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·10. April 2026
England bei der WM 2026: Ohne Harry Kane fehlt den Three Lions die Wucht

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Thomas Tuchel hat eingeräumt, dass England ohne Harry Kane “nicht die gleiche Gefahr” ausstrahlt. Zugleich betonte der Nationalcoach, dass das für jede Mannschaft der Welt gelte.

Englands Stürmerstar Harry Kane applaudiert nach dem Länderspiel gegen Japan den Fans im Wembley Stadium in London am 31. März 2026. Alex Pantling / Getty Images
Der Kapitän war im Vorfeld der Partie gegen Japan wegen eines “minor issue” aus dem Training genommen worden. England meldete seinen Ausfall noch vor dem Spiel und teilte mit, dass Kane für weitere Untersuchungen im Camp bleiben werde.
Es war bereits das zweite Spiel ohne den Stürmer in dieser Länderspielphase: Beim 1:1 gegen Uruguay am Freitag gehörte er zu der Gruppe von Spielern, die geschont worden waren.
Nach der Partie erklärte Tuchel in seiner Pressekonferenz, England sei ohne den Rekordtorschützen nicht dieselbe Mannschaft. Das gelte aber nicht nur für die Three Lions, sondern ebenso für Bayern München oder jedes andere Team auf der Welt, wenn ein Spieler dieser Klasse ausfalle. Für Tuchel sei es “just normal”, den Verlust eines Weltklassestürmers zu spüren.
“In der absence of Harry Kane we don’t have the same threat”, sagte Tuchel. “Bayern Munich in the absence of Harry Kane has not the same threat. No team in the world has the same threat. It’s just normal. If top teams rely on top players, and top nations rely on top players, that’s just absolutely normal.”
Die beiden Spiele haben Fragen nach Englands Schlagkraft ohne Kane aufgeworfen. Sorgen macht sich Tuchel deshalb aber nicht – trotz der nur noch gut zwei Monate bis zur Weltmeisterschaft.
“We can win games without Harry, we will win without Harry, we have won without Harry”, sagte Tuchel. “It’s easier to win matches with Harry.”
Gegen Japan hatte England die Struktur umgestellt: Phil Foden agierte als falsche Neun, nachdem gegen Uruguay zunächst Dominic Solanke im Sturmzentrum begonnen hatte. Tuchel machte klar, dass es keinen Sinn habe, nach einem “zweiten Harry Kane” zu suchen. Einen solchen gebe es schlicht nicht. Gleichzeitig sei das aber keine Ausrede gewesen, denn England habe auf Japan vorbereitet sein wollen und Lösungen in der Hinterhand gehabt. Dennoch tat sich die Mannschaft schwer.
“We didn’t change the system against Uruguay and played with a no 9,” sagte er. “Today we played with a different no 9. And we played also with a 9 with Phil Foden and later with Dom Solanke. But I’m not looking for a second Harry Kane. There is no second Harry Kane. That’s also not an excuse, we were ready to beat Japan, we were ready to find solutions and to offer solutions to the team, but it was difficult, we struggled.”


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