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·5. August 2026

Ein Jahr nach seinem HSV-Abgang: Nächster Karriere-Knick für Reis

Artikelbild:Ein Jahr nach seinem HSV-Abgang: Nächster Karriere-Knick für Reis

Es ist etwas mehr als ein Jahr her, da verabschiedete sich Ludovit Reis als allseits beliebter und gefeierter Aufstiegsheld vom HSV.

Der Niederländer wollte den nächsten Karriereschritt gehen und wechselte für rund sechs Millionen Euro zum belgischen Spitzenklub FC Brügge. Doch seitdem ging mehr oder minder alles schief, was hätte schiefgehen können. Schon in den vergangenen Wochen hatte sich angedeutet, dass Reis in Brügge keine Zukunft mehr besitzt. Hintergrund: Eine schwere Schulterverletzung warf den 26-Jährigen in seiner ohnehin kompliziert verlaufenden ersten Saison empfindlich zurück. Anschließend kam er praktisch gar nicht mehr zum Zug.


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Nun gibt es die nächste schlechte Nachricht für den früheren HSV-Profi. Wie der belgische Journalist Tomas Taecke berichtet, trainiert Reis ab sofort nicht mehr mit der ersten Mannschaft des FC Brügge. Stattdessen absolviert er seine Einheiten nur noch individuell. Auch Stürmer Gustaf Nilsson ist von dieser Maßnahme betroffen. Das Signal des Vereins ist eindeutig: Reis spielt in den sportlichen Planungen keine Rolle mehr.

Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund waren zuletzt Gerüchte über eine mögliche Rückkehr zum HSV aufgekommen. Transfer-Insider Sacha Tavolieri brachte die Hamburger als potenzielle Option ins Gespräch und weckte damit bei vielen Fans Hoffnungen auf ein Comeback.

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Foto: IMAGO

Reis wird nicht zurück zum HSV wechseln

Daraus wird jedoch nichts werden. Wie die Mopo vor rund zwei Wochen bereits berichtete, haben die HSV-Verantwortlichen weder Kontakt zu Reis aufgenommen noch konkrete Überlegungen hinsichtlich einer Rückholaktion angestellt. Im zentralen Mittelfeld besteht ohnehin kaum noch Bedarf. Nach den Verpflichtungen von Kofi Amoako, Albert Grönbaek, Martin Adeline und Bilal Nadir ist der HSV auf keiner anderen Position so breit aufgestellt. Auch ein Transfer von Wunschspieler Fabio Vieira bleibt ein Thema.

Hinzu kommt, dass den HSV-Bossen nicht entgangen sein dürfte, mit welchem Nachdruck Reis seinen Wechsel nach Belgien im vergangenen Sommer vorangetrieben hatte. So steckt der frühere Publikumsliebling aktuell in einer schwierigen Lage. Reis möchte Brügge verlassen und dürfte auf einen Neuanfang hoffen. Eine Rückkehr in den Volkspark ist derzeit allerdings keine Option. Stattdessen muss der Achter nun erst einmal einen neuen Verein finden, um seine Karriere wieder in die richtige Richtung zu lenken.

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