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·23. Mai 2026

Endstation Olympiakos: Fenerbahçe scheidet aus der EuroLeague aus

Artikelbild:Endstation Olympiakos: Fenerbahçe scheidet aus der EuroLeague aus

Mit einer 61:79-Niederlage gegen Olympiakos Piräus hat sich Fenerbahçe aus der EuroLeague verabschiedet. Im Halbfinale des in Athen ausgetragenen Final Four fand der amtierende Champion nie seinen Rhythmus in der Offensive und muss den Traum von der Titelverteidigung nun begraben.

Bereits im Vorfeld war klar, dass es aus Sicht von Fenerbahçe sowohl defensiv als auch offensiv eine hervorragende Leistung benötigen würde, um das EuroLeague-Halbfinale gegen Topfavorit Olympiakos Piräus möglichst lange offen halten zu können. Während das Team von Trainer Šarūnas Jasikevičius in der Verteidigung durchaus einen guten Job machte und die Griechen vor allem in der Anfangsphase immer wieder zu schwierigen Würfen zwang, haperte es im Angriff enorm. So durchlebten die "Kanarienvögel" einige minutenlange Phasen ohne eigene Punkte und präsentierten sich insbesondere zum jeweiligen Viertelbeginn mehrfach ungewohnt harmlos in der Offensive. Folgerichtig setzte sich der Hauptrundenerste Olympiakos am Ende verdient mit 79:61 durch, ohne selbst den besten Tag erwischt zu haben. Ordentliche Auftritte von Scharfschütze Tarik Biberović (17 Punkte, sechs Rebounds) und Modellathlet Talen Horton-Tucker (16 Punkte, sieben Rebounds, drei Assists) konnten den Finaleinzug der Rot-Weißen, die im Endspiel am Sonntag auf Real Madrid treffen, letztlich nicht verhindern – auch deshalb, weil auf Seiten der Türken nur das genannte Duo seine Normalform erreichte. Leistungsträger Wade Baldwin hingegen blieb trotz solider Statistiken hinter den Erwartungen zurück und hatte kaum Einfluss auf die Partie.


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Fokus verlagert sich in Richtung Basketbol Süper Ligi

Nach dem Aus im internationalen Wettbewerb gibt es für Fenerbahçe einen weiteren Titel zu verteidigen: In der türkischen Basketbol Süper Ligi befinden sich die Gelb-Marineblauen naturgemäß in der Favoritenrolle und wollen diesen Status im Play-off-Viertelfinale gegen Esenler Erokspor untermauern. Los geht es am kommenden Mittwoch mit Spiel eins im heimischen Ülker Spor ve Etkinlik Salonu, bevor man zwei Tage später beim Aufsteiger aus Istanbul gastiert. Als Tabellenerster nach der Hauptrunde verfügt Fenerbahçe bis zu einer möglichen Finalserie über das Heimrecht. Trotz der starken Konkurrenz in der hochwertig besetzten Basketbol Süper Ligi wäre alles andere als die erneute türkische Meisterschaft eine herbe Enttäuschung für die "Kanarienvögel" – erst recht nach dem Verpassen des EuroLeague-Endspiels.

Foto: X / Fenerbahçe Beko

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