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·6. Februar 2026
Džeko-Kenner nennt die Pluspunkte, die für Schalke 04 sprachen

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·6. Februar 2026

In seinem zweiten Auftritt für den FC Schalke 04 war Edin Džeko nicht ganz so erfolgreich wie bei seinem Debüt gegen den 1. FC Kaiserslautern, als er gleich seinen ersten Treffer für Königsblau markierte. Dennoch hallt seine Verpflichtung durch den Revierclub immer noch hörbar nach in Fußball-Deutschland. Einer, der Džeko recht nahe steht, macht jetzt Details aus der Anbahnung dieses Transfers publik.
Aufgeschrieben hat diese Details die WAZ, aus der Sport.de in seinem Bericht dazu zitiert. Bei dem vermeintlichen „Insider“, der diese Details nennt, handelt es sich um Sergej Barbarez. Momentan ist er Nationaltrainer jener Mannschaft, mit der Edin Džeko noch die Chance auf die Teilnahme an der WM 2026 in diesem Sommer hat: Bosnien-Herzegowina.
Zuvor war Sergej Barbarez selbst lange Jahre als Profi im deutschen Fußball tätig. In Mostar im heutigen Bosnien-Herzegowina geboren, wuchs er dort auch auf und war bereits Fußballer. Während eines Urlaubs bei Verwandten in Deutschland begann der Jugoslawienkrieg, woraufhin ihm sein Vater seine Rückkehr verbot. So setzte Barbarez seine Karriere in Deutschland fort, zunächst bei Hannover 96, anschließend aber auf gleich vier weiteren Stationen, u. a. sechs Jahre lang beim Hamburger SV.
Wie Edin Džeko war auch Sergej Barberez Stürmer, stand mit diesem vor dessen Entscheidung für oder gegen Schalke 04 im Austausch.

Photo by Srdjan Stevanovic/Getty Images
Dabei habe Barbarez betont, dass die Identifikation mit der Aufgabe elementar sei. Was Džeko damit beantwortete, dass ihn die Situation auf Schalke reize. Dies bezog sich sowohl auf die Tabellensituation als auch auf jene mit den besonders emotionalen Fans in Gelsenkirchen. Zudem kannte Džeko Deutschland selbst bereits aus seiner Zeit beim VfL Wolfsburg, als er sogar Deutscher Meister geworden war. Dass in Nikola Katic ein Kollege aus der Nationalmannschaft für den FC Schalke 04 spielt, war ein weiterer Aspekt, der aus Džekos Sicht für dieses Engagement sprach.
Barbarez betonte der WAZ gegenüber, dass Schalke „Tradition und immer noch einen großen Namen“ habe. Was beide, Barbarez und Džeko, auch aus direkter Anschauung während ihrer Karrieren kennen würden. Ob nun in der 2. Bundesliga oder der Bundesliga, spiele da keine so große Rolle: „Schalke ist eine Religion!“, wird Barberez zitiert. Daher konnte sich Džeko für Schalke 04 erwärmen, obwohl er dem Vernehmen nach dort in überschaubarem Rahmen entlohnt wird. So konnte Schalke tatsächlich mit eine Pfund wuchern, das durch Geld nicht zu kaufen ist: Die große Attraktivität des Standorts Schalke in Bezug auf die dort gelebte Liebe der Fans und die damit einhergehende Atmosphäre nicht nur bei den Heimspielen.








































