"Die Hütte muss brennen": Darf die Hertha weiter träumen? | OneFootball

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·10. Februar 2026

"Die Hütte muss brennen": Darf die Hertha weiter träumen?

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Bayer 04 Leverkusen und der VfB Stuttgart sind bereits im Halbfinale vom DFB-Pokal. Der FC Bayern oder RB Leipzig werden dazukommen. Und dazwischen dann die Hertha? Der einzige verbliebende Zweitligist ist am Abend (20:45 Uhr) gegen Europa League Teilnehmer SC Freiburg aber gegen einen schwierigen Gegner gefordert.

"Zwingend notwendig"

Klappt es im Jahr 2026 endlich mit dem ersten Finale im eigenen Stadion? Zwei Siege wären für die Berliner noch nötig. Bei der verbliebenden Konkurrenz ist dies aber ein weiter Weg. "Wir treffen auf eine Mannschaft, die in drei Wettbewerben unterwegs ist und alles sehr souverän meistert", lobte Stefan Leitl auf der Pressekonferenz den Gegner aus Freiburg. "Wir haben echt Lust auf dieses Spiel", erklärte der Trainer weiter.


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Um die Überraschung zu schaffen, setzt dieser auf die Heimspielatmosphäre. "Ich wünsche mir ganz viel Support im Stadion, weil das zwingend notwendig sein wird", so der Übungsleiter. "Die Hütte muss brennen, wenn wir eine Chance haben wollen in die nächsten Runde einzuziehen. Deswegen muss ganz Berlin Blau-Weiß sein", fügte der Chef-Trainer an. 55.000 Zuschauer werden von dem Zweitligisten insgesamt erwartet.

"Wir fühlen uns gut"

Am vergangenen Wochenende gelang der Hertha in der Liga ein wichtiger 3:0 Erfolg in Elversberg. Dieser Schwung soll nun im Pokalspiel mitgenommen werden. "Wir fühlen uns gut und konnten jetzt diese englische Woche natürlich perfekt starten", sagte auch Leitl. Bei den Saarländern kamen die Berliner mehr über schnelle Gegenstöße, als es sonst der Fall ist. Dies dürfte gegen den Bundesligisten noch mehr der Fall sein. "Ich will nicht nur auf das Umschaltspiel fokussieren. Wir haben viele Facetten", erläuterte der Chef-Trainer hierzu.

Die Liste der Ausfälle bleibt lang. Mit Diego Demme, Niklas Kolbe, Maurice Krattenmacher und Kennet Eichhorn fallen wichtige Spieler aus. Nun kommt auch noch Deyovaisio Zeefuik zu der Liste hinzu. Der Außenverteidiger habe eine Knieverletzung erlitten und werde mehrere Wochen ausfallen. Als Ersatz steht Julian Eitschberger bereit, der im Winter noch weg wollte. Der Verteidiger habe sich aber super verhalten und sei ein Berliner Junge. "Demensprechend war auch klar, dass er wieder eine Option ist", so Leitl.

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