FC Bayern München
·7. März 2026
Eine Erfolgsstory, die Bayern gegen Bergamo fortschreiben kann

In partnership with
Yahoo sportsFC Bayern München
·7. März 2026

Am Dienstagabend wird der FC Bayern Neuland in der Champions League betreten. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League trifft der deutsche Rekordmeister erstmals in einem Pflichtspiel auf Atalanta Bergamo. Mit Blick in die Historie sollte das dem Team von Vincent Kompany Rückenwind geben – seit über 13 Jahren hat der FCB ein solches Premierenduell auf europäischer Bühne nicht mehr verloren. Auf das 1:3 damals bei BATE Borisow ließen die Münchner seither elf Siege in zwölf Partien folgen (ein Remis), die jüngsten neun Premierenduelle wurden allesamt gewonnen. fcbayern.com blickt auf diese Serie zurück:
Das letzte Premierenduell der Bayern liegt noch keine zwei Monate zurück: Im letzten Heimspiel der Ligaphase bezwang das Team von Vincent Kompany den belgischen Königsklassen-Neuling Royal Union Saint-Gilloise trotz 30-minütiger Unterzahl mit 2:0. Nach der umkämpften ersten Halbzeit sorgten zwei Tore von Harry Kane (52. Minute/55.) für den Sieg und den damit verbundenen vorzeitigen Achtelfinaleinzug. „Wir haben den Schalter umgelegt, wieder unser Gesicht gezeigt und deshalb auch verdient gewonnen“, fasste Kapitän Manuel Neuer den Abend zusammen.
Auch die erste Auswärtsreise der Königsklassen-Saison führte den FC Bayern an noch unbekannte Orte: Der amtierende zyprische Meister Paphos war erst 2014 aus einer Fusion zweier Clubs entstanden und bekam es im ersten Champions League-Heimspiel der Vereinsgeschichte mit dem deutschen Rekordchampion und sechsmaligen Henkelpottgewinner zu tun. Die vermeintlich klare Ausgangslage spiegelte sich am Ende auch im Ergebnis wider – auch, wenn der Weg zum 5:1-Erfolg für die Bayern beileibe kein Spaziergang war. „Es war nicht so einfach, wie es aussieht“, erklärte Kompany nach Abpfiff: „Ich hoffe, dass die Leute in Zypern gesehen haben, wie viel Respekt wir hatten, wie wir gepresst und gelaufen sind.“
Obwohl Slovan Bratislava – 1969 immerhin Sieger des Pokals der Pokalsieger - mit Sicherheit kein unbeschriebenes Blatt im Europapokal ist, kam es erst im Januar 2025 zum ersten Duell mit dem FC Bayern. Die Münchner wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und entschieden die Partie durch Tore von Thomas Müller (8.), Harry Kane (63.) und Kingsley Coman (84.) mit 3:1 für sich. Bratislava beendete die Ligaphase hingegen mit null Punkten – und fand dennoch Gefallen an dem Abend: „Es war ein fantastisches Erlebnis in diesem Stadion vor 5.000 mitgereisten Fans – das war Wahnsinn“, staunte Slovan-Coach Vladimír Weiss nach Spielende: „Alle haben ihr Bestes gegeben, aber man kann uns nicht mit dem FC Bayern vergleichen.“
Nachdem die Bayern Anfang der Neunziger bereits eine unschöne Begegnung mit dessen Vorgängerclub B 1903 Kopenhagen im UEFA Cup erlebt hatten, kam es in der Champions League-Gruppenphase zum Wiedersehen mit dem 1992 neu gegründeten FC Kopenhagen. Der Hauptstadt-Club, mittlerweile Serienmeister in Dänemark, verlangte den Bayern einiges ab. Erst zwei Tore von Jamal Musiala (67.) und des eingewechselten Mathys Tel (83.) verwandelten den zwischenzeitlichen 0:1-Rückstand noch in einen Münchner Sieg. Neben Geduld benötige es in so schwierigen Spielen eben oft auch die Qualität von der Bank, analysierte Joshua Kimmich hinterher: „Am Ende braucht man nicht nur elf Spieler, sondern mehr. Das hat uns heute den Sieg gebracht.“
Gerade einmal 110 Kilometer Luftlinie trennen die Heimstätten des FC Bayern und des FC Salzburg – sportlich waren es jedoch lange Welten. In der jüngeren Vergangenheit war der österreichische Serienmeister aber Dauergast in der Champions League (wenn es auch 2025/26 nicht zur Teilnahme reichte) und so auch schon häufiger Gegner des FC Bayern in der Königsklasse. Das Premierenduell der beiden Clubs fand im November 2020 in Salzburg statt – und war turbulent: Für die Hausherren trafen Mergim Berisha (6.) und Masaya Okugawa (66.), die Bayern hielten mit Robert Lewandowski (22./88.), Jérôme Boteng (79.), Leroy Sané (83.), Lucas Hérnandez (90.+3) sowie einem Eigentor von Salzburgs Rasmus Kristensen (44.) dagegen und gewannen am Ende mit 6:2. Der spektakuläre Spielverlauf war aus Sicht von Thomas Müller aber keine Überraschung: „Es war klar, dass es ein Schlagabtausch werden kann.“
Das Stadio Olimpico in Rom war Schauplatz deutscher Weltmeisterschafts- und Europameisterschaftstriumphe. Auch der FC Bayern hatte hier bereits drei Pflichtspiele bei der AS Rom bestritten. Im Februar 2021 war der Rekordmeister dann erneut Gast im altehrwürdigen Stadion – ein gutes halbes Jahr nach dem Champions League-Sieg von Lissabon ging es dieses Mal aber im Achtelfinale der Königsklasse gegen den anderen großen Club aus der italienischen Hauptstadt: Lazio Rom. Beim Premierenduell der beiden Traditionsvereine konnten wegen der Corona-Pandemie leider keine Zuschauer dabei sein – wirklich schade, denn die Partie erlebte noch einen zweiten historischen Moment: Unter den Torschützen beim 4:1-Erfolg war damals auch erstmals Jamal Musiala, der sich drei Tage vor seinem 18. Geburtstag zum damals jüngsten Torschützen des FCB in der Champions League krönte.
Durch die vorangegangenen Duelle mit Panathinaikos oder Olympiakos Piräus war die griechische Hauptstadt im Herbst 2018 selbstverständlich kein Neuland mehr für die Bayern. Das galt allerdings schon für AEK Athen, das damals kurz zuvor eine 24-jährige Durststrecke ohne Meistertitel beendet hatte. Bei ihrer Rückkehr in die Champions League waren die Griechen dann erstmals Gegner der Bayern und boten dem deutschen Rekordmeister lange Paroli. Erst ein Doppelschlag durch Javi Martínez (61.) und Robert Lewandowski (63.) löste den Knoten. „Ich bin zufrieden. Hier werden sich noch andere Teams schwertun“, lautete das Fazit von FCB-Coach Niko Kovač hinterher. Eine Einschätzung mit der der Kroate nicht ganz recht behalten sollte: AEK schloss die Gruppenphase am Ende mit null Punkten ab.
Mit sieben Titeln ist der FC Sevilla Rekordsieger im UEFA Cup bzw. der Europa League. In der Champions League haben die Andalusier dagegen noch nicht so große Spuren hinterlassen und so kam es erst im April 2018 zum ersten Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern. Mit dem Erreichen des Viertelfinals hatte Sevilla den bis dato größten Erfolg in der Königsklasse erreicht – mehr wollten die Münchner den Spaniern aber nicht zugestehen. In einer umkämpften Partie im Ramón Sánchez-Pizjuán setzte sich der FCB trotz zwischenzeitlichen Rückstands mit 2:1 durch ein Eigentor von Jesús Navas (37.) und einem Tor von Thiago (68.) durch. Der Sieg war am Ende Gold wert. Im Rückspiel eine Woche darauf reichte den Bayern ein 0:0 zum Einzug ins Halbfinale.
Als russischer Vizemeister qualifizierte sich Rostow in der Saison 2016/17 erstmals und zum bislang einzigen Mal für die Champions League. Das Spiel in der Allianz Arena am 1. Spieltag der Gruppenphase war für den Club so nicht nur das erste Duell mit den Bayern, sondern gleichzeitig auch die Premiere im wichtigsten Vereinswettbewerb Europas. Aus einer stabilen Abwehr heraus wollte sich der Debütant gut verkaufen, doch irgendwann wurde der Druck der Heimelf zu groß. Robert Lewandowski (28.), Thomas Müller (45.+2), Joshua Kimmich (53./60.) und Juan Bernat schossen einen klaren 5:0-Erfolg der Bayern heraus. „Zu Beginn war es schwierig, weil die Räume sehr eng waren“, sagte FCB-Trainer Carlo Ancelotti hinterher, doch „nach dem ersten Tor wurde es einfacher“.
Live









































