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·16. Mai 2026
Eklat um KSC-Talent – Tunesien vor WM-Start mächtig angefressen!

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Der tunesische WM-Kader steht: Mit Ellyes Skhiri, Rani Khedira, Ismaël Gharbi und Elias Saad stehen gleich vier Spieler aus Deutschland im Kader von Trainer Sabri Lamouchi. Überraschenderweise nicht im WM-Kader steht hingegen KSC-Talent Louey Ben Farhat.
Es war eine durchaus interessante Nachricht, als Louey Ben Farhat Anfang des Jahres verkündete, dass er die Einladung der tunesischen Nationalmannschaft annehmen wird. Zur letzten Länderspielpause der Saison lud Nationaltrainer Lamouchi den hochtalentierten Offensivspieler ein. Es folgten zwei Kurzeinsätze in den Freundschaftsspielen gegen Haiti und Kanada.
Eigentlich stand fest, dass der 19-Jährige auch für den WM-Kader Tunesiens nominiert wird. Ben Farhat ist fit und hat die Folgen seines Mittelfußbruchs gut überstanden. Doch ein Anruf seines Vaters einen Tag vor der Verkündung des WM-Kaders löste beim tunesischen Verband Entsetzen aus.
„Heute Morgen hat mich Louey Ben Farhats Vater angerufen. Er sagte mir, es sei zu früh, ihn in die Auswahl aufzunehmen, und lehnte ab. Ich war schockiert. Ich habe Louey angerufen, aber er ging nicht ran. Ich habe seinen Vater erneut angerufen, aber auch er ging nicht ran. Das ist respektlos. Die Sache ist erledigt“, wird der tunesische Nationaltrainer Lamouchi in den tunesischen Medien zitiert.
Dieses Verhalten löst natürlich einige Fragen aus. Das umworbene KSC-Talent hatte in den vergangenen Wochen offen von einer Nominierung für den tunesischen WM-Kader geträumt. Warum nun der plötzliche Sinneswandel? Könnte es sein, dass Ben Farhat in den kommenden Jahren darauf spekuliert, eine Einladung des DFB – eventuell für die U21 – zu erhalten? Das Tischtuch mit dem tunesischen Verband scheint jedenfalls irreparabel zerschnitten zu sein.
Ähnliche Fragen zur Zukunft des 1,75 m großen Offensivallrounders bestehen auch beim Karlsruher SC. Der KSC ist sich bewusst, dass sowohl im In- als auch im Ausland großes Interesse an seinem Ausnahmetalent besteht. In der Bundesliga werden Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt nachgesagt. Aus dem Ausland sind besonders Como, Galatasaray, Red Bull Salzburg und Olympique Lyon interessiert.
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