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·27. September 2026
Effenberg bremst Klopp-Euphorie: „Mehr Qualität? Nein“

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·27. September 2026

Stefan Effenberg bremst die Euphorie um Bundestrainer Jürgen Klopp. Nach dem 1:1 gegen die Niederlande sieht der Ex-Nationalspieler noch deutlichen Verbesserungsbedarf.
Die große Euphorie rund um Jürgen Klopp als neuen Bundestrainer teilt Stefan Effenberg bislang nur bedingt. Nach dem 1:1 der deutschen Nationalmannschaft gegen die Niederlande mahnte der frühere Nationalspieler im „Doppelpass“ bei Sport1 zu einer realistischen Einschätzung der aktuellen Situation.
Vor allem die Leistung beim Klopp-Debüt in Amsterdam überzeugte Effenberg noch nicht. Deutschland habe durchaus als Verlierer vom Platz gehen können. „Es war ein glückliches Unentschieden, man hätte auch verlieren können oder sogar müssen“, erklärte der 58-Jährige. Abgesehen von der Anfangsphase habe er die Niederländer spielerisch stärker gesehen.
Auch die große Auswahl, die Klopp während der Länderspielphase unter die Lupe nimmt, bedeutet für Effenberg nicht automatisch einen Qualitätssprung. Der neue Bundestrainer hatte insgesamt 44 Spieler nominiert und sein XXL-Aufgebot auf zwei Kader verteilt. Effenbergs Einschätzung fällt dennoch nüchtern aus: „Haben wir jetzt mehr Qualität als bei der WM? Nein.“
Entscheidend sei deshalb weniger die Anzahl der verfügbaren Spieler als vielmehr die Entwicklung einer funktionierenden Einheit. Genau darin sieht Effenberg eine der wichtigsten Aufgaben für Klopp. In erfolgreichen Zeiten habe sich die deutsche Nationalmannschaft schließlich nicht nur über individuelle Klasse definiert. „Weil wir als Team funktioniert haben“, sagte der ehemalige Bayern-Profi über frühere Erfolge.
Klopp traut Effenberg durchaus zu, dieses Mannschaftsgefühl wiederherzustellen. Für diese Aufgabe sei der frühere Dortmunder und Liverpooler Trainer „definitiv der richtige Mann“. Von einer vorschnellen Bewertung seiner Amtszeit will Effenberg dennoch nichts wissen.
Weitere Erkenntnisse soll nun die Partie gegen Griechenland in Augsburg liefern. Anschließend stehen für die DFB-Auswahl noch Begegnungen gegen Serbien und erneut Griechenland auf dem Programm. Dabei wird Klopp weitere Spieler seines großen Aufgebots testen können – und versuchen, aus zahlreichen Kandidaten Schritt für Schritt eine feste Mannschaft zu formen.







































