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·9. Mai 2026
Rückkehr nach sieben Jahren: Fortuna Köln steigt in die 3. Liga auf

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Nach sieben Jahren ist Fortuna Köln zurück in der 3. Liga! Durch einen 2:1-Erfolg gegen die Sportfreunde Siegen am Samstagnachmittag liegen die Südstädter vor dem letzten Spieltag vier Punkte vor Rot-Weiß Oberhausen. Nach dem SV Meppen und der SG Sonnenhof Großaspach, die bereits am letzten Samstag aufgestiegen waren, stehen damit nun alle drei direkten Aufsteiger aus der Regionalliga fest.
Den ersten Matchball hatte die Fortuna vor einer Woche durch eine Niederlage bei der U21 des SC Paderborn noch vergeben, im zweiten Anlauf machte die Mannschaft von Trainer Matthias Mink nun aber alles klar. Schon in den letzten Jahren zählten die Südstädter in der West-Staffel immer wieder zu den Favoriten, aber die Konkurrenz in den letzten Jahren war groß – Essen, Münster, Aachen und Duisburg musste Köln in den vergangenen Spielzeiten den Vortritt lassen. Nie beendete die Fortuna jedoch eine Saison unterhalb von Platz 6.
Jetzt also das Meisterstück von Matthias Mink. Der 58-jährige Fußballlehrer trainiert die Kölner bereits seit März 2024 und koordiniert den Kader als Sportlicher Leiter sogar schon seit April 2022. In der 3. Liga wird Mink ein Novize sein, aber mit der Bilanz seiner Mannschaft wird sich der Cheftrainer nicht vor neuen Herausforderungen fürchten. Alleine in dieser Saison sammelten die Südstädter bislang 69 Zähler ein, was einen Schnitt von 2,15 Punkten pro Partie ausmacht. Was die Fortuna darüber hinaus noch auszeichnet? Die Konstanz! Zwischenzeitlich blieben die Kölner 24 Mal in Folge ungeschlagen.
Diese beständige Entwicklung soll Fortuna Köln nun auch in der 3. Liga helfen. Dort waren die Domstädter jahrelang mit Uwe Koschinat erfolgreich, ehe es nach dem Abschied des langjährigen Trainers direkt runterging. Jetzt folgt das Comeback im Profifußball nach siebenjähriger Abwesenheit. Möglich wurde das insbesondere durch eine fast tadellose Abwehrarbeit. In 32 Partien kassierten die Südstädter gerade einmal 28 (!) Gegentore, was in der West-Staffel mit Abstand ein Spitzenwert ist. Verantwortlich dafür? Die kompakte Raute als Formation, die schon Alexander Ende beim Neuaufbau in der Regionalliga als Spielsystem etablierte.
Kapitän Robin Afamefuna sowie die Innenverteidiger David Kamm Al-Azzawe und Maximilian Fischer, aber auch der gesamte Defensivverbund mit Georg Strauch, Tom Geerkens und Adrian Stanilewicz überzeugte auf ganzer Linie. Und in der Offensive waren die Kreativgeister gefragt – die Fortuna Köln mit erfahrenen Spielern wie Enzo Wirtz (15 Tore/8 Vorlagen), Hamadi Al-Ghaddioui (11 Tore/3 Vorlagen) und Rafael García (3 Tore/14 Vorlagen) definitiv vorhanden hat. So kamen insgesamt auch 69 Tore zustande – die zweitbeste Ausbeute der gesamten Liga.
Das Torverhältnis von +41 sucht in der West-Staffel seinesgleichen, weshalb sich die Rückkehr in dieser Saison über weite Strecken abzeichnete. Denn achtbar war vor allem auch die Serie Mitte August bis Mitte März, bei der Fortuna Köln insgesamt 24 Spiele am Stück ohne Niederlage ablieferte. Seit dem 18. Spieltag steht Köln auf dem Spitzenplatz in der Tabelle und wird diesen folgerichtig auch nicht mehr abgeben. Und noch zum Vergleich: Beim letzten Drittliga-Aufstieg beendeten die Kölner ihre Saison mit 76 Punkten, was in dieser Saison allerdings nicht mehr klappen wird. Fünf Jahre lang spielten die Südstädter anschließend im Profifußball. Nun die Rückkehr in die 3. Liga, wo es in der kommenden Saison zum Derby gegen Viktoria Köln kommen wird.




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