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·11. April 2026
Donnarumma trotzt der Krise: „Italien wird wieder groß werden“

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Gianluigi Donnarumma zählt seit vielen Jahren zu den besten Torhütern der Welt. Auf sein WM-Debüt wartet der 27-Jährige aber noch.
Auch in diesem Jahr wird es nichts mit dem ersten Auftritt auf der größtmöglichen Bühne. Im Play-off-Finale scheiterte Italien nach Elfmeterschießen an Bosnien und Herzegowina und verpasste dadurch nach 2018 und 2022 zum dritten Mal in Folge die Teilnahme an der Endrunde.
Nach der Pleite blieb beim italienischen Fußballverband kein Stein auf dem anderen. Nationaltrainer Gennaro Gattuso nahm ebenso seinen Hut wie Verbandsboss Gabriele Gravina und Teamkoordinator Gianluigi Buffon. Der einstige Weltklassetorwart und der beinharte Abräumer Gattuso stand beim WM-Triumph 2006 selbst auf dem Platz, das Finale in Berlin ist bis heute das letzte K.O.-Spiel der großen Fußball-Nation bei einer Weltmeisterschaft.
Donnarumma, der damals sieben Jahre alt war, haderte gegenüber Sky mit der Quali-Blamage. „Wir alle wollten unbedingt zur Weltmeisterschaft, leider haben wir es nicht geschafft, und das muss man akzeptieren. Man muss nach vorne schauen, auch wenn es wehtut, wirklich sehr wehtut“, sagte der ManCity-Star: „In den ersten Tagen fiel es mir sehr schwer, das zu verdauen, aber die Wahrheit ist, dass man reagieren muss.“
Trotz des WM-Fiaskos ist der Schlussmann überzeugt, dass Italien „wieder groß werden“ wird. Dafür müsse man nun „mit Entschlossenheit und Überzeugung weitermachen“. 2016 feierte Donnarumma seinen Einstand für die Azzurri, damals war er erst 17 Jahre alt. 2021 gewann Italien mit einem starken Torhüter zwischen den Pfosten überraschend die Europameisterschaft. Bis er erstmals bei einem WM-Turnier auf dem Platz stehen wird, muss Donnarumma mindestens vier weitere Jahre warten. 2030 wird der frühere Milan- und PSG-Keeper 31 sein – und sein Debüt dann rund 14 Jahre zurückliegen.

Foto: Getty Images
Im vergangenen Sommer verließ der Italiener Paris Saint-Germain nach dem Champions-League-Titel und schloss sich Manchester City an. Dort ist er unter Trainer Pep Guardiola die klare Nummer eins und gewann zuletzt im Carabao Cup seinen ersten Titel mit den Skyblues.
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