Die ASSE kann endlich aufhören, wie eine schlaffe Marionette zu spielen | OneFootball

Die ASSE kann endlich aufhören, wie eine schlaffe Marionette zu spielen | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Peuple-Vert.fr

Peuple-Vert.fr

·23. August 2026

Die ASSE kann endlich aufhören, wie eine schlaffe Marionette zu spielen

Artikelbild:Die ASSE kann endlich aufhören, wie eine schlaffe Marionette zu spielen

"BRELAN D'AS" - ASSE

„Perfektion ist nicht erreichbar, aber wenn wir sie verfolgen, können wir Exzellenz erreichen.“ Vince Lombardi


OneFootball Videos


„Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu erschaffen.“ Peter Drucker

THE FINAL COUNTDOWN VON MICHELINE (AUS DER BUCHHALTUNG) ROAD TO LIGUE 1 = 62 - 9 = -53 PUNKTE

„Drei Spieltage. Neun Punkte. Zehn Tore. Micheline beendet den August mit einem Buchhaltungsproblem: Das Konto ‚Aufstiegshoffnungen‘ weist bereits einen gefährlich hohen Habenstand auf. Also bittet sie CATHRO, aus Gründen der Herzgesundheit etwas langsamer zu machen. CATHRO lehnt ab. Daraufhin fragt Micheline nur noch, wo die Formulare für die Ligue 1 abgelegt sind.“

Hallo Groupies,

Da ist euer Cowboy JossRandall wieder, für das „Aller guten Dinge sind drei“ dieser neuen Saison bei ASSE-GF38 (4-0) vom 22. August!

Man sagt, man solle sich immer vor zu schönen Tagen danach hüten. Nur singen bei unseren Verts seit drei Wochen die Tage danach so laut, dass man langsam vermutet, die Nachbarschaft habe schon Beschwerde eingelegt.

3 klare Siege, neun Punkte, zehn Tore ins gegnerische Gepäck und nur ein einziges Gegentor.

ASSE ist nicht mehr dabei, in die Saison zu starten: Sie hat gerade einen Gang hochgeschaltet.

Und statt auf den Tacho zu schauen, schauen wir lieber auf den Motor.

WENN DIE VERTS GROSS AUFSPIELEN, RÄUMEN DIE ANDEREN DIE SPIELSACHEN WEG

Es gibt Spiele, die man gewinnt. Es gibt Spiele, die man dominiert. Und dann gibt es jene, in denen sich der Gegner irgendwann fragt, ob er Geoffroy-Guichard nicht mit einem SNCF-Wartesaal verwechselt hat: viele Leute drumherum, aber keine Abfahrt möglich.

Grenoble kam mit gepackten Koffern. ASSE hat ihnen die Griffe zurückgegeben.

Kein Vergleich zum Spiel der vergangenen Saison gegen denselben beinahe benachbarten Gegner, der gekommen war, um uns wie die letzten Schuhputzer zu behandeln und uns zu Hause einen Punkt mitzunehmen.

Am Samstag haben die Verts vierzigfünf Minuten lang einen Fußball gespielt, der verdächtig nach einer Klempner-Vorführung aussah (ein Bild, das besonders meinen Bruno D. ansprechen dürfte): erobern, zirkulieren lassen, Druck machen, ableiten. Der Ball kam bei Grenoble rein wie in eine Wohnung, bei der man vergessen hat, die Tür zu schließen.

Das Pressing der Stéphanois war eine Art unangekündigte Steuerprüfung. Kaum hatte ein Grenobler den Ball bekommen, erklärte ihm schon ein Vert mit aller Höflichkeit der Welt, dass die Erklärung unvollständig sei.

Unsere Verts hatten sichtlich Freude daran, um ihren Gegner des Abends herumzuwirbeln wie eine alte blaue Fliege, die um die Hinterlassenschaften im Garten summt.

Und wenn ASSE den Ball zurückeroberte, dann machte sie nicht auf Vermögenserhalt. Sie ging nach vorne.

ÁRON, LE_CSON_DE_LA_RIVIÈRE_GVAI eröffnet den Ball mit einem Kopfball nach einer Ecke. BALLI_BALLO erhöht und CARDONA_QUE_L'AMOUUUUR, als Strafraumfuchs mit Hotelfachschule, nicht gerührter als ein Gerichtsvollzieher bei einer Pfändung, serviert noch vor der Pause das dritte Tor, noch ehe Grenoble überhaupt nach der Rechnung fragen konnte.

Danach hatte Grenoble mit 3 Dingern im Gepäck zwar noch fünfundvierzig Minuten zu spielen, aber offensichtlich nicht mehr viel zu sagen.

Das Interessanteste ist am Ende nicht einmal das Ergebnis. Es ist dieses Gefühl kollektiver Überlegenheit. ASSE hat sich nicht durch eine individuelle Heldentat vom Himmel durchgesetzt, sondern Grenoble mit Organisation, Pressing, Laufwegen und dieser neuen Fähigkeit erstickt, gemeinsam zu spielen, statt darauf zu warten, dass irgendein Mann in Grün einen Zauberstab aus der Socke zieht, wie es vergangenes Jahr manchmal der Fall war und dabei vielleicht allzu oft den Dreck unter den Teppich gekehrt hat.

Selbst nachdem die Sache entschieden war, hat ASSE weiter verwaltet. Vielleicht sogar ein wenig zu sehr nach dem Geschmack von CLAUDIA_LE_CARDINAL, die diesen ruhigeren zweiten Akt offenbar nicht mochte, ebenso wenig wie CATHRO_MOTRICES, der als guter Gegner der Stierkampftradition, wie es die Rosbifs meist sind, die OLÉs im Chaudron bei den Zehn-Pässe-Phasen nicht mochte. … Aber das ist wie früher die Vorfahrt von rechts: Das respektiert man. Und ehrlich gesagt bin ich gar nicht weit davon entfernt, ihm zuzustimmen. Es bringt nichts, überheblich zu werden. Denn wie jeder weiß: Hochmut kommt vor dem Fall.

Aber als ZURIKO_DAVID_EST_CHEVELU in der 82. Minute den vierten Stempel setzte, musste man nur noch die Stühle wegräumen.

Unsere ASSE hat also mit 4-0 gewonnen. Vor allem aber hat sie den Eindruck vermittelt, dass sie so hätte weitermachen können, bis Grenoble nach der Uhrzeit fragt.

UND IN DER MITTE FLIESST EIN RUHIGER FLUSS - ASSE

Vielleicht ist das, meine Groupies, die beste Nachricht dieses Saisonstarts.

Das Mittelfeld von ASSE hat mit dem vom vergangenen Jahr kaum noch etwas zu tun.

Zuerst CSONGVAI_QUE_VAILLE. Der Mann kann alles: laufen (auch wenn nicht besonders schnell), erobern, lenken, schießen, treffen und offenbar die Spielberichte ganz allein ausfüllen. Gegen Grenoble erzielt er das 1:0, erobert den Ball vor dem zweiten Treffer zurück und leitet beinahe das dritte ein. Ein Abend, an dem ihm nur noch ein Parkplatz fehlte.

In einer Welt, in der es Mode geworden ist, immer einen „Man of the Match“ zu nennen (als wäre Fußball ein Einzelsport …), würde ich mich für dieses Spiel wohl auf den Ungarn festlegen (und zwar mit einer völlig neuen Festlegung, die man noch gut hätte gebrauchen können, aber nun ja, wenn man verschwenderisch veranlagt ist, ändert man sich nicht).

Neben ihm bestätigt LARGUEZ_LES-TAMAR_SVETLIN, dass er nicht in den Forez gekommen ist, um die Landschaft zu bewundern. Er erobert Bälle, schaltet sich nach vorne ein, spielt einfach. Und vor allem vermittelt er dieses wertvolle Gefühl, immer eine Sekunde voraus zu sein.

Und dann sind da noch die anderen. BREUM_DU_TIGRE (danke Kékette), wieder einmal er, der eine Ecke auf den Kopf des Ungarn legt, als würde man einen Brief in einen Briefkasten werfen. Ich war übrigens verblüfft über die Zahl der grünen Fans im Stadion am Samstag, die sich schon ein Trikot mit der Nummer 10 und dem Namen RAVI_JAKOB gegönnt haben! Aber auch BOAKYE_PROFITE_LE_CRIME, quirlig, anspielbar, intelligent in seinen Laufwegen. Das Kollektiv beginnt, nach etwas auszusehen, das nichts mehr dem Zufall schuldet.

Das Mittelfeld gilt im modernen Fußball oft als Maschinenraum. Und wenn das Mittelfeld von ASSE die ersten Eindrücke bestätigt, wird es trotzdem schwer zu bewegen sein.

In der Offensive verschwendet ASSE seine Vorräte nicht: vier Tore, maximale Effizienz und eine Vielfalt an Aktionen, die Freude macht. Auch wenn ich bei BALLI_BALLO noch ein paar Vorbehalte habe, sprechen seine Aktivität und seine Statistiken für ihn. Ich verbeuge mich. Und CARDONA_QUE_L'AMOUUUUR lebt einfach wieder auf. Ganz schlicht. Und erzielt sein 4. Tor der Saison, was meine Wette auf 15 Tore in diesem Jahr durchaus plausibel hält.

Hinten dasselbe Lied. Wenig Zittern, viel Kontrolle. Die Innenverteidigung CLAUDIA_LE_CARDINAL + IL_ÉTAIT_UN_PETIT_NAÏR strahlt tiefe Ruhe aus, und die Harmonie ist schon sichtbar. Da haben sich offenbar zwei gefunden, die nicht stundenlang besprechen müssen, wer auf welcher Bettseite schläft. Jedenfalls braucht es gestern mehr offensive Qualität als die von Grenoble, um die beiden auszuhebeln.

Und eine besondere Erwähnung für BERN_HAPPY_AUER, den linken Aushilfsverteidiger, der seine Seite mit dem Ernst eines Beamten an einem Freitagnachmittag gehalten hat: sorgfältig, sauber und vor allem ohne Überstunden zu verlangen. In diesem späten Mercato ohne linken Verteidiger (vorerst) und nachdem man ENDLICH geschafft hat, sich von ANNAN zu trennen (so eine Art Bad Annan Split eben …), ist das interessant. Und selbst im schlimmsten Fall könnte man, wie der große Professor Stachowsky sagt, wenn er nicht gerade mit seinen löchrigen Shorts Kreise ins Wasser malt, vielleicht sogar die Saison über, oder zumindest bis zum Winter-Mercato, mit Bernauer und Old improvisieren. Und da es beim Heimwerken heißt, bei Cathro gibt es alles, was man braucht (er ist schon gut, dieser Stachowsky).

Kurz gesagt: ASSE bekommt langsam ein Rückgrat.

Und wenn eine Mannschaft ein Rückgrat hat, kann sie endlich aufhören zu spielen wie eine ausgerenkte Marionette.

BIS HIERHER LÄUFT ALLES GUT

Also ja, Groupies. Bis hierher läuft alles gut (wie der Typ sagte, der aus dem 10. Stock fiel, als er am 6. vorbeikam).

Sogar sehr gut.

Es macht Spaß, diese ASSE anzuschauen. Sie gewinnt, sie trifft, sie presst, sie kontrolliert und vor allem scheint sie immer stärker zu werden. Das Beste kommt vielleicht erst noch.

Gut, noch ist nicht alles perfekt, man sollte die Statue von Geoffroy-Guichard nicht schon vor September vergolden.

Man sollte sie sich auch nicht schon grün anmalen und mitten in einen Blumenstrauß stellen, dabei die offensichtliche Schwäche des Gegners vergessend (und wir sind dieses Jahr nicht davor gefeit festzustellen, dass das Niveau in der L2 spürbar schwächer ist als im letzten Jahr, aus letztlich leicht verständlichen Gründen. Darüber reden wir noch, und so werde ich eine Bildungslücke bei euch schließen, wie man in Venedig sagt).

Aber ich nehme hier ein großes Bündel Takt zusammen und flüstere mit einer Stimme, die selbst einem Schraubenschlüssel weiche Knie machen würde, dass nein, es noch immer nicht an der Zeit ist, durchzudrehen.

Außerdem gab es am Samstagabend zwei kleine Wolken an diesem ansonsten völlig klaren Himmel: die Verletzung von GORILLES_DANS_LA_BREUM, die – auch wenn sie offenbar nicht allzu schlimm ist – daran erinnert, dass Fußball manchmal ein Miststück ist. Und L'AFFAIRE_DUFFUS, nach wie vor kaum kompatibel mit CATHROs technischem und ballbesitzorientiertem System.

Doch da zeichnet sich direkt nach Dijon eine interessante Serie ab: MHSC, DUNKERQUE, METZ und RODEZ. Vier Spiele für den ersten echten Berg der ersten Kategorie in dieser Saison. Derjenige, der zeigen wird, ob diese ASSE einfach nur wie eine Rakete gestartet ist … oder ob sie wirklich gelernt hat zu steuern und wir zu Recht die Tür unseres Vertrauens weit aufmachen.

Aber im Moment, meine Lieben, geht es nach oben. Und bis hierher ist die Landschaft ziemlich hübsch.

Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🇫🇷 kannst du hier lesen.

Impressum des Publishers ansehen