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Borussia Dortmund

·9. Mai 2026

„Dieses Stadion ist Energie pur! Das ist Wucht, das ist Power!“

Artikelbild:„Dieses Stadion ist Energie pur! Das ist Wucht, das ist Power!“

Der SIGNAL IDUNA PARK war in der Saison 2025/26 eine Festung. Keine uneinnehmbare wie 1991/92, als nach der deutschen Wiedervereinigung und der Aufnahme der Klubs aus der früheren „DDR“, Dynamo Dresden und Hansa Rostock, 19 Heimspiele absolviert wurden, von denen kein einziges verloren ging (13 Siege, sechs Unentschieden).

Nun stehen 13 Heimsiege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen zu Buche. 41 der bisher starken 70 Punkte (73 sind möglich) holte Borussia Dortmund im eigenen Stadion. Alle 17 Heimspiele waren mit 81.365 Besucherinnen und Besuchern ausverkauft. Sie bejubelten 40 Tore, knapp zweieinhalb im Schnitt. Seit 1963 gab es nur acht Spielzeiten, in denen am Ende für den BVB (teilweise umgerechnet) noch mehr Heim-Punkte standen.


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„Dieses Stadion habe ich allzu oft als Spieler und auch als gegnerischer Trainer erleben dürfen. Das ist Energie pur, das ist Wucht, das ist Power“, sagte Niko Kovac am späten Freitagabend. Besonders imponiert hat dem Cheftrainer die stilvolle Verabschiedung des früheren Sportdirektors Sebastian Kehl und der Profis Julian Brandt, Salih Özcan und Niklas Süle: „Das werden sie mit Sicherheit nicht mehr vergessen, und das werden sie immer im Herzen tragen. Und dafür gratuliere ich den Jungs, denn sie haben hier wirklich gute Arbeit geleistet.“

„Wir haben heute einen kleinen Generationswechsel gesehen“

Im offensiven Mittelfeld wirkten am Freitagabend im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt Julian Brandt (30 Jahre, 522 Spiele als Profi) und Samuele Inacio (seit vier Wochen 18, sechstes Bundesligaspiel). Brandt geht nach sieben Jahren, Inacio strebt nach oben. „Wir haben heute einen kleinen Generationswechsel gesehen. Jule hat hier tolle sieben Jahre gehabt. Bei Samuele muss ich aufpassen, dass ich nicht zu viel erzähle und auch nicht zu hohe Erwartungen schüre.“ Kovac lobte nicht nur dessen Umgang mit dem Ball, sondern auch gegen den Ball. Attribute, die ihm bei diesem Trainer die Türen weit öffnen. „Mit dem Jungen werden wir noch viel Spaß haben.“ Aber! „Es sind wirklich große Fußstapfen. Der Kleine ist 18, und Jule ist inzwischen 30. Von daher sollten wir ihm auch die Zeit geben.“

Sollte Bayern München in zwei Wochen gegen den VfB Stuttgart den DFB-Pokal gewinnen, spielt Borussia Dortmund am 22. August (voraussichtlich im SIGNAL IDUNA PARK) gegen den alten und neuen Deutschen Meister um den Supercup. „Jetzt sind wir Zweiter“, bilanzierte Kovac, „das ist gut, weil die Bayern die Überbayern sind. Natürlich möchten wir um Titel spielen, das ist auch unsere Ambition, aber man muss auch anerkennen, dass der Gegner, in dem Fall die Bayern, dann doch sehr viel besser ist als wir. Aber wir sind im Vergleich zu den anderen auch richtig gut.“

17 Heimspiele sind absolviert. Das 17. Auswärtsspiel steht noch an. Auch die „Auswärtstabelle“ kann Schwarzgelb auf dem zweiten Platz abschließen. Am kommenden Samstag in Bremen „wollen wir gewinnen“, so Kovac: „weil 70 Punkte schön sind, aber 73 Punkte dann trotzdem noch ein bisschen besser“.

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