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·25. Februar 2026

"Die Saison meines Lebens": Engelhardt spricht über Höhenflug

Artikelbild:"Die Saison meines Lebens": Engelhardt spricht über Höhenflug

Nach einem halben Jahr der Eingewöhnung an alter Wirkungsstätte ist Erik Engelhardt bei Energie Cottbus mittlerweile voll durchgestartet, gehört zu den Topscorern der 3. Liga und spricht selbst von der "Saison seines Lebens". In einem Interview mit "transfermarkt.de" legt der 27-Jährige die Gründe für sein Formhoch dar, findet lobende Worte für seinen Trainer und befasst sich auch mit einem Zukunftsziel.

Engelhardt hat seinen "Rhythmus wiedergefunden"

Dank eines späten Treffers im Ostderby in Aue thront der FC Energie Cottbus auch nach 25 Spieltagen weiterhin an der Tabellenspitze und darf sich mehr und mehr mit einem möglichen Aufstieg beschäftigen. Einer, der daran einen ganz großen Anteil hat, ist Erik Engelhardt. Der 27-jährige Stürmer trug bislang 15 Treffer zum Erfolg der Lausitzer bei, legte drei weitere Tore für seine Teamkollegen auf und spricht in einem Interview mit "transfermarkt.de" über diese Spielzeit als "ein Stück weit die Saison meines Lebens." Seinem derzeit zweiten Rang in der Torjägerliste misst er dabei nicht so viel Wert bei: "Das ist eine schöne Momentaufnahme, aber hat für mich keine Priorität. Da ist mir der sportliche Erfolg der Mannschaft deutlich wichtiger, der steht im Vordergrund."


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Dabei benötigte der gebürtig aus dem oberfränkischen Kulmbach stammende Engelhardt, der bereits in der Saison 2021/22 für die Lausitzer spielte, nach seiner Rückkehr aus Osnabrück im Januar 2025 erst einmal ein halbes Jahr der Eingewöhnung. "Rückblickend würde ich sagen, dass die Rückrunde der vergangenen Saison für mich sportlich der Akklimatisierung diente", so Engelhardt, der nach der Sommerpause schließlich seinen "Rhythmus wiedergefunden" habe. Das liege nicht zuletzt auch an seinem Trainer beim FCE: "Es ist einfach ein gegenseitiges Grundvertrauen da. Péle Wollitz vermittelt uns zu jeder Zeit, dass der Mensch bei ihm an erster Stelle steht. Das schafft Sicherheit und gibt ein gutes Gefühl, sodass wir eine positive Grundlage haben, um unsere bestmögliche Leistung abzurufen."

Neue Routinen führten mit zum Formhoch

Einen gewissen Eigenanteil sieht Engelhardt bei seinem Formhoch aber auch, schließlich habe er einige Routinen umgestellt. "Ich lege bewusst mehr Wert auf Themen, die sich auf meinen Körper und meine Leistungsfähigkeit positiv auswirken. Dazu gehören natürlich die Ernährung, aber auch die richtige Regeneration nach den Spielen sowie die körperliche Aktivierung vor den Einheiten und Matches", so der Stürmer, der zudem in Eigenregie daheim noch viel an sich arbeite und die gestiegene Eigenverantwortung seiner mittlerweile gesammelten "Erfahrung" zuspricht. Außerdem stimme bei den Cottbusern eben auch die Kaderzusammenstellung und das Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen.

Anders lässt sich vermutlich auch die bisher starke Saison der Lausitzer sowie der erste Tabellenplatz wohl nicht erklären. Für den FCE stellt sich somit wieder einmal die Frage, ob denn letztlich ein Aufstieg möglich sei. "Ich bin nicht der, der die Ziele ausruft, das müssen andere machen", gibt sich Engelhardt in dieser Frage zurückhaltend, ist selbst aber ambitioniert. "Für mich persönlich habe ich auf jeden Fall das Ziel, wieder in der 2. Bundesliga aufzulaufen – und ich glaube, damit bin ich hier nicht ganz allein."

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