Nur die Raute
·5. August 2026
HSV-Aus von Dompé schon seit längerer Zeit besiegelt?

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·5. August 2026

Am Montag machte der HSV die Freistellung von Jean-Luc Dompé offiziell. Wirklich überraschend kam sie allerdings nicht.
In ihrer Vereinsmitteilung nahmen die Rothosen kein Blatt vor den Mund: Dompé reist nicht mit ins Trainingslager nach Herzogenaurach und spielt auch darüber hinaus keine Rolle mehr in der Vorbereitung auf die kommende Saison.
Laut Hamburger Abendblatt fiel diese Entscheidung allerdings nicht erst am Montag. Demnach informierten die HSV-Verantwortlichen den 30-Jährigen bereits am Samstag nach der 1:2-Testspielniederlage gegen den FC Everton in einem persönlichen Gespräch über das bevorstehende Aus. Dompé soll die Nachricht professionell aufgenommen haben. Auch er dürfte nicht allzu verwundert reagiert haben.
Denn tatsächlich hatte sich die Entwicklung schon seit geraumer Zeit angedeutet. Bereits in der Rückrunde verlor der einstige Publikumsliebling seinen Stammplatz. Nach seinem zweiten Verkehrsdelikt im Januar war die Geduld der Vereinsverantwortlichen offenbar am Ende. Hinzu kamen Verletzungen und Krankheiten, die ihn immer wieder zurückwarfen. Laut Abendblatt soll Dompé der Klubführung bereits im Schlussspurt der abgelaufenen Spielzeit signalisiert haben, dass er mit seiner Rolle unzufrieden sei.

Foto: IMAGO
Mit Beginn der aktuell laufenden Vorbereitung verschärfte sich die Lage nochmals. In den jüngsten Testspielen kam der Franzose kaum noch zum Zug. Gegen Rapid Wien wurde er erst spät eingewechselt, gegen Heidenheim und Everton blieb er sogar gänzlich ohne Einsatz. Gegen den Premier-League-Klub war er der einzige Feldspieler im Kader ohne Spielminute.
Costa bestätigte nun, dass dem Flügelspieler seine arg begrenzte Perspektive bereits nach der vergangenen Saison aufgezeigt worden sei. Mit dem Start der Vorbereitung habe man die Situation erneut bewertet. Sportvorständin Kathleen Krüger verwies zudem auf das Anforderungsprofil des HSV, das eine „hohe Intensität“ und „große Bereitschaft“ erfordere. Dem Spielstil von Dompé kommt das nur begrenzt entgegen.
Nun soll dieser einen neuen Verein finden. Die HSV-Bosse haben seinen Berater bereits entsprechend informiert. Laut Informationen der Mopo bevorzugt Dompé einen Transfer nach Saudi-Arabien, wo ihn möglicherweise noch einmal ein besonders lukrativer Vertrag erwarten könnte. Ein Zurück in die Mannschaft von Merlin Polzin gilt derweil als ausgeschlossen.







































