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·20. Juli 2026
Die Top-Elf der WM 2026 – Historisch, legendär, überragend

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·20. Juli 2026

Eine Weltmeisterschaft schreibt ihre ganz eigenen Geschichten. Neue Helden rücken ins Rampenlicht, etablierte Superstars bestätigen ihren Status und Überraschungsteams sorgen für unvergessliche Momente.
Auch die WM 2026 bot wieder alles, was Fußballfans lieben – spektakuläre Tore, dramatische K.-o.-Spiele und zahlreiche individuelle Glanzleistungen. Doch welche Akteure stachen über das gesamte Turnier hinweg besonders heraus? Wir haben unsere Elf der Weltmeisterschaft im klassischen 4-3-3-System zusammengestellt.

Vozinha | Anadolu/GettyImages
Die größte Überraschung dieser Elf steht zwischen den Pfosten. Mit seinen überragenden Leistungen führte Kap-Verde-Kapitän Vozinha seine Nation sensationell bis in die K.o.-Phase und schrieb damit eines der schönsten WM-Märchen des Turniers. Der 41-Jährige hielt seine Mannschaft mit zahlreichen spektakulären Paraden immer wieder im Spiel und brachte selbst die größten Weltstars zur Verzweiflung. Gegen Weltmeister Spanien bewahrte er sein Team mit einer Galavorstellung lange vor einem Gegentor, wenig später ließ er auch Vizeweltmeister Argentinien und Superstar Lionel Messi schier verzweifeln.
Seine Auftritte machten ihn nicht nur zum Publikumsliebling, sondern auch zum weltweiten Social-Media-Phänomen: Rund 30 Millionen Menschen folgen dem Kapverdier mittlerweile auf Instagram. Kaum ein Spieler verkörperte den Zauber dieser Weltmeisterschaft so sehr wie Vozinha – für uns ist er deshalb die Nummer eins im Tor der Elf des Turniers.

Pedro Porro | Florencia Tan Jun/GettyImages
Pedro Porro gehörte im Verlauf der Weltmeisterschaft zu den größten Gewinnern im spanischen Kader. Nachdem der Rechtsverteidiger die Gruppenphase größtenteils noch auf der Bank verbracht hatte, entwickelte er sich in der K.o.-Phase zur festen Größe der Furia Roja. Defensiv überzeugte der Tottenham-Profi mit enormer Stabilität und nahm mit auf dem Weg zum Titel gleich mehrere Weltklassespieler nahezu komplett aus dem Spiel.
Offensiv setzte Porro mit seinen dynamischen Vorstößen immer wieder Akzente und erzielte als Außenverteidiger zwei entscheidende Treffer – jeweils das 2:0 gegen Österreich und Frankreich. Damit zog er mit Fernando Hierro als erfolgreichster spanischer Verteidiger bei Weltmeisterschaften gleich. Eine beeindruckende Bilanz, die sein herausragendes Turnier als bester Rechtsverteidiger der WM eindrucksvoll unterstreicht.

Dayot Upamecano | NurPhoto/GettyImages
Dayot Upamecano gehörte bei Frankreich zu den konstantesten Verteidigern des gesamten Turniers. Der Innenverteidiger überzeugte mit seiner Zweikampfstärke, seinem Tempo und einem herausragenden Stellungsspiel. Auch im Spielaufbau war der Bayern-Profi ein entscheidender Faktor: Mit einer Passquote von 92 Prozent leitete er zahlreiche Angriffe präzise ein und gab der französischen Defensive Sicherheit.
Upamecano stand bis auf das Spiel um Platz drei in jeder Partie in der Startelf, verpasste nahezu keine Minute und war der unangefochtene Abwehrchef der Franzosen. Sein Fehlen gegen England machte sich sofort bemerkbar: Bereits zur Halbzeit lag Les Bleus mit 0:4 zurück. Kaum ein Spieler war für seine Mannschaft bei dieser Weltmeisterschaft so wichtig wie der Bayern-Star, der durchgehend auf Weltklasse-Niveau agierte.

Pau Cubarsi | Alex Pantling - FIFA/GettyImages
Mit gerade einmal 19 Jahren spielte Pau Cubarsi eine Weltmeisterschaft, die eher an einen erfahrenen Routinier als an einen Teenager erinnerte. Der Innenverteidiger überzeugte mit beeindruckender Ruhe am Ball, exzellentem Stellungsspiel und außergewöhnlicher Spielintelligenz. Mit 690 gespielten Pässen und 97% Passquote gehörte der Barça-Profi zu den passstärksten Akteuren des gesamten Turniers und war ein zentraler Baustein im spanischen Spielaufbau.
Gemeinsam mit Aymeric Laporte bildete Cubarsi das Herzstück der besten Defensive des Turniers, ließ selbst Weltstars wie Cristiano Ronaldo, Lionel Messi und Kylian Mbappe kaum zur Entfaltung kommen und hatte entscheidenden Anteil daran, dass Spanien im gesamten Turnierverlauf lediglich ein Gegentor kassierte. Belohnt wurden seine herausragenden Leistungen neben dem Titel auch mit der Trophäe für den besten Nachwuchsspieler des Turniers.

Marc Cucurella | Eurasia Sport Images/GettyImages
Marc Cucurella darf in dieser Topelf nicht fehlen. Der in Deutschland nach wie vor hochumstrittene Linksverteidiger spielte eine herausragende Weltmeisterschaft und bestätigte eindrucksvoll, warum Real Madrid ihn im Sommer verpflichtete. Auf seiner linken Seite war der Spanier nahezu unermüdlich unterwegs, schaltete sich immer wieder gefährlich in die Offensive ein und steuerte auf dem Weg zum Titel zwei Assists bei.
Gleichzeitig überzeugte er defensiv mit großer Zweikampfstärke und war in den entscheidenden Momenten stets zur Stelle. Unvergessen bleibt seine spektakuläre Rettungsaktion im Halbfinale gegen Frankreich, als er Kylian Mbappe den möglichen Anschlusstreffer in letzter Sekunde verhinderte. Mit seiner Mentalität, seinem unbändigen Einsatz und seiner Ausgewogenheit zwischen Defensive und Offensive war Cucurella der kompletteste Außenverteidiger dieser Weltmeisterschaft.

Rodri | Carl Recine/GettyImages
Spaniens Dominanz bei dieser Weltmeisterschaft hatte vor allem einen Namen: Rodri. Der Weltfußballer bestimmte nahezu in jeder Partie das Tempo, ließ den Ball mit beeindruckender Ruhe durch die eigenen Reihen laufen und sorgte mit seiner außergewöhnlichen Passsicherheit dafür, dass die Furia Roja das Spiel fast durchgehend kontrollierte. Mit 799 Pässen spielte kein Akteur des Turniers mehr Zuspiele als der Mittelfeldstratege von Manchester City.
Gleichzeitig überzeugte Rodri auch gegen den Ball mit intelligentem Stellungsspiel, wichtigen Ballgewinnen und seiner Fähigkeit, Räume konsequent zu schließen. Er war einmal mehr das taktische Herzstück der Spanier und einer der wichtigsten Gründe für den WM-Titel. Folgerichtig zeichnete ihn die FIFA als besten Spieler des Turniers aus.

Johan Manzambi | Alex Grimm/GettyImages
Johan Manzambi war die wohl größte Entdeckung dieser Weltmeisterschaft. Der erst 20 Jahre alte Schweizer überzeugte in nur vier Einsätzen mit drei Toren und zwei Vorlagen und hatte maßgeblichen Anteil am historischen Viertelfinaleinzug der Nati – dem ersten seit der Heim-WM 1954.
Ausgerechnet die entscheidenden K.o.-Spiele im Achtel- und Viertelfinale musste Manzambi jedoch verletzungsbedingt verpassen. Seine starken Auftritte machten den Offensivspieler endgültig international bekannt und ebneten den Weg für seinen 70 Millionen Euro schweren Wechsel vom SC Freiburg zu Aston Villa. Ohne seine Verletzung wäre sogar noch mehr möglich gewesen – einen Platz in unserer Elf des Turniers hat sich der Schweizer dennoch mehr als verdient.

Jude Bellingham | Richard Pelham/GettyImages
Jude Bellingham untermauerte bei dieser Weltmeisterschaft einmal mehr seinen Status als Ausnahmespieler. Mit sieben Treffern stellte der Engländer einen historischen Rekord auf – noch nie zuvor erzielte ein Mittelfeldspieler bei einer Weltmeisterschaft so viele Tore in einem einzigen Turnier.
Besonders in der K.o.-Phase übernahm der 23-Jährige Verantwortung und schoss die Three Lions mit jeweils einem Doppelpack gegen Mexiko im Achtel- und Norwegen im Viertelfinale praktisch im Alleingang in die nächste Runde. Mit seiner Torgefahr, seiner Dynamik und seiner Präsenz im Mittelfeld gehörte Bellingham zu den prägenden Gesichtern dieser WM und ist aus unserer Elf des Turniers nicht wegzudenken.

Lionel Messi | Shaun Botterill/GettyImages
Lionel Messi reiste mit 39 Jahren zum letzten Tanz seiner einzigartigen WM-Karriere in die USA – und bewies der Fußballwelt noch einmal, warum er für viele der beste Fußballer aller Zeiten ist. Mit acht Toren und vier Vorlagen führte Argentiniens Kapitän die Albiceleste bis ins Finale, leitete mit seinen Scorern mehrere spektakuläre Comebacks ein und stellte auf dem Weg dorthin zahlreiche WM-Rekorde auf, von denen einige wohl für die Ewigkeit Bestand haben werden.
Selbst im Herbst seiner Karriere entschied Messi Spiele mit seiner außergewöhnlichen Übersicht, seiner unvergleichlichen Spielintelligenz und seinen magischen Dribblings. Immer wieder übernahm er Verantwortung, wenn Argentinien ihn brauchte. Zwar blieb ihm der perfekte Abschied mit einem zweiten WM-Titel verwehrt, doch Messi schenkte der Fußballwelt noch einmal einen letzten Tanz, den wohl niemand jemals vergessen wird.

Erling Haaland | MAURO PIMENTEL/GettyImages
Erling Haaland führte die norwegische Wikingerbande bei dieser Weltmeisterschaft zu einem historischen Erfolg. Mit sieben Treffern hatte der Torjäger maßgeblichen Anteil daran, dass Norwegen erstmals überhaupt das Viertelfinale einer WM erreichte. Unvergessen bleiben vor allem seine beiden legendären Tore im Achtelfinale gegen Rekordweltmeister Brasilien, mit denen Haaland sein Team praktisch im Alleingang in die nächste Runde schoss.
Mit seiner Wucht, seinem Tempo und seiner gnadenlosen Abschlussstärke stellte der Stürmer nahezu jede Defensive vor unlösbare Aufgaben. Kaum ein Angreifer strahlte bei dieser Weltmeisterschaft eine vergleichbare Torgefahr aus – deshalb darf der Norweger in unserer Elf des Turniers nicht fehlen.

Kylian Mbappe | Buda Mendes/GettyImages
Kylian Mbappe unterstrich bei dieser Weltmeisterschaft einmal mehr, warum er zu den besten Fußballern der Welt zählt. Mit zehn Toren sicherte sich der Franzose souverän die Torjägerkanone, hinzu kamen vier Assists. Dank seiner explosiven Geschwindigkeit, seiner überragenden Dribblings und seines eiskalten Abschlusses entschied Mbappe gleich mehrere Partien nahezu im Alleingang.
Gleichzeitig schrieb der Superstar Geschichte: Mit nun 22 WM-Toren ist der 27-Jährige der erfolgreichste Torschütze der Weltmeisterschaftsgeschichte. Auch wenn Frankreich den Titel verpasste, führte an Mbappe in unserer Elf des Turniers kein Weg vorbei.







































