BMG-News
·4. Januar 2026
Die besten Wintertransfers der Gladbach-Geschichte

In partnership with
Yahoo sportsBMG-News
·4. Januar 2026

Nachdem wir uns jüngst die vier größten Wintertransfer-Flops der Gladbach-Geschichte angeschaut haben, ist es logisch auch die Gegenseite zu betrachten.Insbesondere, da es hier auch einige nennenswerte Transfers gibt, die in der Retrospektive als erfolgreich bezeichnet werden können.
Martin Stranzl kam zum 1. Januar 2011 aus Moskau für 800.000 Euro an den Niederrhein, bei einem Marktwert von 3 Millionen Euro. Man kann also ohnehin schon von einem Schnäppchen sprechen. Der damals 30 Jahre alte Spieler war aber auch abseits der finanziellen Aspekte ein absoluter Volltreffer.

Photo by Friedemann Vogel/Bongarts/Getty Images
Denn wo Stranzl noch im Abstiegskampf zu Gladbach kam, war er eine der Säulen die unter Favre Gladbach in die Champions League führten. Als Leader, Abwehrchef und sogar Kapitän war er vier Jahre Stammspieler bis er dann langsam seine Karriere ausklingen ließ.
Insgesamt war sein Transfer ein Volltreffer und ein Beweis für Eberls Übersicht auf dem Transfermarkt. Außerdem bemerkenswert ist das er Gladbach bis heute im Gedächtnis geblieben ist. Jahre später wünschen sich Fans spieler wie ihn zurück und auch einer Rückkehr als Verantwortlicher stehen die meisten positiv gegenüber. Von Soforthilfe zum Puplikumsliebling.
Dante kam im Januar 2009 für 2,5 Millionen Euro aus Belgien. 103 Spiele in nur zweieinhalb Jahren, davon die meisten in der Startelf, sprechen eine klare Sprache. Ebenfalls ein Eberl-Transfer mit einem ähnlichen Endergebnis: Als Soforthilfe gekommen, führte er Gladbach bis in die Champions League.
Auch für Dante zahlte sich der Wechsel enorm aus. Mit 28 Jahren kam der Wechsel zu Bayern, wo er in der Triple-Saison eine bedeutende Rolle spielte. Definitiv ein Win-Win-Transfer: Dante erhielt sein Karrieresprungbrett, und Gladbach bekam einen sehr guten Innenverteidiger – und machte dabei noch Gewinn.
Joe Scally hier zu nennen, ist vielleicht etwas kontrovers. Zwischenzeitlich waren einige Gladbacher dem Amerikaner überdrüssig. Als der damals 18-Jährige 2021 aus New York zu Gladbach kam, erhoffte man sich einiges.

Photo by Pau Barrena/Getty Images
Und eigentlich bekam man einiges. Nachdem er sich im ersten halben Jahr in der zweiten Mannschaft einlebte, absolvierte er in jeder vollen Saison mindestens 28 Ligaspiele. Auch verdrängt werden konnte er nie so richtig. Auf der einen Seite kann man sagen, dass er konstant spielt, auf der anderen Seite kann man durchaus sagen, dass er sich in den letzten Jahren so gut wie kaum entwickelt hat und mit wenig Konkurrenz zu kämpfen hatte.
Trotzdem hat man für 1,8 Millionen Euro einen durchschnittlichen Bundesligaverteidiger bekommen, der sehr flexibel einsetzbar ist. Sollte er den Verein mal verlassen, wird man außerdem Gewinn erwirtschaften. Obwohl es sich für viele nicht so anfühlen wird, ist Scally einer der besten Wintertransfers der Gladbach-Geschichte.
Im selben Sommer kam auch Manu Kone an den Niederrhein. Für ihn gilt Ähnliches wie bei Scally. Irgendwie fühlt sich seine Personalien unbefriedigend an. Einerseits wegen der hohen Ablöse von 9 Millionen Euro und weil man am Ende „nur“ 18 Millionen Euro für den Franzosen bekam.

Denn heute ist er Nationalspieler und hat einen Marktwert von knapp 50 Millionen. Doch aufgrund der schwierigen sportlichen Situation bei Gladbach hatte Kone mit einigen Formschwankungen zu kämpfen, weshalb sein Marktwert sich zwischenzeitlich halbierte. Trotzdem machte er 86 Spiele für Gladbach und man bekam das Doppelte, was man ursprünglich für ihn zahlte. Deshalb ein guter Transfer mit mulmigem Gefühl.
Anders als die letzten beiden hat der Transfer von Havard Nordtveit aus dem Winter 2010/2011 keinen bitteren Nachgeschmack. 187 Spiele im Gladbachtrikot, darunter einige als Kapitän, und das für einen ablösefreien Transfer. Nach 5,5 Jahren im Verein wurde er dann für 8 Millionen Euro in die Premier League verkauft. Insgesamt ein Top-Transfer.
Ebenfalls ablösefrei im Winter 2010/2011 kam Mike Hanke nach Gladbach. In 2,5 Jahren machte er 95 Pflichtspiele für die Borussia, wobei er 27 Torbeteiligungen vorweisen konnte. Doch viel wichtiger als das war seine Rolle im Favre-System. Räume für Spieler wie Reus schaffen und hart gegen den Ball arbeiten sind manchmal wichtiger als Zahlen.

Photo by Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images
Filip Daems ist nicht nur langjähriger Gladbach-Kapitän, sondern auch ein Wintertransfer. 2005 kam der Verteidiger aus der Türkei. Am Borussia-Park wurde der Belgier Kapitän und blieb 10 Jahre im Verein. 232 Pflichtspiele, davon 27 sogar in der zweiten Liga. Ebenfalls wie Stranzl von Soforthilfe zu Legende.
👉 Doch was sagt ihr? Habe ich jemanden vergessen? Schreibt es in die Kommentare!
👉 Weitere News über Borussia Mönchenglabdach findet ihr auf BMG-News
🖊 Autor: Mika Heerink
📷 Photo by Friedemann Vogel/Bongarts/Getty Images
Live









































