90min
·12. Juli 2026
Done Deal: HSV sichert sich französischen Aufstiegshelden

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·12. Juli 2026

Der nächste Neuzugang des Hamburger SV steht offenbar fest. Wie 90min bereits am Samstag berichtet hatte, befanden sich die Rothosen in aussichtsreichen Gesprächen mit Martin Adeline. Nun meldet Sky-Transferexperte Florian Plettenberg Vollzug: Zwischen dem HSV und ES Troyes wurde eine vollständige Einigung erzielt.
Nach Informationen von Sky zahlt der HSV eine Ablösesumme in Höhe von vier Millionen Euro für den 22-jährigen Franzosen. Adeline soll in Hamburg einen langfristigen Vertrag bis 2030 unterschreiben. Der Medizincheck ist bereits für Montag angesetzt, ehe der Transfer offiziell verkündet werden soll.

Martin Adeline wechselt nach Hamburg | SAMEER AL-DOUMY/GettyImages
Mit der Verpflichtung reagiert der HSV auf den Bedarf im offensiven Mittelfeld. Adeline gehörte in der vergangenen Saison zu den herausragenden Akteuren der Ligue 2 und hatte mit zehn Toren und elf Vorlagen maßgeblichen Anteil am Aufstieg von Troyes in die höchste französische Spielklasse. Intern trauen ihm die Verantwortlichen zu, künftig eine zentrale Rolle im Hamburger Offensivspiel einzunehmen.
Besonders interessant: Der Transfer von Adeline soll laut Plettenberg unabhängig von einer möglichen Verpflichtung von Fabio Vieira erfolgen. Obwohl beide bevorzugt im offensiven Mittelfeld agieren, arbeiten die Hamburger demnach weiterhin an einer festen Verpflichtung des Portugiesen. Vieira überzeugte in der vergangenen Saison mit sieben Toren und sechs Vorlagen in 31 Pflichtspielen und bleibt damit weiterhin ein heißes Thema an der Elbe.
Sollte auch dieser Transfer gelingen, würde Trainer Merlin Polzin künftig über außergewöhnlich viel Qualität und Kreativität im Zentrum verfügen. Mit Adeline gewinnt der HSV zudem einen entwicklungsfähigen Mittelfeldspieler, der trotz seiner erst 22 Jahre bereits als Führungsspieler den Aufstieg von Troyes maßgeblich mitprägte. Dass die Ablösesumme mit rund vier Millionen Euro zudem deutlich unter den zunächst gehandelten Beträgen liegen soll, macht den Deal aus Sicht der Rothosen umso attraktiver.
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