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·16. Februar 2026
Eggimann-Statement: "Mit Christian Eichner gemeinsam angreifen"

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Endspiel für Christian Eichner! KSC-Sportgeschäftsführer Mario Eggimann wendet sich nach der 1:5-Niederlage in Nürnberg persönlich an das Umfeld. Darin bestätigt er, dass Eichner gegen Holstein Kiel auf der Bank sitzen wird - und fordert eine "deutliche Reaktion" von allen Beteiligten.
In Nürnberg grenzte das Auftreten vom Karlsruher SC an Auflösungserscheinungen. Obwohl die Tendenz zuletzt wieder steigend war, bleibt die Bilanz der letzten Monate mickrig. Sechs Punkte aus elf Spielen? Der KSC steckt mitten im Abstiegskampf. An Cheftrainer Christian Eichner wird Sport-Geschäftsführer Mario Eggimann weiter festhalten. Zumindest im kommenden Heimspiel gegen Holstein Kiel - ein Abstiegskracher. In einem Statement meldet sich der Schweizer zu Wort. Darin heißt es: "Es waren intensive Tage, die zu dem Entschluss geführt haben, auch gegen Kiel mit Christian Eichner gemeinsam anzugreifen und alles in die Waagschale zu werfen."
Und weiter: "Eine Leistung wie in Nürnberg ist indiskutabel. Ich verstehe die Enttäuschung der Fans und den Wunsch nach Veränderung. Auch der Verein weiß, dass etwas passieren muss. Trotzdem gilt es, keine emotionalen und gegebenenfalls überstürzten Entscheidungen zu treffen", versichert Eggimann. "Wir haben uns mit Christian Eichner und der Mannschaft zusammengesetzt, die Situation genau analysiert und von der inneren Einstellung bis zum tatsächlichen Einsatz auf dem Platz zahlreiche Punkte besprochen, bei denen Handlungsbedarf besteht."
Kiel wird offensichtlich zum Endspiel für Eichner. Denn Eggimann stellt im gleichen Atemzug unmissverständlich klar: "Jedem Einzelnen – vom Trainerteam über den Staff bis zur Mannschaft – muss klar sein, dass am kommenden Spieltag eine deutliche Reaktion erfolgen muss." Seit Februar 2020 ist der ehemalige Verteidiger beim KSC als Cheftrainer im Amt und gehört damit im deutschen Fußball insgesamt zu den dienstältesten Trainern im Profibereich. Nur Heidenheim-Ikone Frank Schmidt ist länger Cheftrainer bei einem Profiverein.
In 216 Pflichtspielen holte Eichner bis hierhin einen Schnitt von 1,43 Punkten pro Partie. Immer wieder erlebte der KSC auch schlechtere Phasen, die der 43-Jährige jedoch meistern konnte. Allerdings scheint es bei den Badenern schon seit geraumer Zeit im Hintergrund zu rumoren, was auch die überraschende Entlassung von Co-Trainer Zlatan Bajramovic im Dezember vermuten ließ. Jetzt setzt Eggimann auf alle, die es mit dem KSC halten: "Wir wissen, dass wir im Wildpark auf die starke Unterstützung unserer Fans zählen können und sind entschlossen, ihnen mit einem Sieg für ihren Rückhalt zu danken."









































