come-on-fc.com
·24. August 2026
Ein neuer Sechser steht schon bereit: Tom Krauß muss seine Chance beim 1. FC Köln in Würzburg nutzen

In partnership with
Yahoo sportscome-on-fc.com
·24. August 2026


Matthias Wilhelm
24 August, 2026
Für Tom Krauß gilt es, seine Chance gegen die Würzburger Kickers zu nutzen. Denn mit der Verpflichtung von Ellyes Skhiri bekommt der 25-Jährige erhebliche Konkurrenz. Laut René Wagner kann der Tunesier durchaus ein Teil der Führungsachse sein und somit zum Stammspieler avancieren. Für Krauß heißt es Gas geben.
Tom Krauß vom 1. FC Köln
Ihr wollt immer aktuell informiert sein? Folgt dem WhatsApp-Kanal von come-on-fc.com.



Die Sechser-Suche des 1. FC Köln zog sich bekanntlich über den ganzen Sommer. Insbesondere nach dem Abgang von Eric Martel bestand beim FC auf dieser Position Bedarf. Mit Paul Okon-Engstler wurde bereits früh ein talentierter Spieler verpflichtet, zunächst ist der Australier allerdings keine Soforthilfe. Namen wie Edson Alvarez oder Rani Khedira wurden gehandelt. Verpflichtet haben die Kölner nun Ex-Geißbock Ellyes Skhiri. Mit dieser Verstärkung könnte für den vermeintlich gesetzten Tom Krauß die Luft noch einmal dünner werden.
Trotz der Verpflichtung des Routiniers kommt ein Startelfeinsatz des Tunesiers am Montag noch nicht in Frage. Das betonte zumindest FC-Trainer René Wagner im Vorfeld der Begegnung. Stattdessen wird Krauß wie schon in der gesamten Vorbereitung zunächst als Sechser auflaufen. Während die Kölner Nummer fünf bisher unangefochten war, muss er nun beim Drittligisten erneut seine Position bestätigen. In den vergangenen Jahren haben sich die Kölner im Pokal gegen unterklassige Teams häufig schwergetan. Auch Würzburg ist kein einfaches Los. Krauß soll helfen, die Defensive zu stabilisieren und beim Spielaufbau Verantwortung übernehmen. Diese Rolle will er auch annehmen, wie er im Interview gegenüber come-on-fc im Sommer verriet.
Gerade die beiden Testspielniederlagen in Paderborn (2:3 und 3:4) haben zuletzt die Anfälligkeit der Kölner Hintermannschaft aufgezeigt. Die Würzburger Kickers sind mit vier Punkten in die Saison gestartet und belegen nach zwei Spieltagen Tabellenplatz drei. Besonders auffällig war bisher Ivan-Leon Franjic, der schon zwei Tore erzielte. Als Zehner dürfte er am Montag der direkte Gegenspieler von Krauß sein. Gegen ihn und die restliche Würzburger Offensive kann der 25-Jährige noch einmal Argumente dafür sammeln, dass er auch trotz einer Verpflichtung von Skhiri in die Anfangsformation gehört.
Obwohl beide Spieler defensive Sechser sind, unterscheiden sich ihre Profile dennoch voneinander. Krauß ist ein klassischer Kämpfer, der sich in jeden Zweikampf wirft. Mit seinem aggressiven Spielstil ist er für jeden Gegner unangenehm. Bei Skhiri ist das anders. Der 31-Jährige geht sehr weite Wege, ist nah am Gegenspieler dran und fängt viele Bälle im Mittelfeld ab. Dazu kommt eine gewisse Torgefahr. In seiner ersten Amtszeit in Köln traf er in 118 Einsätzen 17-mal. Während Skhiri also Räume schließen kann, bevor sie sich überhaupt geöffnet haben, spielt Krauß wesentlich physischer. Eine Formation, in der die beiden nebeneinander auf dem Platz stehen, wäre möglich, aber eher untypisch.
Die defensive Ausrichtung beider könnte jedoch zulasten der Offensive gehen. Stattdessen wäre daneben ein Spieler wie Isak Johannesson eine vorstellbare Option. Der Isländer hat den Ball gerne am Fuß und profitiert davon, dass sein Nebenmann ihm den Rücken freihält. Auch Okon-Engstler könnte sich im Saisonverlauf zum Kandidaten für die Startelf entwickeln. Unklar ist zudem, ob Skhiri beim FC nach zuletzt durchwachsenen Jahren in Frankfurt wieder zu seiner alten Form findet. Sollte ihm das gelingen, kann er für die Geißböcke zum Schlüsselspieler werden. Wenn nicht, führt wohl weiterhin kein Weg an Krauß vorbei.
Mehr zum Thema:>> Skhiri soll Führungsrolle übernehmen>> Tom Krauß im Interview mit come-on-fc.com
Aktuelle News, Spielberichte, Transfermeldungen und Analysen zum 1. FC Köln findest du auf come-on-fc.com.
Der Verein verbindet Tradition, Emotionen und eine starke regionale Identität. Besonders im Rheinland ist der 1. FC Köln tief verwurzelt und begeistert Fans aller Generationen.
Der FC sucht vor allem auf der Position des Linksverteidigers nach weiteren Spielern. Aber auch weitere Offensivspieler sollen nach Köln wechseln.
Der FC ist weiterhin an einer Verpflichtung des Youngsters interessiert. Allerdings lässt Trainer Roberto de Zerbi den Spieler nur ziehen, wenn er einen Nachfolger gefunden hat. Auf dem Wunschzettel steht Savinho sehr weit oben. Eine Einigung mit ManCity steht noch aus.







































