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·6. Juni 2026

Druck auf 1. FC Köln wächst Trabzonspor steigt in Poker um Abubacarr Sedi Kinteh ein

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Redaktion

6 Juni, 2026

Der Transferpoker um den gambischen Nationalspieler nimmt weiter Fahrt auf. Während der FC wohl auf eine Entscheidung bei Jahmai Simpson-Pusey wartet, soll mit Trabzonspor ein weiterer Akteur in den Kampf einsteigen und somit erhöht sich der Druck auf den 1. FC Köln: Konkurrenz im Transferpoker um Abubaccarr Sedi Kinteh.

Mit dem weiter wachsenden Interesse am Innenverteidiger aus Norwegen erhöht sich für FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler nicht nur der finanzielle, sondern auch der zeitliche Druck.

Abubacarr Sedi Kinteh soll nun auch das Interesse von Trabzonspor wecken

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Bereits seit einem Monat kursieren nun Gerüchte um ein Interesse des 1. FC Köln am gambischen Innenverteidiger Abubacarr Sedi Kinteh. Doch so richtig will der Deal nicht ins Rollen kommen. Vor wenigen Tagen berichtete der italienische Transferjournalist Rudi Galetti von einem nächsten Schritt, den der 1. FC Köln im Poker um den 19-Jährigen aus Norwegen gegangen sei. So sollen die Geißböcke ihr Angebot für den Innenverteidiger nach zwei Absagen von Tromsø IL bei zuletzt wohl gebotenen fünf Millionen Euro noch einmal nachgebessert haben. In Köln sei man bereit gewesen, nun um eine Million auf sechs Millionen Euro für die Ablöse an den norwegischen Club zu erhöhen. Eine Einigung mit dem Verein ist allerdings noch nicht erreicht, eine mündliche Übereinkunft mit dem Spieler selber soll es dagegen schon gegeben haben.

Der Druck wächst für den FC

Und dennoch wächst der Druck auf den 1. FC Köln im Buhlen um den schnellen Innenverteidiger. Waren zuletzt noch englische Clubs wie unter anderem Leeds United sowie der FC Basel und die BSC Young Boys Konkurrenten der Kölner, soll sich jetzt auch der türkische Verein Trabzonspor in den Poker einmischen. Und das erhöht unweigerlich den Druck auf FC-Geschäftsführer Sport Thomas Kessler. Denn die Zeit drängt offenbar. Sowohl Tromsø als auch der Spieler selber wollen wohl bald Gewissheit um die weitere Zukunft des 19-Jährigen haben. Beim FC soll der Transfer allerdings eng verknüpft mit der Personalie um Jahmai Simpson-Pusey sein. Denn laut “Sky“ wollen die Geißböcke nur einen der beiden Defensivspieler für die kommende Saison verpflichten.

Bei der Leihgabe aus England hat allerdings Manchester City das letzte Wort. Der FC verfügt zwar über eine Kaufoption, die „Sky Blues“ haben sich allerdings das Rückkaufrecht gesichert. Simpson-Pusey spielte in der vergangenen Saison eine nicht ganz unwichtige Rolle bei den Geißböcken, kam für sein junges Alter von 20 Jahren und der wenigen gesammelten Spielpraxis bei Celtic Glasgow aber auf viel Einsatzzeit. Der Innenverteidiger überzeugte vor allem durch sein ruhiges Agieren in der Kölner Hintermannschaft. Dass ManCity nach der erfolgreichen Leihe für den Youngster nach Höherem strebt und ihren Spieler auch im internationalen Geschäft auf dem Rasen sehen will, ist zumindest nicht abwegig.

Erst Simpson-Pusey, dann Kinteh

Für Simpson-Pusey müssten die Geißböcke acht Millionen Euro in die Hand nehmen, zwei mehr, als das Angebot an Tromsø lauten soll. Bevor der FC mit Kinteh auf die Zielgerade einbiegt, wollen die Kölner zunächst die Personalie um ihren aktuellen Innenverteidiger geklärt wissen. Der Umstand löste wohl keine Begeisterungsstürme aus. Über die Verzögerung der Entscheidung soll die Spielerseite von Kinteh laut „Sky“ nicht gerade glücklich gewesen sein. Auch für Tromsø dürften Einnahmen von sechs Millionen Euro Auswirkungen auf weitere Transfergeschäfte haben. Mit dem Einsteigen von Trabzonspor erhöht sich also neben dem finanziellen auch der zeitliche Druck auf Kessler.


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