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·25. Juli 2026

Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

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Diese Spieler des 1. FC Köln müssen sich im Trainingslager besonders beweisen

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Luca Kaiser

25 Juli, 2026

Am Samstagmorgen startet René Wagner mit seinem Teams ins Sommer-Trainingslager. Die erste Einheit ist für 10:30 Uhr angesetzt. Dann wird wohl auch der Konkurrenzkampf um die begehrten Plätze in der Startelf sowie um möglichst viele Einsatzminuten beginnen bei den Akteuren des 1. FC Köln: Diese Spieler müssen sich im Trainingslager besonders beweisen.

Das sommerliche Wetter und das Flair der Alpenstadt genossen die Profis des 1. FC Köln sichtlich. Doch mit der Ruhe ist es schon am Samstag vorbei. Dann startet René Wagner in die erste Trainingseinheit.

Die FC-Profis kommen in Kitzbühel an (Foto: come-on-fc.com)

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Es erinnerte schon ein wenig an die bekannte Ruhe vor dem Sturm, als eine Gruppe in Grau gekleideter FC-Profis am Freitagnachmittag zusammensaß. Bei sommerlichen Temperaturen und strahlend blauem Himmel genossen unter anderem Isak Johannesson, Neuzugang Luka Lochoshvili, Sebastian Sebulonsen, Alessio Castro-Montes und Ron-Robert Zieler den Spätnachmittag nach der Anreise im österreichischen Kitzbühel gemeinsam in einem Café in der Innenstadt. Doch die Idylle wird nicht sonderlich lange anhalten. Denn bereits am morgigen Samstag steht um 10:30 Uhr die erste Trainingseinheit der Vorbereitungswoche in Tirol auf dem Plan. Für einige Profis geht es in Österreich auch darum, sich im Kampf um Einsatzzeit und einen Platz im Bundesliga-Kader zu empfehlen. Während einige Leistungsträger diesen bereits sicher haben dürften, müssen andere in den kommenden Tagen ein Ausrufezeichen setzen. Das Trainingslager könnte für sie richtungsweisend werden.

Rav van den Berg

Eigentlich bringt der Niederländer vieles mit, was ein moderner Innenverteidiger benötigt. Dennoch spielte van den Berg unter Trainer René Wagner zuletzt kaum noch eine Rolle. Beim Debüt des Trainers bei Eintracht Frankfurt stand der Innenverteidiger zwar über die komplette Spielzeit in der Startelf, danach folgte allerdings keine einzige Einsatzminute mehr. Ein deutliches Zeichen, dass der 22-Jährige im Saisonendspurt nicht mehr erste Wahl war. Zur neuen Spielzeit ist die Konkurrenz in der Innenverteidigung zudem größer geworden. Mit Luka Lochoshvili und Julian Pauli stehen weitere Alternativen zur Verfügung. Van den Berg muss das Trainingslager deshalb nutzen, um sich wieder in den Fokus zu spielen. Gelingt ihm das nicht, dürfte seine Perspektive beim FC weiter schwinden.

Luca Waldschmidt

Der Offensivspieler konnte unter Wagner Eigenwerbung betreiben. Zwei Tore und ein Assist sprechen für die Qualitäten des Offensivspielers. Trotzdem stand der Linksfuß in diesem Zeitraum nur einmal in der Startelf. Ein Hinweis darauf, dass spielerische Klasse allein für Wagner nicht ausreicht. Vor allem im Gegenpressing und in der Defensivarbeit erwartet der FC-Coach mehr. Genau dort lagen in der Vergangenheit die größten Schwächen Waldschmidts. Kann der 30-Jährige im Trainingslager die geforderte Intensität und Disziplin nachweisen, dürfte er sich für mehr Einsatzzeit empfehlen. Gleichzeitig läuft sein Vertrag 2027 aus. Bleibt der erhoffte Entwicklungsschritt aus, könnte auch seine Zukunft beim FC früher zum Thema werden als gedacht.

Jan Thielmann

Das Eigengewächs zählt trotz seiner erst 24 Jahre bereits zu den erfahrenen Gesichtern im Kölner Kader. Das Saisonfinale verlief für Thielmann allerdings enttäuschend. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien gehörte er kein einziges Mal zur Startelf. Zwar erhielt der Offensivspieler unter Wagner seine Chancen, wirklich nutzen konnte er diese allerdings nicht. Das Trainingslager ermöglicht Thielmann nun, das Blatt wieder zu wenden. Mit seiner Laufbereitschaft und seiner Aggressivität bringt der Rechtsfuß vieles mit, was Wagner von seinen Offensivspielern verlangt. Jetzt muss der gebürtige Föhrener aber auch wieder im letzten Drittel für mehr Durchschlagskraft sorgen. Denn die Konkurrenz in der Offensive ist groß – und der Kampf um die Startelf hat gerade erst begonnen.

Linton Maina

In der Aufstiegssaison gehörte der gebürtige Berliner noch zu den Unterschiedsspielern des FC. In der vergangenen Spielzeit konnte der Flügelspieler daran allerdings nur selten anknüpfen. Zwar kam Maina regelmäßig zum Einsatz, wirklich konstant überzeugen konnte der Offensivspieler aber nicht. Mit Reigan Heskey ist die Konkurrenz auf den Außenbahnen noch einmal größer geworden. Maina muss deshalb in Österreich zeigen, dass er sich im intensiven Spiel gegen den Ball weiterentwickelt hat und seine Stärken im Eins-gegen-eins wieder regelmäßiger auf den Platz bringen kann. Hinzu kommt, dass sein Vertrag 2027 ausläuft. Will sich der 27-Jährige langfristig beim FC empfehlen, sollte er in den kommenden Tagen ein deutliches Zeichen setzen.

Marius Bülter

Marius Bülter gehörte unter Wagner zu den Gewinnern des Saisonendspurts. Nachdem sich Ragnar Ache verletzt hatte, rückte der Offensivspieler in die Startelf und nutzte seine Chance. In den jüngsten vier Bundesliga-Partien stand Bülter jeweils von Beginn an auf dem Platz und beendete mit zwei Treffern seine Torflaute. Mit Beginn der neuen Saison startet der Konkurrenzkampf allerdings wieder bei Null. Zudem arbeitet der FC bekanntlich noch an der Verpflichtung eines weiteren Stürmers, wodurch die Konkurrenz im Angriff weiter wachsen würde. Bülter muss im Trainingslager deshalb unter Beweis stellen, dass seine starken Leistungen zum Saisonende keine Momentaufnahme waren. Bestätigt der Routinier seine Form, dürfte er dennoch gute Chancen auf einen Platz in der ersten Elf besitzen.

Youssoupha Niang

Das Eigengewächs sammelte bereits vor dem Trainerwechsel erste Bundesliga-Erfahrungen. Unter Wagner blieb der Youngster dennoch Teil des Profikaders und kam in den jüngsten vier Saisonspielen jeweils zu einem Kurzeinsatz. Ein Zeichen dafür, dass der Trainer dem Offensivspieler etwas zutraut. Für Niang geht es im Trainingslager nun darum, den nächsten Schritt zu machen. Der Youngster bringt mit seinem Tempo und seiner Dynamik viel Potenzial mit, muss jetzt aber beweisen, dass er bereit für mehr ist als vereinzelte Kurzeinsätze. Mit starken Leistungen in den Testspielen könnte sich der Offensivspieler dauerhaft für den Bundesliga-Kader und eine größere Rolle in der kommenden Saison empfehlen.

Für die genannten Profis dürfte das Trainingslager in Österreich deshalb weit mehr sein als nur eine intensive Vorbereitungswoche. Während sich einige einen Stammplatz erarbeiten oder verteidigen wollen, geht es für andere darum, ihre Perspektive beim FC nachhaltig zu verbessern. Die kommenden Tage könnten somit bereits erste Hinweise darauf liefern, welche Spieler mit einer guten Ausgangsposition in die neue Bundesliga-Saison starten – und wer im Kampf um Einsatzminuten zunächst ins Hintertreffen gerät.


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