Doppelspitze mit Musah? So plant Thioune mit Neuzugang Quetant | OneFootball

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·9. Mai 2026

Doppelspitze mit Musah? So plant Thioune mit Neuzugang Quetant

Artikelbild:Doppelspitze mit Musah? So plant Thioune mit Neuzugang Quetant

Am Donnerstag brachte der SV Werder Bremen die bereits erwartete Verpflichtung von Sturmtalent Kenny Quetant unter Dach und Fach. Der 19-Jährige kommt vom AC Le Havre und unterschreibt am Osterdeich einen vertrag bis 2030.

Nachdem Werder im letzten Jahr noch ein chaotisches Bild auf dem transfermarkt abgab, scheinen Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz und Sportdirektor Peter Niemeyer diesmal frühezeitig ihre Schäfchen ins Trockene bringen zu wollen. Trainer Daniel Thioune freut sich dabei über seinen neuen Stürmer.


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Thioune schwärmt – und dämpft Erwartungen

"Ich freue mich sehr, dass der Spieler nächste Saison für uns spielen wird. Das spricht für die Überzeugungsarbeit, die meine Vorgesetzten geleistet haben", erklärte Thioune und lobte damit Fritz und Niemeyer.

Gleichzeitig dämpfte er auch die Erwartungen gegenüber Quetant: "Er ist definitiv ein Potenzialspieler. Deshalb ist die Erwartungshaltung nicht, dass er hierherkommt und sofort 25 Tore schießt. Sondern wir wollen ihn begleiten und weiterentwickeln."

Traumduo mit Musah?

Dennoch lässt bereits jetzt die Vorstellung einer Doppelspitze aus Quetant und Salim Musah die Bremer Fan-Herzen höher schlagen. Und aus den Worten von Thioune kann man herauslesen, dass er diese Option zumindest nicht kategorisch ausschließt.

"Ich würde die beiden vom Profil her schon etwas unterscheiden", erklärte der 51-Jährige. "Musah ist ein sehr großer, wuchtiger Spieler, führt Thioune aus. Quetant bringe dagegen andere Qualitäten mit: "Kenny ist athletisch noch nicht so ausgebildet, hat aber eine hohe Intensität mit und gegen den Ball."

Gedanken darüber, ob sich Quetant und Musah in ihrer Entwicklung im Weg stehen könnten, macht sich Thioune dabei übrigens keine. "Das Letzte, worüber ich mich als Trainer beschweren werde, ist ein voller und breiter Kader“, sagte Thioune und schob grinsend hinterher: "Vielleicht wird es ein Gegeneinander, vielleicht ein Miteinander. Aber es wäre doch ganz schön, wenn ich nächste Saison zwei 20-Jährige auf dem Platz habe und die dann die Netze kaputt schießen."

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