Junge Hoffnungsträger: Die Top-Elf von Werder Bremen für die Saison 2026/27 | OneFootball

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·4. Juni 2026

Junge Hoffnungsträger: Die Top-Elf von Werder Bremen für die Saison 2026/27

Artikelbild:Junge Hoffnungsträger: Die Top-Elf von Werder Bremen für die Saison 2026/27

Am Ende gelang Werder Bremen gerade so die Rettung. Die Grün-Weißen liefen nach einer echten Horrorsaison auf dem 15. Tabellenplatz ein und haben für den Sommer einen riesigen Haufen Arbeit vor sich.

Diesen gehen Sportdirektor Peter Niemeyer und Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz jedoch schon fleißig an. Die Verpflichtungen von Mittelfeldspieler Chuki und Stürmer Kenny Quetant sind bereits fix.


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Gleichzeitig tat sich auf Abgangsseite bereits einiges. Torhüter Mio Backhaus wechselt für bis zu 15 Millionen Euro zum SC Freiburg, sein Nachfolger wird Karl Hein. Auch bei Jens Stage sieht es nach einem Wechsel aus, der Däne wird heftig von der TSG Hoffenheim umworben und könnte vermutlich um die 20 Millionen Euro einbringen.

Der größte Verkauf dürfte jedoch Karim Coulibaly werden. Am jungen Innenverteidiger ist nahezu die komplette europäische Elite interessiert, hier kalkuliert Werder bereits mit einer Ablöse von mindestens 40 Millionen Euro – Geld, das zum Teil auch wieder in den Kader gesteckt werden kann.

Viel Spekulation also, dennoch könnten die Grün-Weißen auch dank der Neuverpflichtungen im kommenden Jahr eine spannende Mannschaft aufs Feld schicken.

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Karl Hein ist Werders neue Nummer eins | Alexander Hassenstein/GettyImages

Der Abgang von Mio Backhaus öffnet im Tor die Tür für Karl Hein. Der Este deutete sein Potenzial bei seinen wenigen Einsätzen in der letzten Saison an und präsentierte sich auch sonst im Training sehr gut und professionell. Rund drei Millionen Euro überwies Werder an den FC Arsenal – Geld, das angesichts von Heins Qualitäten auf der Linie und bei der Strafraumbeherrschung sehr gut investiert sein dürfte.

2. RV: Yukinari Sugawara

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Sugawara überzeugte bei seiner Leihe auf ganzer Linie | DeFodi Images/GettyImages

Der Japaner ist zwar zum FC Southampton zurückgekehrt, der Ausschluss aus den Aufstiegs-Playoffs zur Premier League könnte sich jedoch auch für Werder lohnen. Denn den Saints entgehen so bis zu 230 Millionen Euro. In Bremen hat man immer betont, gerne mit Sugawara weitermachen zu wollen. Der 25-Jährige war in der Horror-Saison einer der besten Werderaner und zudem so gut wie nie verletzt – von Mitchell Weiser sprach zumindest im sportlichen Zusammenhang kaum jemand. Durch die geplanten Verkäufe von Backhaus, Coulibaly und womöglich auch Stage wäre ausreichend Kleingeld vorhanden, um Sugawara fest an die Weser zu holen.

3. RIV: Amos Pieper

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Ohne Karim Coulibaly wird mehr Verantwortung auf Amos Pieper zukommen | DeFodi Images/GettyImages

Ohne Karim Coulibaly wird mehr Verantwortung auf den Schultern von Amos Pieper liegen. Der 28-Jährige ist neben Marco Friedl der verlässlichste Verteidiger der Grün-Weißen und bringt zudem wichtige Leadership mit. Zudem war Pieper im Gegensatz zu Niklas Stark und Coulibaly den Großteil der Saison verletzungsfrei, allein dieser Fakt macht ihn schon unheimlich wertvoll. Sollte kein Neuzugang in der Innenverteidigung kommen, dürfte Pieper deshalb der neue Abwehrchef sein.

4. RIV: Marco Friedl

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Marco Friedl kam einst vom FC Bayern an die Weser | NurPhoto/GettyImages

Friedl war als Kapitän und Anführer extrem wichtig in der abgelaufenen Saison. Der Österreicher legte oft den Finger in die Wunde, insbesondere bei der Kaderplanung und ist dementsprechend auch als Wortführer essenziell. Früher noch oft als Linksverteidiger eingesetzt, wird er in der neuen Saison erneut häufig als Innenverteidiger zum Einsatz kommen. Dort kann der 28-Jährige sein Stellungsspiel am besten ausspielen. Außerdem drückt hier bei Werder dank möglicher Abgänge und Verletzungen ohnehin der Schuh, Friedl ist ob seiner Fähigkeiten und seiner Leader-Fähigkeiten hier die logische Wahl.

5. LV: Felix Agu

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Felix Agu bringt ordentlich Tempo mit | Jürgen Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Der Deutsch-Nigerianer hatte in der abgelaufenen Saison viel Verletzungspech, Thioune ist jedoch ein Fan des 26-Jährigen, mit dem er bereits in Osnabrück zusammenarbeitete. Agu bringt dringend benötigten Speed und Offensivdrang auf der Außenverteidiger-Position mit, die Werder in dieser Form sonst fehlen. Das ist auch seine klare Calling Card gegenüber Olivier Deman, der insgesamt deutlich langsamer unterwegs ist als Agu. Werder braucht jedoch vor allem mehr Tempo im Spiel nach vorne, weshalb Agu hier die beste Option ist, obwohl er defensiv nicht immer sattelfest ist.

6. ZDM: Senne Lynen

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Senne Lynen hält Stage & Co. den Rücken frei | Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Der Belgier ist als Abräumer unersetzbar. Lynen glänzt zwar nicht durch Torgefahr, dafür als Staubsauger vor der Abwehr und sorgt dafür, dass seine Kollegen vor ihm glänzen können. Auch ohne Stage wird sich an seiner Rolle wenig ändern, Lynen ist ein Muster an Konstanz, leistet sich wenig Fehler und ist zudem der einzige echte Sechser im Kader der Grün-Weißen – folglich hat er seinen Stammplatz quasi sicher.

7. ZM: Cameron Puertas

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Cameron Puertas' Formkurve zeigte in der Endphase der Saison nach oben | DeFodi Images/GettyImages

Dieser Platz war eigentlich für Jens Stage reserviert, doch den Dänen könnte es zur TSG Hoffenheim ziehen. Puertas machte unter Daniel Thioune einen guten Eindruck und soll dementsprechend unbedingt gehalten werden. Zwar traf der Spanier in der abgelaufenen Saison nur einmal, doch insbesondere unter Thioune konnte er sein Potenzial immer besser entfalten. Er hat ein tolles Gespür für Pässe, ein feines Dribbling und zudem einen guten Abschluss, an dem er allerdings noch arbeiten kann. Trotzdem ist Puertas rein von der Kreativität her ein würdiger Stage-Ersatz – und könnte mit einem Landsmann eine rein-spanische Schaltzentrale bilden.

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Chuki soll für mehr Kreativität sorgen | Rafa Babot/GettyImages

Puertas' Partner wird nämlich Chuki sein. Der 22-Jährige kommt ablösefrei und mit der Empfehlung von 15 Scorerpunkten in der letzten Saison von Real Valladolid. Chuki soll Werder wieder mehr Kreativität und Spielwitz einimpfen und ist endlich wieder der kreative Freigeist und Zocker, der Werder in der letzten Saison abging. Allein dank ihm sollte Bremen in der neuen Spielzeit deutlich torgefährlicher sein.

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Eren Dinkci spielte zuletzt leihweise für den 1. FC Heidenheim | Christian Kaspar-Bartke/GettyImages

Dinkci kokettierte erst kürzlich mit einer Rückkehr zu seinem Jugendverein wenngleich aktuell die Gesundheit seiner Freundin an erster Stelle steht. Dennoch würde der 24-Jährige perfekt passen. Dinkci ist schnell, dribbelstark und vor allem torgefährlich. Letzteres ging Justin Njinmah in der vergangenen Saison deutlich ab, weshalb Dinkci ein deutliches Upgrade wäre. Zudem wäre er mit seinem Tempo eine sehr gute Ergänzung gegenüber Samuel Mbangula, der mehr über sein Dribbling kommt. Mit ihm und Dinkci hätte Werder eine Flügelzange, die dementsprechend schwierig zu kontrollieren sein dürfte.

10. ST: Cedric Itten

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Cedric Itten wäre die perfekte Sturm-Ergänzung für Werder | DeFodi Images/GettyImages

Der Schweizer war in der letzten Saison der große Torgarant von Fortuna Düsseldorf – den Abstieg verhindern konnte er trotzdem nicht. Das spielt Werder extrem in die Karten. Denn Ittens Vertrag besitzt für die 3. Liga keine Gültigkeit, er ist also ablösefrei zu haben. Doch nicht nur deshalb muss Werder bei ihm zuschlagen. Itten ist genau der verlässliche und treffsichere Stürmer, den Daniel Thioune gefordert hat. In den letzten vier Jahren erzielte er immer mindestens acht Saisontore, in drei der vier Spielzeiten traf er dabei zweistellig.

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Mbangula ist der zweitteuerste Zugang der Vereinsgeschichte | DeFodi Images/GettyImages

Sein erstes Jahr an der Weser hatte sich Samuel Mbangula sicher anders vorgestellt. Zwar sammelte der Belgier sieben Scorerpunkte, sechs davon jedoch in der Hinrunde. Zu seiner Ehrenrettung muss aber auch gesagt werden, dass insbesondere Ex-Trainer Horst Steffen nicht so recht zu wissen schien, wo er Mbangula am besten aufstellen sollte. Unter Daniel Thioune kam Mbangula zwar ebenfalls nicht wie gewünscht zum Zug, dennoch will sich der 23-Jährige durchsetzen – das machte er bereits intern deutlich.

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