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·3. Oktober 2026
Doppelte Stürmer-Verletzung bei Unentschieden im Stadtduell: Der 1. FC Köln spielt im Testspiel gegen Viktoria Köln 2:2

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Matthias Wilhelm
3 Oktober, 2026
In einer engen Partie tat sich der Bundesligist lange schwer und lag zur Halbzeit sogar zurück. Der Test dürfte erneut aufgezeigt haben, dass die Mannschaft von René Wagner noch einiges zu tun hat vor dem Derby gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Wochenende. Ohne die abgestellten Nationalspieler fehlte es dem FC nach gutem Beginn über weite Teile der Partie an Ideen.
Jan Thielmann im Duell gegen die Viktoria aus Köln
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come-on-fc.com berichtet aus dem Sportpark Höhenberg
Nachdem die Spieler des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende kein Spiel bestritten, stand am zweiten Wochenende der Länderspielpause ein Testspiel gegen Viktoria Köln auf dem Plan. René Wagner schickte dabei seinen bestmöglichen Kader ins Rennen. U21-Innenverteidiger Assad Kotya-Fofana stand aufgrund Personalmangels ebenfalls in der Anfangsformation. Wie viele der Spieler beim Derby auf dem Platz stehen werden ist noch nicht absehbar, für die beiden Kölner Stürmer könnte es jedenfalls eng werden.
Mehr zum Thema:>>Wie schlagen sich die Nationalspieler vom FC?>>René Wagner über Said El Mala im Exklusivinterview
Die Anfangsphase bot zunächst das erwartete Bild. Der FC kontrollierte die Partie und setze den Drittligisten früh unter Druck. Ein wiederkehrendes Muster zu Beginn war das Wechselspiel zwischen Jan Thielmann und Sebastian Sebulonsen auf der rechten Seite. Thielmann rückte immer wieder weit in die Mitte ein, wodurch sich für Sebulonsen die Möglichkeit ergab weit aufzurücken. In der 12. Minute führte dann auch exakt dieses Muster zum Erfolg. Sebulonsen drang über rechts durch, brachte den Ball scharf vor das Tor, wo er von einem Viktoria-Verteidiger unabsichtlich ins eigene Tor befördert wurde (12.). Anschließend verlor der FC seine Kontrolle jedoch Mehr und Mehr. Die Partie gestaltete sich zunehmend offen und die Gastgeber kamen immer wieder zu Abschlüssen.
Seinen ersten Tiefpunkt erreichte das Spiel als Thijs Dallinga nach einem Zweikampf liegen blieb und anschließend den Platz verlassen musste. Die anschließende Überzahl, während sich Ragnar Ache noch bereit machte, nutzte die Viktoria umgehend aus. Nach einer Flanke von rechts kam Lucas Wolf in der Mitte frei zum Kopfball und bezwang Kapitän Ron-Robert Zieler aus kurzer Distanz (33.). Nur drei Minuten später schlug es direkt wieder ein. Dieses Mal war es Niklas Castelle der einen Abpraller verwertete (36.). Die schlechten Nachrichten aus FC-Sicht hörten auch in der Halbzeit nicht auf. Ache musste den Platz ebenfalls verlassen und wurde anschließend von Imad Rondic ersetzt.
Mit dem Schock der beiden Verletzungen in den Knochen fehlten den Kölnern im zweiten Durchgang zunächst jegliche Ideen. Stattdessen kamen die Gastgeber Mal um Mal zu gefährlichen Abschlusschancen. Das Highlight der zweiten Halbzeit war wohl ein Flitzer, der über den Platz zur Kölner Bank lief. Es dauerte bis in die 75. Minute bis Marius Bülter nach einer Ecke zum Ausgleich einköpfte.
1. FC Köln: Zieler – Sebulonsen (Fürst 62.), Kotya-Fofana (Stapelmann 46.), Schmied (Dabrowski 86.), Sosa (Friemel 86.) – Skhiri, Krauß (Harchaoui 76.) – Thielmann (Borie 76.), Waldschmidt (Maina 62.), Bülter – Dallinga (Ache 35.) (Rondic 46.)
Tore: 0:1 Eigentor (12.), 1:1 Wolf (33.), 2:1 Castelle (36.), 2:2 Bülter (75.).







































