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·4. Oktober 2026
Effenberg schaltet sich in Wirtz-Debatte ein und findet deutliche Worte

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·4. Oktober 2026

Florian Wirtz stieg bei Bayer 04 Leverkusen vor allem unter dem damaligen Trainer Xabi Alonso zu einem der großen Aushängeschilder der Bundesliga auf und daher war nicht überraschend, dass sich namhafte Topklubs um die Dienste des quirligen Dribblers bemühten. Letztlich konnte der FC Liverpool den deutschen Hoffnungsträger für sich gewinnen und Wirtz in einem Rekorddeal unter Vertrag nehmen. Doch angekommen auf der Insel tut sich der Ex-Leverkusener auch in seinem zweiten Jahr bei den Reds noch immer schwer, Fuß zu fassen, und gerät somit auch hierzulande häufig in ein kritisches Licht.
Die Frage, ob zu Recht oder zu Unrecht, spaltet dabei auch die Gemüter mancher Experten. Nun schlug sich Ex-Profi und Sport1-Experte Stefan Effenberg auf die Seite des 23-Jährigen und stärkte Wirtz den Rücken.
Im Doppelpass sagte Effenberg mit deutlichen Worten: "Wir sind uns alle einig, wo Flo Wirtz hingehört, wo er sich am wohlsten fühlt. Bei Leverkusen hat er es gezeigt, bei Liverpool auch, da wird er immer besser. Und jetzt auch in der Nationalmannschaft." Von dort aus könne Wirtz, wie auch zuletzt gegen Serbien, "Spiele entscheiden", so Effenberg, der noch ergänzte: "Das hat er auch in der Bundesliga gezeigt." Auch Kult-Trainer Peter Neururer stimmte Effenberg in diesem Punkt zu und sagte: "Endlich kann Florian Wirtz auf der Position spielen, auf der er stark ist, auf der er groß geworden ist, auf der er teilweise Weltklasse abgerufen hat. Auf Linksaußen ist er abgeschnitten und von anderen Leuten abhängig."
"Wir sind uns alle einig, wo Flo Wirtz hingehört, wo er sich am wohlsten fühlt. Bei Leverkusen hat er es gezeigt, bei Liverpool auch, da wird er immer besser. Und jetzt auch in der Nationalmannschaft [...] Wenn du Spieler auf eine Position hinschiebst, wo sie sich nicht wohlfühlen, dann funktioniert es nicht."Stefan Effenberg

Stefan Effenberg | Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages
Dass Wirtz überhaupt so oft in der Kritik steht, liegt dabei nicht am Spieler selbst, wie Effenberg vermutet. "Wenn du Spieler auf eine Position hinschiebst, wo sie sich nicht wohlfühlen, dann funktioniert es nicht“, sagte der 58-Jährige.
Doch Effenberg sieht für Florian Wirtz in der Rolle als Zehner auch eine große Gefahr, nämlich dann, wenn Jamal Musiala wieder fit ist und seine fußballerischen Fähigkeiten vollumfänglich einsetzen kann. Dann dürfte diese Positionsdebatte im Nationalteam ein ganz anderes Niveau bekommen als die aktuellen Themen um verschiedene Spieler und Rollen. "Das ist die viel spannendere Diskussion als die um Kimmich", so Effenberg.







































