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·22. August 2026
"Durch nichts zu rechtfertigen": Waldhof verurteilt Krawalle

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Am Tag nach den schweren Ausschreitungen beim Pokalderby gegen den 1. FC Kaiserslautern hat sich der SV Waldhof Mannheim am Samstagvormittag mit einer Stellungnahme zu Wort – und die Vorfälle daran "aufs Schärfste" verurteilt.
Eine 36-minütige Unterbrechung und über 100 Verletzte: Das ist die traurige Bilanz des Pokalderbys zwischen Mannheim und Kaiserslautern. Der SV Waldhof verurteilt die Ausschreitungen in einer Stellungnahme "aufs Schärfste". Was am Freitagabend im Carl-Benz-Stadion passiert ist, "darf nicht Teil unseres Fußballs sein". Pyrotechnik, die gezielt in Richtung anderer Menschen eingesetzt wird, das Überwinden von Absperrungen und das Betreten des Innenraums sei "durch nichts zu rechtfertigen", so die klare Botschaft.
Leidenschaft und Emotion würden zum Fußball dazugehören, die Gefährdung von Menschen jedoch nicht. Der Waldhof will die Ereignisse gemeinsam mit den zuständigen Stellen "umfassend aufarbeiten und seinen Beitrag dazu leisten, dass die Geschehnisse vollständig aufgeklärt werden". Dabei sollen auch der eigene Verantwortungsbereich kritisch betrachten und Gespräche mit Fan-Gruppen des SV Waldhof geführt werden. "Unser Verein steht für einen leidenschaftlichen, emotionalen und friedlichen Fußball. Diesem Anspruch müssen wir gerecht werden."
Gleichzeitig dankt der SVW allen Einsatz- und Ordnungskräften, die für die Sicherheit im Stadion und rund um das Spiel im Einsatz waren. "Allen verletzten Polizistinnen und Polizisten sowie allen weiteren Betroffenen wünschen wir eine schnelle und vollständige Genesung." Auch dem Schiedsrichter-Team um Robert Schröder dankt der Waldhof "für die souveräne Leitung der Partie und den Umgang mit der herausfordernden Situation". Wie Schröder nach der Partie sagte, sei die Partie "sehr nah" am Abbruch gewesen. Beide Klubs müssen nun mit einer empfindlichen Geldstrafe rechnen. Spätestens am Montag wird der DFB entsprechende Ermittlungen einleiten.
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