Drei Jahre nach dem Aufstieg: 90.+6-Torschütze Jannes Wulff im Interview | OneFootball

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VfL Osnabrück

·28. März 2026

Drei Jahre nach dem Aufstieg: 90.+6-Torschütze Jannes Wulff im Interview

Artikelbild:Drei Jahre nach dem Aufstieg: 90.+6-Torschütze Jannes Wulff im Interview

Mit seinem Treffer in der 96. Minute gegen Borussia Dortmund II schrieb Jannes Wulff im Mai 2023 VfL-Geschichte und sicherte den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Heute läuft der Offensivspieler für den SV Drochtersen/Assel in der Regionalliga Nord auf. Im Interview blickt der 26-Jährige auf seinen besonderen Moment an der Bremer Brücke zurück, spricht über seine Zeit in Osnabrück und ordnet seine aktuelle sportliche Situation ein.

Moin Jannes, knapp drei Jahre sind seit deinem späten Treffer gegen Dortmund II vergangen – wie präsent ist dieser Moment heute noch für dich?


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So richtig präsent ist dieser Moment im Alltag gar nicht mehr. Man wird aber immer mal wieder daran erinnert – zum Beispiel durch Videos oder diesen bekannten Kommentatorensound, der unter andere Clips gelegt wird. Auch wenn einen Leute darauf ansprechen, kommt das natürlich wieder hoch. Das sind dann die Situationen, in denen man sich noch einmal zurückerinnert. Und dass das ein ganz besonderer Moment war, muss ich eigentlich nicht extra betonen – solche Augenblicke erlebt man nicht oft im Leben.

Viele Fans verbinden dich bis heute mit diesem Tor. Welche Bedeutung hat dieser Augenblick rückblickend für dich persönlich?

Ich glaube, viel mehr kann man in so einem Moment kaum erreichen. Es ist auf jeden Fall etwas, das man nicht oft erlebt. Deshalb wird dieser Augenblick immer eine große Bedeutung für mich haben. Die ganze Situation damals war einfach speziell – und einen Aufstieg so zu feiern, ist schon etwas Einzigartiges.

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Nach dem Aufstieg lief es für dich sportlich nicht immer einfach weiter. Wie hast du diese Phase beim VfL erlebt und bleibt der VfL bei dir positiv in Erinnerung?

Ich glaube, fast jeder Sportler hat mal seine Ups and Downs, wie man so sagt. Für mich bleibt der VfL aber auf jeden Fall positiv in Erinnerung. Die Zeit dort war einfach unfassbar. Mit ein paar Jungs habe ich immer noch Kontakt. Deshalb gibt es da auch kein böses Blut. Ich sehe die Zeit insgesamt auf jeden Fall positiv.

Vom VfL ging es nach Offenbach, seit 1,5 Jahren spielst du nun wieder in Drochtersen. Wie ist dort gerade deine Situation?

Jetzt in Drochtersen läuft es auf jeden Fall sehr gut. Für mich persönlich ist es aber eher eine durchwachsene Saison gewesen. Durch viele kleinere Rückschläge musste ich immer wieder pausieren. Trotzdem läuft es insgesamt gut.

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Ihr spielt eine starke Saison und seid oben dabei – wie groß ist das Thema Aufstieg?

Der Aufstieg ist bei uns auf jeden Fall ein Thema. Wir sind aktuell vier Punkte hinter dem SV Meppen. Unser Ziel ist ganz klar der Aufstieg. Was am Ende dabei herauskommt, wird man sehen. Aber wir glauben auf jeden Fall alle daran.

Apropos Aufstieg: Auch der VfL befindet sich im Aufstiegsrennen. Verfolgst du das Ganze noch aktiv und wie siehst du die Chancen?

Den VfL verfolge ich natürlich noch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie aufsteigen werden. Es sieht alles sehr souverän aus, und selbst wenn es mal kein besonders gutes Spiel ist, gewinnen sie es am Ende trotzdem – dabei wirkt es oft relativ einfach. Deshalb habe ich das Gefühl, dass sie gerade in einem richtigen Flow sind. Und mit der Qualität werden sie sich das, glaube ich, nicht mehr nehmen lassen.


Text: Neelke Ulferts Bilder: Philip Dauwe

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