En-Nesyri stoppt Juventus-Transfer in letzter Minute: Warum der Stürmer noch nicht „Ja“ sagt | OneFootball

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·25. Januar 2026

En-Nesyri stoppt Juventus-Transfer in letzter Minute: Warum der Stürmer noch nicht „Ja“ sagt

Artikelbild:En-Nesyri stoppt Juventus-Transfer in letzter Minute: Warum der Stürmer noch nicht „Ja“ sagt

Fenerbahce und Juventus einig – doch das „Okay“ bleibt aus

Der geplante Wechsel von Youssef En-Nesyri von Fenerbahce zu Juventus Turin wurde in letzter Minute ausgebremst. Zwischen dem italienischen Spitzenklub und den Gelb-Marineblauen sollen die Grundzüge des Transfers bereits abgestimmt gewesen sein, doch ausgerechnet die finale Zustimmung des Spielers blieb aus – und löste bei Juventus spürbare Irritation aus.

Besonders brisant: Der 28-jährige Stürmer sagte nicht „Okay“, obwohl der Deal formalisiert werden sollte. In Italien wurde das als überraschender Rückschlag bewertet, weil ein Transfer dieser Größenordnung in der Regel erst dann in die Endphase geht, wenn auch die Spielerseite grünes Licht gegeben hat.


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„Mit leeren Händen“ zurück nach Turin: Ottolini reist ohne Abschluss ab

In diesem Zusammenhang wird berichtet, dass Juventus-Sportdirektor Marco Ottolini nach Turin zurückkehrte, ohne den Transfer finalisieren zu können. Dass die Gespräche am Ende nicht an Ablöse- oder Formalfragen scheiterten, sondern am fehlenden Spieler-Commitment, sorgte hinter den Kulissen für einen echten Stimmungsumschwung.

Der Transfer hätte in der letzten Phase bestätigt werden sollen, doch En-Nesyris ausbleibende Zustimmung brachte den Ablauf zum Stillstand. Für Fenerbahce ist das ein heikler Moment, weil die Einigung mit einem europäischen Topklub sportlich und wirtschaftlich eine klare Signalwirkung gehabt hätte.

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Warum En-Nesyri zögert: Wunsch nach langfristiger Lösung

Nach Informationen von La Gazzetta dello Sport liegt der Kern des Problems in En-Nesyris Haltung zur Vertragsform. Der Bericht schildert, dass der marokkanische Angreifer das Angebot von Juventus nicht sofort mit „Ja“ bewertete, weil er es in eine dauerhaft angelegte Perspektive überführen möchte. Genau dieser Punkt soll die Entscheidung verlangsamt und die Geduld der italienischen Seite strapaziert haben.

Gleichzeitig habe En-Nesyri ein weiteres Angebot erhalten, das seine Überlegungen zusätzlich beeinflusst. Demnach soll auch der FC Sevilla, sein früherer Klub, mit einem Vorstoß an ihn herangetreten sein. Das habe die Situation komplizierter gemacht, weil der Spieler mehrere Optionen gegeneinander abwägen müsse.

Juventus reagiert genervt: Prozess droht zu kippen

Der Bericht aus Italien betont, dass Juventus dieses Zögern nicht begrüße. Im Umfeld des Klubs werde der Prozess zunehmend als belastend wahrgenommen, weil sich ein Transferfenster in der Praxis häufig nicht nach Idealplänen, sondern nach Timing, Konkurrenz und internen Kaderentscheidungen richtet.

Die klare Botschaft: Wenn eine Seite zu lange wartet, entsteht die Gefahr, dass Alternativen gezogen werden. In dieser Logik wird En-Nesyris Haltung als Faktor gesehen, der den Deal trotz vorheriger Einigung zwischen den Klubs ins Wanken bringen kann.

En-Nesyris Saisonwerte: Tore, Minuten, Einfluss

Sportlich steht En-Nesyris Profil weiterhin im Fokus. In dieser Saison absolvierte Youssef En-Nesyri insgesamt 25 Spiele über alle Wettbewerbe, stand dabei 1.779 Minuten auf dem Platz und sammelte acht Tore sowie ein Assist. Diese Zahlen unterstreichen, warum sein Name in den Transferplanungen europäischer Klubs eine Rolle spielt.

Ob der Wechsel zu Juventus noch einmal Fahrt aufnimmt oder ob ein anderer Weg entsteht, hängt nun entscheidend davon ab, ob der Spieler zeitnah eine eindeutige Entscheidung trifft – und ob die beteiligten Klubs bereit sind, diesen Prozess weiter mitzugehen.

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