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·26. Februar 2026
Düstere Bilanz beim neuen Klub: Ex-HSV-Juwel in der Karriere-Sackgasse?

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·26. Februar 2026

Im Winter 2023 sicherte sich der HSV die Dienste des jungen Angreifers András Németh. Der Ungar kam mit großen Ambitionen vom KRC Genk, jedoch wurde die Zusammenarbeit mit dem Hamburger SV eher zum Reinfall. Der viermalige ungarische Nationalspieler konnte zwar direkt im zweiten und dritten Pflichtspiel für die Rothosen knipsen, jedoch blieben das tatsächlich seine einzigen beiden Treffer.
Németh zog sich Ende der Saison 2022/23 einen Knöchelbruch zu und musste lange pausieren. In der Spielzeit 2023/24 fungierte er dann lediglich als Joker. In 28 Zweitliga-Partien reichte es dabei zu keiner einzigen Torbeteiligung. Lediglich im DFB-Pokal gelang ihm ein Assist. Kein Wunder also, dass der HSV die Reißleine zog und den jungen Angreifer zu Preußen Münster auslieh.
Dort gelang dem gebürtigen Kapstädter aber auch kein einziger Treffer. Seine drei Vorlagen reichten natürlich nicht, um sich für Bundesliga-Einsätze beim HSV zu empfehlen.
Folgerichtig entschieden sich die Hamburger nach Ende der Leihe, Németh für 450.000 Euro an den Puskás AFC zu verkaufen. Der 22 Jahre alte Angreifer wollte mit der Rückkehr in die Heimat seiner ins Stocken geratenen Karriere wieder neuen Schwung verleihen.
Nach gut einem halben Jahr lässt sich aber sagen, dass daraus nichts geworden ist. Ähnlich wie beim HSV ist Németh meistens nur als Joker gefragt und auch dann nicht sonderlich treffsicher. In 15 Pflichtspielen für seinen neuen Klub gelangen ihm ein Treffer und ein Assist. Spielte er zu Beginn seiner Zeit beim ungarischen Verein zumindest noch einigermaßen regelmäßig, bekam er in den letzten Wochen kaum noch Minuten.
Sein Vertrag bei Puskás läuft noch bis 2028. Man darf gespannt sein, ob er eines Tages doch noch an seine Treffsicherheit aus früheren Jahren anknüpfen kann. Immerhin hat er in 18 U21-Länderspielen für Ungarn zehn Treffer erzielt. Der Erwachsenenbereich ist aber eben ein anderes Kaliber.
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