute 30 Minuten nah an der besten Saisonleistung spielten, gehörte der Auftritt in Augsburg wohl zu den schwächsten.

Die Quittung ist eine schmerzhafte. Der FC hat im Februar genau einen Punkt aus vier Spielen geholt. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt nur noch zwei Zähler, mit ein wenig Pech und einem Wolfsburger Sieg ist es am Abend dann vielleicht nur noch ein Punkt. Jedem sollte mittlerweile bewusst sein, in welcher Lage sich die Geißböcke befinden. Der FC ist nicht etwa im Abstiegskampf angekommen, er befindet sich mitten drin. Und es ist alles andere als ausgeschlossen, dass die Kölner nach dem 25. Spieltag einen der untersten drei Plätze übernommen haben. Die Tabellensituation ist also durchaus ernst, wenn auch kein Grund, jetzt schon in Panik zu verfallen.

Schwierigkeiten mit dem Ball

Die Alarmglocken dürfen, nein sie sollten aber durchaus schrillen. Denn der Auftritt der Kölner war besorgniserregend. Dem FC fehlte eben wieder einmal mit dem Ball so ziemlich jede Idee, eine spielerische Komponente, die die Defensive des Gegners hätte aushebeln können. Das Spiel der Geißböcke war eindimensional, durchschaubar, harm- und zahnlos. Der ständige Versuch mit langen Bällen hinter die Kette zu kommen, scheiterte immer und immer wieder. Und die Frage wird durchaus erlaubt sein, warum man in Köln nicht früher auf mehr spielerische Komponenten gesetzt hat. Eine Frage, die nur Kwasniok beantworten kann und auf die der Trainer eine Antwort finden muss. Denn nach dem Duell gegen den BVB in der kommenden Woche warten gleich mehrere Gegner, die dem FC durchaus den Ball überlassen könnten. Der FCA hat den Kontrahenten gezeigt, mit welchen einfachen Mitteln die Kölner zu bezwingen sind.

Unterm Strich bleibt eine grauenhafte Bilanz, eine beängstigend schwache Leistung und eine wichtige Erkenntnis: Mit einem Auftritt wie gegen den FCA wird es am Ende nicht reichen – ganz sicher.

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