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·16. Februar 2026

Effenberg sicher: In diesem Spiel gelang dem HSV die Trendwende

Artikelbild:Effenberg sicher: In diesem Spiel gelang dem HSV die Trendwende

Nach heftigen Startproblemen spielt der HSV mittlerweile wie ein arrivierter Bundesligist. Für Stefan Effenberg gibt es einen klaren Wendepunkt.

Im „Doppelpass“ bei Sport1 ordnete der Ex-Nationalspieler die aktuelle Entwicklung ein. „Sie sind ein bisschen schwierig in die Saison gekommen. Das zweite Spiel gegen St. Pauli wurde verloren. Da dachte man, das wird eine verdammt schwierige Saison“, so Effenberg. Tatsächlich wirkte der HSV in der Frühphase verunsichert, insbesondere offensiv.


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Den Wendepunkt macht der 57-Jährige jedoch an einem anderen Spiel fest: „Entscheidend war das 2:2 gegen Bayern München – zu sagen: Auch gegen die ganz großen können wir punkten.“ Genau dieses Signal scheint Wirkung gezeigt zu haben. Die vergangenen beiden Partien konnte der HSV gewinnen.

In der Rückrunde sind die Rothosen nach fünf Spielen noch ungeschlagen, holten neun Punkte (zwei Siege, drei Remis) und stehen in der entsprechenden Tabelle auf Rang sieben. Im Gesamt-Tableau kletterte der HSV auf Platz neun – mit einem Nachholspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (04.03, 20.30 Uhr) in der Hinterhand.

Effenberg über den HSV: „Zu Hause eh eine Macht“

Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die außerordentliche Heimstärke. „Zu Hause sind sie eh eine Macht“, betonte Effenberg. Die Zahlen geben ihm recht. Erst zwei Niederlagen im Volksparkstadion und sieben ungeschlagene Spiele in Serie bedeuten Rang acht in der Heimtabelle.

Den ersten Auswärtssieg, das 2:0 gegen Heidenheim, hält Effenberg zudem für psychologisch besonders wertvoll: „Das war ein Stück weit eine Erlösung. Da hatte man Hinterkopf: ,Wir halten auf jeden Fall die Klasse‘.“ Spätestens durch das 3:2 gegen Union Berlin sieht er den Trend bestätigt: „Sie haben toll gespielt und verdient gewonnen.“

Eine weitere Symbolfigur des Aufschwungs ist Ransford Königsdörffer. „Er war natürlich der Matchwinner“, so Effenberg. Zuletzt gelangen dem 24-Jährigen drei Tore in zwei Spielen, nachdem er zuvor nur einmal in 19 Partien getroffen hatte. Insgesamt sieben Treffer in den vergangenen drei Begegnungen belegen, dass der HSV auch offensiv immer besser in der Bundesliga ankommt.

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