Nur die Raute
·11. Mai 2026
Ein Tor als letztes Hurra? Eigengewächs könnte den HSV verlassen!

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·11. Mai 2026

Der hochverdiente 3:2-Erfolg des HSV über den SC Freiburg schrieb viele schöne Geschichte. Eine davon gehörte Fabio Baldé.
Gerade einmal zwei Minuten stand der Flügelspieler auf dem Platz, ehe ihm das zweite persönliche Highlight dieser Saison gelang. Wie schon gegen den VfB Stuttgart, als er das Last-Minute-Siegtor von Fabio Vieira vorbereitete, stellte Baldé seine enormen Sprint-Qualitäten unter Beweis. Eine flache Spieleröffnung von Nicolai Remberg erlief der 20-Jährige in atemberaubendem Tempo und überwand Freiburg-Keeper Noah Atubolu cool zu seinem ersten Bundesliga-Tor.
Entsprechend emotional fiel seine Reaktion nach dem Spiel aus. „Der 10. Mai ist etwas ganz Besonderes. Vor einem Jahr sind wir aufgestiegen. Heute haben wir diesen Heimsieg hier gefeiert“, sagte der gebürtige Hamburger. Besonders der Jubel vor der Nordtribüne habe sich für ihn „unglaublich“ angefühlt. „Es war immer mein Ziel. Das jetzt am 10. Mai geschafft zu haben, ist einfach unglaublich.“

Foto: IMAGO
Der Treffer passte zu einem Abend, an dem gleich mehrere HSV-Eigengewächse besondere Momente erlebten. Otto Stange stand erstmals im Oberhaus in der Startelf, Shafiq Nandja und Louis Lemke feierten ihre Debüts. Baldé freute sich sichtbar für seine langjährigen Weggefährten: „Otto und Shafiq sind meine Jungs. Die kenne ich schon etwas länger, ich nehme sie immer mit. Ich habe ihnen gesagt, dass es unglaublich ist, was wir heute gemacht haben.“
Trotz der emotionalen Szenen könnte das Tor allerdings auch Baldés letztes großes Hurra im HSV-Trikot gewesen sein. Sportlich kam der Youngster in dieser Saison nur bedingt zum Zug. 15 Einsätze, davon lediglich vier von Beginn an, seien „zu wenig für meine Ansprüche“, stellte Baldé klar.
Hinzu kommt offenbar reges Interesse aus dem Ausland. Bereits im Winter soll der RSC Anderlecht laut Bild-Informationen fünf Millionen Euro geboten haben. Der HSV lehnte ab. Doch erst vor wenigen Tagen vermeldete das Boulevard-Blatt, dass der Klub mittlerweile zu einem Verkauf tendiere. Auch Baldé selbst strebe demnach einen Neuanfang an.
Nach der Party gegen Freiburg gab er sich mit Blick auf seine Zukunft allerdings demonstrativ gelassen: „Man liest viel, aber am Ende habe ich noch drei Jahre einen Vertrag. Ich bin hier. Man weiß nicht, was die Zukunft bringt, aber erstmal bin ich hier und ich blicke auf die nächste Saison.“







































