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·6. Februar 2026
Endlich angekommen: Tom Krauß hat nicht nur seine Rolle beim 1. FC Köln gefunden

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Simon Bartsch
6 Februar, 2026
Für Tom Krauß steht am kommenden Spieltag eine besondere Begegnung auf dem Programm. Der 24-Jährige trifft mit dem FC auf seinen Heimat- und Ausbildungsclub Leipzig. Nach zahlreichen Profi-Stationen scheint der Mittelfeldspieler nun aber auch in Köln angekommen zu sein.

Tom Krauß nach dem Spiel gegen Mainz (Foto: Lars Baron/GettyImages)
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Gefühlt war es jeder Ball, in den sich Tom Krauß im Duell gegen den VfL Wolfsburg reinschmiss. Mit vollem Einsatz verteidigte der Sechser das Zentrum gegen die Wölfe, nicht immer glücklich, am Ende aber sehr erfolgreich – drei Punkte für den FC, drei Punkte gegen den Abstieg. „Das bin ich. Meine Mentalität ist einer der Gründe, weshalb ich Profi geworden bin“, sagt Krauß im Interview mit fc.de. „Ich mag diese Situationen. Das passt zu meiner ekligen Spielweise.“ Und diese Spielweise hat den 24-Jährigen in die Startelf gebracht und ihn als Stammspieler etabliert. Fünf Spiele im Jahr 2026, vier Mal von Beginn an. „Ich hatte schon in den letzten Spielen vor der Pause einige Einsätze. Da kam ich so langsam ins Rollen“, so Krauß. „Man kann schon sagen, dass ich jetzt voll angekommen bin.“
So angekommen, dass der Mittelfeldspieler zuletzt sogar Eric Martel, der seit März 2024 immer in der Anfangsformation gestanden hatte, aus der Startelf drängte. „Am Ende bleibt es aber ein Tagesgeschäft und ich will auch gegen Leipzig wieder performen“, sagt Krauß. Kein Wunder, denn da trifft der 24-Jährige auf seine Geburtsstadt, seinen Ex-Verein. Als Zehnjähriger kam Krauß von Sachsen Leipzig zu RB, durchlief sämtliche Junioren-Mannschaften, wurde U-Nationalspieler, sammelte mehr als 40 Spiele mit diversen DFB-Teams und spielte an der Seite von Spielern wir Dayot Upamecano, Malik Tillmann oder Leipzigs Neuzugang Brajan Gruda. Der 24-Jährige kennt den RB-Fußball. „Seitdem ich aus Leipzig weg bin, hat sich der Spielstil ein Stück weit verändert. Damals war es viel Pressing, heute haben sie viel Struktur mit Ball“, sagt Krauß.
Die Wurzeln sind geblieben. Noch heute ist der Mittelfeldspieler der Stadt verbunden. Schon vor dem Hinspiel im Sommer hatte Krauß betont, dass Leipzig seine Heimat sei, seine Familie und Freunde dort leben. Über Umwege ist der Spieler beim FC angekommen, spielte zwischenzeitlich für Nürnberg, Schalke, Luton, Mainz und Bochum. Im Sommer hatte der Spieler erklärt, er wolle endlich bei einem Verein ankommen. Das könnte diese Spielzeit rein vertraglich gelingen. 15 Spiele hat der Akteur für den FC absolviert und damit einen Teil der Kaufpflicht erfüllt, nun müssen die Kölner „nur noch“ die Klasse halten. Aber auch privat scheinen Köln und Krauß zusammenzupassen.
Vor allem die Emotionalität hat es dem 24-Jährigen angetan. „Die ganze Stadt lebt den Verein. Das bekommst du mit, wenn du zum Spiel hin oder nach dem Spiel nach Hause fährst. Die ganze Woche wird nur über den FC geredet“, sagt Krauß. „Das kenne ich schon von ein, zwei anderen Clubs, aber Köln hebt sich im Vergleich schon sehr ab. Dazu zählt natürlich auch die Stimmung. Die Hymne ist schon sehr besonders. Bei der Youth League konnte ich sie mal anders erleben und auf mich wirken lassen, ohne mich auf ein Spiel zu fokussieren.“ Am Sonntag (15.30 Uhr, ab 14.15 Uhr im Liveticker bei come-on-fc.com) liegt der volle Fokus auf Leipzig, seinem Ex-Verein, der Vergangenheit und in gewisser Weise damit auch auf seiner Zukunft in Köln.








































