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·11. Februar 2026

El Mala packt aus: Probleme mit Kwasniok eskalieren

Artikelbild:El Mala packt aus: Probleme mit Kwasniok eskalieren

Die Fassade bröckelt beim 1. FC Köln. Was nach außen noch professionell wirkt, offenbart hinter den Kulissen zunehmend Risse. Said El Mala, der 19-jährige Shootingstar der Kölner, hat die Vereinsführung eingeweiht: Sein Verhältnis zu Cheftrainer Lukas Kwasniok ist alles andere als harmonisch. Die Nachricht kommt zu einem brisanten Zeitpunkt – denn parallel dazu hat El Mala bereits seine Wechselbereitschaft signalisiert.

Ende Januar führte der junge Angreifer ein Gespräch mit den Kölner Verantwortlichen, das eigentlich einem anderen Thema gewidmet war. El Mala hatte mitgeteilt, dass er sich einen Sommerwechsel zu Brighton & Hove Albion durchaus vorstellen könne. Doch statt bei dieser Botschaft stehen zu bleiben, nutzte der 19-Jährige die Gelegenheit für eine weitere Offenbarung: Die Zusammenarbeit mit Kwasniok läuft nicht rund. Ein kühles Verhältnis, wie die ‚Sport Bild‘ es nennt, belastet die Beziehung zwischen Spieler und Trainer zusehends.


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Öffentliche Aussagen und missverstandene Scherze

Die Gründe für die Verstimmung sind vielschichtig. Laut ‚Sport Bild‘ summieren sich zahlreiche Kleinigkeiten, die das Miteinander belasten. Dazu zählen öffentliche Aussagen Kwasnioks, die beim jungen Stürmer nicht gut ankommen. Hinzu kommen Situationen im Alltag, in denen Scherze des Trainers ihr Ziel verfehlen und bei El Mala anders interpretiert werden als gedacht.

Doch der zentrale Streitpunkt liegt auf einem anderen Feld: der Spielzeit. Nach 21 absolvierten Bundesliga-Partien stand El Mala lediglich neun Mal in der Startelf. Für den ehrgeizigen 1,87-Meter-Stürmer eine frustrierende Bilanz. Kwasniok argumentiert mit Belastungssteuerung – er wolle seinen besten Torjäger schützen und nicht überlasten. Eine Erklärung, die El Mala nach eigener Wahrnehmung allerdings nicht akzeptiert.

Bezeichnend für die Situation: Trotz seiner Unzufriedenheit vermeidet El Mala bewusst eine offene Konfrontation. Er fügt sich den Trainerentscheidungen und will keine zusätzliche Unruhe ins Team bringen. Ein professionelles Verhalten, das jedoch nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass die Problematik ungelöst im Raum steht.

Klärungsbedarf vor sportlich entscheidender Phase

Ein offenes Gespräch zwischen beiden Parteien erscheint dringend notwendig. Das Timing ist brisant: Köln befindet sich in einer Phase, in der jeder Punkt zählt. Ein ungelöster Konflikt zwischen Cheftrainer und Top-Scorer könnte da schnell zum Risikofaktor werden.

Dass El Mala seine Kritik ausgerechnet im Zuge seiner Wechselgedanken bei der Führungsetage platziert hat, unterstreicht die Dringlichkeit der Angelegenheit. Es wirkt wie eine klare Botschaft: So kann es nicht weitergehen. Ob die Verantwortlichen nun vermittelnd eingreifen oder ob sich Trainer und Spieler eigenständig zusammenraufen, bleibt abzuwarten. Klar ist: Ohne Klärung könnte aus einer zwischenmenschlichen Verstimmung ein handfestes sportliches Problem erwachsen.

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