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·4. Oktober 2026
Wirtz als Zehner gesetzt? Jetzt stellt sich die große Musiala-Frage

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Florian Wirtz’ starker Auftritt als Zehner im DFB-Team rückt eine Personalfrage in den Mittelpunkt: Wie lässt sich seine bevorzugte Rolle besetzen, wenn Jamal Musiala zurückkehrt? Für Stefan Effenberg ist diese Diskussion spannender als die Debatte um Joshua Kimmich.

Florian Wirtz (links) bejubelt mit Tom Bischof sein Tor zum 2:0 im Nations-League-Spiel Deutschland gegen Serbien am 1. Oktober 2026 in der Allianz Arena in München. (Copyright AFP/Karl-Josef Hildenbrand)
Beim 2:0-Sieg gegen Serbien spielte Wirtz im offensiven Mittelfeld, erzielte ein Tor und bereitete einen weiteren Treffer vor. Musiala fehlte der Nationalmannschaft laut Bericht verletzungsbedingt. Damit bekam Wirtz die zentrale Rolle, die mehrere Experten für ihn als passend ansehen.
„Wir sind uns alle einig, wo Flo Wirtz hingehört, wo er sich am wohlsten fühlt“, sagte Effenberg im Doppelpass auf Sport1. Der frühere Bayern-Kapitän verwies darauf, dass Wirtz seine Qualitäten bei Bayer Leverkusen, beim FC Liverpool und zuletzt auch in der Nationalmannschaft auf der Zehnerposition gezeigt habe. Auf einer Rolle, die ihm nicht liege, könne ein Spieler seine Stärken dagegen nicht verlässlich abrufen, so Effenberg.
Bei der WM in Nordamerika war Wirtz unter Julian Nagelsmann auch als Linksaußen eingesetzt worden, damit Musiala im offensiven Mittelfeld spielen konnte. Effenberg stellte deshalb die Frage, was mit Wirtz’ Rolle passiert, wenn der Bayern-Profi zurückkehrt. Eine konkrete künftige Aufteilung wird in den vorliegenden Berichten nicht genannt.
Auch Peter Neururer sieht Wirtz zentral besser aufgehoben. Der frühere Bundesligatrainer sagte, Wirtz sei auf der Zehn stark und auf dem Flügel zu sehr von anderen abhängig. Eintracht-Profi Timothy Chandler beschrieb ihn als Freigeist, der sich im offensiven Zentrum frei bewegen müsse.
Die Argumente der Experten laufen damit auf dieselbe Frage hinaus: Wirtz soll seine Stärken möglichst zentral einbringen, während Musiala unter Nagelsmann ebenfalls im offensiven Zentrum eingesetzt wurde. Ob und wie beide Rollen im DFB-Team zusammengeführt werden, bleibt offen. Effenbergs Einschätzung macht deutlich, dass die Positionsfrage nach dem Serbien-Spiel vor allem mit Blick auf Musialas Rückkehr an Gewicht gewinnt.







































