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·1. April 2026

„Donuts nach dem Training“: Camavinga über gute Laune unter Arbeloa

Artikelbild:„Donuts nach dem Training“: Camavinga über gute Laune unter Arbeloa
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Camavinga lobt dem Teamgeist unter Arbeloa – Foto: Getty Images

„Wenn du glücklich bist, machen deine Füße, was du willst“

Ausgerechnet Eduardo Camavinga, der in der jüngeren Vergangenheit nicht immer unter Álvaro Arbeloa gesetzt war, hat im Rahmen der französischen Nationalmannschaft dem US-Sportsender ESPN nun in einem Interview spannende Einblicke gewährt. Ein zentrales Thema: Das neue Miteinander unter dem spanischen Coach. Camavinga beschreibt Arbeloa als nahbar und spielerfreundlich mit Parallelen zu Carlo Ancelotti: „Er gibt uns viel Freiheit und spricht viel mit den Spielern.“ Dabei geht es nicht nur um Taktik, sondern auch um die generelle Atmosphäre innerhalb der Mannschaft. So sorge der Spanier bewusst für gute Laune im Team und das sogar wortwörtlich: „Manchmal bringt er uns Geschenke nach dem Training. Donuts, Spekulatius oder Oreos.” Für den französischen Allrounder scheint dies ein entscheidender Faktor zu sein: „Diese Spielertypen müssen einfach glücklich sein, denn wenn du glücklich bist, machen deine Füße, was du willst.“ Die Botschaft ist klar: Bei den Blancos ist wieder mehr Leichtigkeit eingekehrt.


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„Weiß nicht, was mit uns passiert“

Der 23-Jährige spricht offen über den Wandel im Team. Viele Spieler sind gegangen, neue hinzugekommen – Real Madrid befindet sich mitten in einem Umbruch. „Wir müssen ein neues Team aufbauen“, erklärt Camavinga und sieht darin zeitgleich eine Chance: Die Mannschaft sei jung, verstehe sich gut und entwickle Schritt für Schritt eine gemeinsame Identität. Gerade in großen Spielen habe man bereits gezeigt, welches Potenzial vorhanden ist, wenn Einsatz, Zusammenhalt und Mentalität stimmen: „Ich weiß nicht, was in der Champions League mit uns passiert. Wir hören diese Melodie und irgendetwas in uns verändert sich. Wir spielten vorher nicht wie ein Team. Gegen Manchester City haben wir verstanden, dass wir gemeinsam verteidigen, leiden und dann angreifen können, um den Gegner zu besiegen. Der Teamspirit stimmt aktuell. Wenn die Mannschaft mental gut drauf ist, läuft es auf dem Platz automatisch leichter. Bei Real Madrid musst du alles gewinnen.“

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Besonders spannend sind darüber hinaus die Aussagen zur Persönlichkeit von Mannschaftskollege Vinícius Júnior. Auf dem Platz oft emotional und provokant, sei der Brasilianer abseits davon ein völlig anderer Typ. Camavinga beschreibt ihn als großartigen Menschen und betont, dass viele ihn falsch einschätzen: „Viní ist einer meiner besten Freunde. Wenn ein Neuzugang zu uns stößt, ist er der Erste, der sich um ihn kümmert. In Europa versteht man sein Verhalten auf dem Platz nicht, während das in Brasilien oder den USA normal ist. Es ist Fußball, es ist ein Spiel.“ Worte, die unterstreichen, wie geeint das Team intern zusammensteht. Auch zu Star-Stürmer Kylian Mbappé äußert sich Camavinga und nimmt direkt mögliche Zweifel hinsichtlich der immer wieder medial propagierten Probleme im Zusammenspiel der Offensivkräfte: „Er ist fantastisch, arbeitet unheimlich hart und hilft der Mannschaft immer. Er besitzt eine fröhliche Seite, die die Welt nicht kennt – Kylian ist wirklich lustig. Die Leute sehen nur eine andere Seite, aber abseits des Platzes ist er ein super Typ und ein toller Mensch.“

„Werde ihn umbringen, wenn es sein muss“

In Anlehnung an die alte Garde um Toni Kroos, Luka Modrić und Casemiro sowie die Veränderungen im modernen Fußball macht der französische Nationalspieler mit einem Lächeln im Gesicht deutlich, dass die neue Generation anders tickt: „Natürlich sind wir nicht wie die drei, aber wir sind schneller und haben mehr Energie.“ Bei aller Teamanalyse verliert Camavinga auch sich selbst nicht aus dem Blick. Sein Ziel ist klar: „Ich möchte konstanter werden, Verantwortung übernehmen und mehr spielen.“ Ein ehrlicher Ansatz und gleichzeitig ein Hinweis darauf, dass er im neuen Real Madrid unter Arbeloa seinen Platz noch festigen muss – auch um seine Chancen auf eine mögliche Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu wahren. Zum bevorstehenden Viertelfinale in der UEFA Champions League gegen den FC Bayern München packt der 1,82-Meter-Mann zum Schluss noch eine amüsante Anekdote aus dem Lager der französischen Nationalmannschaft aus: „Ich habe Michael Olise gesagt, dass wir aktuell noch Freunde sind, aber in zwei Wochen werde ich ihn umbringen, wenn es sein muss.“

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