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·27. September 2026

Ein Comeback, ein Ausfall, ein Nasenbeinbruch und ganz viel Selbstvertrauen: Die wilde Achterbahnfahrt der U21 des 1. FC Köln

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Ein Comeback, ein Ausfall, ein Nasenbeinbruch und ganz viel Selbstvertrauen: Die wilde Achterbahnfahrt der U21 des 1. FC Köln

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Daniel Mertens

27 September, 2026

Der Bann ist gebrochen: Die Kölner Zweite hat nach zuletzt drei Niederlagen in Folge endlich wieder ein Erfolgserlebnis in der Regionalliga West feiern können. Das 4:3 gegen den VfB Hilden glich einer Achterbahnfahrt für die FC-Talente, an deren Ende der Trainer Manuel Hartmann Lob und Kritik äußerte. Bitter verlief die Premiere für einen Sommer-Neuzugang in der Schlussphase. Die wilde Achterbahnfahrt der U21 des 1. FC Köln.

Nach drei Niederlagen in Folge hat die U21 der Geißböcke wieder einen Sieg eingefahren und den Negativtrend gestoppt. Die Mannschaft von Manuel Hartmann hatte aber nicht nur Grund zur Freude.

Etienne Borie gab sein Comeback

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Für Etienne Borie wird es eine besondere Genugtuung gewesen sein. Der 20-Jährige kam gegen den Aufsteiger zu seinem dritten Joker-Einsatz nach seiner wochenlangen Verletzungspause. Und nach gerade einmal zehn Minuten auf dem Platz gelang Borie das Tor zum 4:3, das letztlich der Siegtreffer für seine Mannschaft gewesen sein sollte. Gerade für das Selbstvertrauen des ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspielers dürfte dieser Moment extrem wichtig gewesen sein. Immer wieder wurde Borie, der zwischenzeitlich bereits im erweiterten Kreis des Profikaders stand, in der Vergangenheit von Verletzungen ausgebremst.

Len Wördsdörfer zieht sich Nasenbeinbruch zu

„Es hat mich für ihn gefreut“, bekannte entsprechend auch Manuel Hartmann, „er hat nach seiner langen Verletzung im letzten Heimspiel schon Impulse gebracht, wo man sieht, welche Qualität er hat. Heute macht er ein schönes Tor, hat sich aufgerieben, auch defensiv.“ Zugleich betonte der Coach aber auch: „Ich will keinen zu sehr loben, weil wir heute sehr starke Einzelleistungen hatten.“ Zu nennen wäre da beispielsweise auch Nilas Yacobi, der den zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand mit seinem Doppelpack noch vor der Pause in eine 3:2-Führung drehte.

Die Gäste aus Hilden kamen nach der Pause allerdings zum Ausgleich – ein kritischer Moment für die U21, wie Hartmann anmerkte: „Das war für die Jungs ein sehr großer Nackenschlag.“ Der Übungsleiter ärgerte sich: „Wir kommen sehr lethargisch aus der Kabine, wo ich mir nicht erklären kann, warum das so ist.“ Der Coach versuchte mit seinen Wechseln neue Impulse zu geben – und setzte mit Etienne Borie auf den richtigen Joker. Bitter verlief der Nachmittag derweil für Len Wörsdörfer, der in der 72. Minute für Marvin Ajani ins Spiel kam und damit nach wochenlanger Verletzungspause seine Pflichtspiel-Premiere im FC-Trikot feierte. „Leider hat er sich dann in seiner zweiten Aktion die Nase gebrochen“, haderte Hartmann mit dem Unglück seines Schützlings. Doppelt bitter: Das Wechselkontingent war bereits ausgeschöpft, sodass die U21 für die Schluss-Viertelstunde zu zehnt überstehen musste.

Malek El Mala kehrt bald schon wieder zurück

„Nach drei Niederlagen in Folge haben die drei Punkte heute extrem gut getan“, sagte ein erleichterter Hartmann, „die Jungs haben sich am Ende den Sieg auch erkämpft.“ Dabei musste der Coach mit Malek El Mala auf einen Stammspieler im Sturm verzichten. Der 21-Jährige habe sich gegen Rhynern eine Verletzung am Fußgelenk zugezogen, sei „aber schon wieder auf dem Weg der Besserung“ und könne in rund zwei Wochen ins komplette Mannschaftstraining zurückkehren. Einen Wermutstropfen erkannte Hartmann aber auch nach dem befreienden Sieg: „Wir müssen weiterhin an den Themen arbeiten, warum wir so leicht Gegentreffer bekommen. Wo wir einfach defensiv nicht gut stehen, nicht mutig genug rausverteidigen und uns dann immer wieder angucken, dass wir da Tore fressen und das Spiel unnötig spannend machen.“

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