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·2. Januar 2026
Einst Spieler am Tivoli: Pinto wird Kaderplaner der Alemannia

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Pünktlich zur Abreise ins Trainingslager am Freitag hat Alemannia Aachen seine sportliche Struktur um die Position eines Kaderplaners erweitert und diese mit Sergio Pinto besetzt. Athletiktrainer Mele Mosqueda ist dagegen freigestellt worden.
Pinto ist am Tivoli kein Unbekannter, war er doch einst Spieler der Alemannia. Genau 101 Mal kam der Deutsch-Portugiese zwischen 2004 und 2007 für den TSV zum Einsatz, darunter auch in sechs UEFA-Cup-Partien. Insgesamt sind 212 Erstliga-Spiele in seiner aktiven Karriere verzeichnet, hinzukommen 79 Einsätze in der 2. Liga sowie 18 Partien in Spaniens 1. Liga. Nach dem Ende seiner Spielerlaufbahn arbeitete Pinto als Scout von Fortuna Düsseldorf, Eintracht Frankfurt und der SpVgg Greuther Fürth.
Bei den Kleeblättern stieg der 45-Jährige anschließend zum Kaderplaner auf und übte diesen Job bis November 2024. Sein Vorgesetzter damals: Rachid Azzouzi, der als Sport-Geschäftsführer fungierte. Bei der Alemannia kommt es nun zum Wiedersehen. "Es ist ein schönes Gefühl, wieder für die Alemannia tätig zu sein", sagt Pinto und blickt auf eine "sehr prägende Zeit" in Aachen zurück. "Ich freue mich außerdem darüber, wieder mit Rachid zusammenzuarbeiten. Wir haben schon in Fürth gemeinsam Erfolg gehabt und ich werde alles dafür tun, dass sich dies nun auch bei der Alemannia fortsetzt."
Azzouzi beschreibt Pinto als "sehr erfahrenen Kaderplaner", mit dem er bereits zu Beginn seiner Scouting-Laufbahn bei Fortuna Düsseldorf und später in Fürth erfolgreich zusammengearbeitet habe. Der 45-Jährige sei "sehr gut" vernetzt, arbeite strukturiert, gewissenhaft, im Sinne des Vereins und habe ein sehr gutes Auge für Spieler sowie deren Entwicklungspotenzial. "Dieses gegenseitige Vertrauen ist in dieser Position extrem wichtig."
Künftig nicht mehr für die Alemannia tätig sein wird dagegen Athletiktrainer Mele Mosqueda. Wie der TSV bekanntgab, trennen sich die Wege nach eineinhalb Jahren. Zu den Gründen macht der Klub keine Angaben, allerdings dürfte die hohe Anzahl an Verletzten während der Hinrunde eine Rolle gespielt haben. "Wir können die Dinge nicht so weiterlaufen lassen, dafür sind die Ausfallzeiten einfach zu hoch. Wir müssen etwas ändern", sagt Azzouzi in der "Aachener Zeitung", will die Misere aber dennoch nicht ausschließlich an Mosqueda festmachen.
Der US-Amerikaner war zu Beginn der vergangenen Saison zu den Schwarz-Gelben gestoßen. Seine Aufgaben übernimmt vorerst Dennis Klatt, Athletiktrainer der U19. Der 24-Jährige begleitet die Mannschaft auch ins Wintertrainingslager nach Belek.









































