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·12. Februar 2026
Eichner: KSC soll in Nürnberg "keine Depression ausstrahlen"

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Beim Karlsruher SC ist nach den faktisch geplatzten Aufstiegsträumen vorläufig die Entwicklung eines Aufwärtstrends das neue Saisonziel. Dafür rückte Trainer Christian Eichner angesichts von schon wieder drei Spielen ohne Sieg vor dem Gastspiel am Freitag beim 1. FC Nürnberg den Themenkomplex Haltung und Einstellung in den Fokus.
"Es kann immer mal auch schattige Zeiten geben, aber genau dann ist die Haltung entscheidend", schrieb Eichner seinen Spielern auf der Spieltags-Pressekonferenz angesichts Misere mit nur einem Sieg aus den letzten zehn Spielen ins Stammbuch: "Wir sollten keine Depressionen ausstrahlen, wir haben etwas zu bieten."
Als Ansporn für das gesamte Team nannte der 43-Jährige die Verbesserungen in der Defensive. Insgesamt kassierte der KSC zwar in den vergangenen zehn Begegnungen 23 Gegentreffer, "aber in den ersten vier Rückrundenspielen auch nur noch vier, und von denen fielen drei nach krass individuellen Fehlern", stellte Eichner Fortschritte heraus: "Es gibt da sicher noch Luft nach oben, aber es ist der Bereich, in dem einen kleinen Schritt nach vorne gemacht haben. Da haben wir uns momentan in der Vierer-Kette stabilisiert."
Der Schlüssel dazu sei eben Haltung gewesen. "Ein erfolgreiches Defensivspiel hat außer mit einer passenden Struktur auch damit zu tun, wie man sich einbringen möchte, es ist die Haltung, wie ich verteidigen will", erläuterte der ehemalige Profi seinen Ansatz.
Im Angriff hatte sich Eichner, dem personell der gleiche Spielerkreis wie zuletzt beim glücklichen 1:1 gegen Abstiegskandidat Fortuna Düsseldorf zur Verfügung steht, für den Auftritt an der Noris vor der Abreise noch nicht auf eine Formation festgelegt: "Von den vier Kandidaten kristallisiert sich niemand heraus, der anfangen müsste oder nur später reinkommen sollte."









































