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·13. August 2026

El Mala zum BVB? Warum sich der 1. FC Köln vom Dortmunder Angebot provoziert fühlt

Artikelbild:El Mala zum BVB? Warum sich der 1. FC Köln vom Dortmunder Angebot provoziert fühlt

Es ist der zäheste Transferpoker dieses Bundesliga-Sommers, und er hat offenbar schon beim allerersten Angebot geknirscht. Im Ringen um Said El Mala geht es längst nicht mehr nur um Zahlen, sondern auch um Form und Ton. Nach Informationen der „Bild“ fühlten sich die Verantwortlichen des 1. FC Köln vom Auftreten Borussia Dortmunds mehrfach vor den Kopf gestoßen.

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Said El Mala bejubelt seinen Elfmetertreffer für den 1. FC Köln gegen Werder Bremen im RheinEnergieStadion. (Dean Mouhtaropoulos / Getty Images)


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Ein Angebot ohne persönliche Anrede sorgte für Irritationen

Auslöser war demnach die erste Offerte des BVB für den 19 Jahre alten Dribbler. Sie soll in Köln als sehr formell wahrgenommen worden sein, versehen mit wenig persönlicher Ansprache. Für einen Verein, der einen seiner wertvollsten Spieler abgeben soll, war das offenbar der falsche Einstieg in Verhandlungen. Schon im Juli hatte der Transferpoker für Irritationen gesorgt.

Danach wiederholte sich ein Muster: Kölns Sportboss Thomas Kessler (40) lehnte ab. Die Dortmunder Verhandlungsführer um Sport-Geschäftsführer Lars Ricken (50) und Sportdirektor Ole Book (40) legten nach. Aus Kölner Sicht näherte sich der BVB dabei in auffällig kleinen Schritten dem geforderten Ablösepaket. Genau diese Salami-Taktik empfanden sie am Geißbockheim als Provokation.

50 Millionen Euro sind die Schmerzgrenze des Effzeh

An der Zahl selbst hat sich seit Wochen nichts geändert. Köln verlangt ein Gesamtpaket von 50 Millionen Euro und ist nicht bereit, El Mala für weniger ziehen zu lassen. Der BVB wiederum signalisiert inzwischen, dass er diese Grenze erfüllen will. Zuletzt hatte Dortmund ein All-in-Angebot vorgelegt.

Warum sich der BVB von Absagen nicht abschrecken lässt

Zwei Gründe sprechen dafür, dass Dortmund weitermacht. Erstens haben der Spieler und seine Mutter und Beraterin Sabrina intern hinterlegt, dass El Mala gerne nach Dortmund wechseln würde. Zweitens gibt es beim BVB auf dieser Position keinen Plan B. Die sportliche Führung hat sich auf genau einen Namen festgelegt.

Wie hoch der Offensivmann intern gehandelt wird, machte zuletzt auch Torhüter Gregor Kobel deutlich, der öffentlich von El Mala schwärmte.

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Said El Mala kommt am 10. November 2025 mit seiner Reisetasche am Ritz Carlton Hotel in Wolfsburg an, wo sich die deutsche Nationalmannschaft zum Länderspiel versammelte. Foto: Stuart Franklin / Getty Images for Volkswagen

Wer Said El Mala ist und warum ihn alle wollen

El Mala ist erst 19 Jahre alt und hat sich in kürzester Zeit vom Talent zum wichtigsten Offensivspieler des 1. FC Köln entwickelt. Der Flügelstürmer sucht das Eins gegen eins, zieht Gegenspieler auf sich und ist gleichzeitig abschlussstark, wie sein Elfmetertreffer gegen Werder Bremen im vergangenen April zeigte. Genau diese Mischung sucht Dortmund auf der linken Offensivseite, wo Beier und Svensson bislang um einen Platz konkurrieren.

Auch über Köln hinaus wird sein Name längst diskutiert. Klub-Ikone Lukas Podolski sagte bereits im Frühjahr, El Mala hätte der DFB-Elf etwas geben können. Für Bundestrainer Jürgen Klopp ist der Offensivmann damit ein Kandidat für die kommenden Länderspiele, unabhängig davon, für welchen Klub er künftig aufläuft.

Was ein Abgang für Köln bedeuten würde

In Köln ist die Sorge groß, dass der Verein seinen prägendsten Offensivspieler kurz vor dem Saisonstart verliert. Klub-Legende Pierre Littbarski hat den Effzeh vor wenigen Tagen öffentlich vor einer Saison ohne El Mala gewarnt. Sportlich lässt sich ein Spieler dieses Typs kurzfristig kaum ersetzen, wirtschaftlich wären 50 Millionen Euro für den 1. FC Köln allerdings eine historische Summe.

Der Zeitdruck steigt mit jedem Tag

Beide Klubs starten in wenigen Tagen in den DFB-Pokal, kurz darauf beginnt die Bundesliga-Saison 2026/27. Je näher der Pflichtspielauftakt rückt, desto teurer wird für Dortmund die Alternative, ohne den Wunschspieler in die Saison zu gehen. Und desto schwieriger wird es für Köln, im Fall eines Verkaufs noch adäquaten Ersatz zu finden. Eine Einigung ist damit näher als je zuvor, entschieden ist aber weiterhin nichts.

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