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·4. September 2026
Ecuadors Stürmer Jeremy Arévalo wohl nächster Abgang beim VfB Stuttgart

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·4. September 2026

Kicker berichtet, dass VfB-Stuttgart-Stürmer Jeremy Arévalo kurz vor einem Leihwechsel für eine Saison zum portugiesischen Erstligisten Estrela Amadora steht. Der 21-jährige ecuadorianische Nationalspieler soll Stuttgart vorübergehend verlassen, nachdem er sich seit seinem Wechsel im Januar von Racing Santander nur schwer in Sebastian Hoeneß’ Profirotation etablieren konnte.
Auch das Ziel bringt eine ungewöhnliche Bundesliga-Verbindung mit sich. Estrela Amadora wurde Ende August von einer Investorengruppe übernommen, an der Thomas Müller, Mats Hummels, Yann Sommer und Lucas Hernández beteiligt sind.
Stuttgart zahlte im Januar 2026 rund 7 Mio. Euro, um Arévalo von Racing Santander zu verpflichten, und gab dem Angreifer einen Vertrag bis 2031. Der Transfer war von Anfang an eher als langfristige Investition denn als sofortige Lösung gedacht, doch die ersten acht Monate lieferten kaum Hinweise auf einen klaren Weg in Hoeneß’ eingespielte Offensivrotation.
Arévalo kam seit seinem Wechsel auf sieben Bundesliga-Einsätze für den VfB und spielte in der vergangenen Saison auch für die Reserve in der 3. Liga. Seine Leistungen auf Reserveebene zeigten dennoch, warum Stuttgart so viel in den Youngster investierte. Der Ecuadorianer erzielte in nur vier Einsätzen für Stuttgart II in der 3. Liga fünf Tore.
Wie in der Taktik-Vorschau 2026/27 zum VfB Stuttgart von Get German Football News beschrieben, stand Arévalo bereits vor einer schwierigen Umstellung vom spanischen Zweitliga-Fußball auf das deutlich höhere Tempo der deutschen Bundesliga. Stuttgarts anschließende Kaderplanung erschwerte seine Situation zusätzlich.
Deniz Undav bleibt die etablierte Bezugsperson im Angriff, während Ermedin Demirović eine weitere erfahrene Option für die Profimannschaft darstellt. Besonders wichtig ist, dass Stuttgart in diesem Sommer rund 25 Mio. Euro in den deutschen U21-Stürmer Dzenan Pejcinovic investierte. Dadurch rutschte Arévalo in der Hierarchie weiter nach unten, und aus einem zunächst entwicklungsbedingten Wartespiel wurde ein klareres Problem der Kaderplanung.
Sollte der Wechsel zu Estrela Amadora zustande kommen, wäre Arévalo der zweite Stuttgarter Spieler, der den Klub nach Schließung des deutschen Transferfensters verlässt. Badredine Bouanani fand am Donnerstag ebenfalls noch einen späten Ausweg und wechselte auf Leihbasis für eine Saison zu den Rangers, nachdem das Transferfenster in Schottland über die Bundesliga-Frist hinaus geöffnet blieb.
Der 21-jährige Algerier war in Hoeneß’ Offensivhierarchie ebenfalls deutlich zurückgefallen. Bouanani kam in der vergangenen Saison nur auf 14 Bundesliga-Einsätze, davon neun als Einwechselspieler, und startete außerhalb der unmittelbaren Planungen des VfB in die neue Spielzeit. Er stand weder im Kader für den DFB-Pokal-Auftakt gegen Hansa Rostock, noch kam er bei der 1:5-Bundesliga-Niederlage gegen den FC Bayern zum Einsatz und wurde anschließend auch nicht für den Champions-League-Kader des VfB nominiert.
Kicker berichtet, dass die Rangers eine Leihgebühr von rund 500.000 Euro an Stuttgart zahlen und über eine Kaufoption in Höhe von etwa 19 Mio. Euro verfügen. Diese Summe liegt nahe an den 20 Mio. Euro, die der VfB erst vor einem Jahr an OGC Nizza für Bouanani zahlte.
Die beiden späten Leihen setzen den deutlichen Kaderabbau Stuttgarts rund um das Ende des Transferfensters fort.
Der spanische Mittelfeldspieler Chema Andrés vollzog einen schnellen Wechsel für mehr als 20 Mio. Euro zu Brighton, nachdem sich der Premier-League-Klub erst wenige Stunden vor der Frist gemeldet hatte. Stuttgart verlängerte außerdem den Vertrag von Mirza Catović bis 2029, bevor man den 19-Jährigen auf Leihbasis nach Barcelona schickte.
Lazar Jovanović war ein weiterer bemerkenswerter später Abgang. Get German Football News berichtete über Stuttgarts Paket über 8 Mio. Euro mit Udinese, nachdem sich der serbische Angreifer in der Vorbereitung des VfB tatsächlich als einer der stärksten Entwicklungsspieler präsentiert hatte.
Nicht jeder mögliche Abgang wurde Realität.
Josha Vagnoman blieb letztlich in Stuttgart, trotz Interesse mehrerer Premier-League-Klubs. Auch Bilal El Khannouss blieb trotz Anfragen aus dem Ausland, darunter ein gemeldetes Angebot von Al-Ittihad über 40 Mio. Euro. Jamie Leweling blieb ebenfalls Teil von Hoeneß’ Kader, nachdem auch er großes Interesse auf sich gezogen hatte.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































