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·9. März 2026
Enthüllt: Darum trennt sich der BVB von Julian Brandt

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Borussia Dortmund und Julian Brandt werden im Sommer getrennte Wege gehen. Hinter der Entscheidung stehen mehrere Gründe – von finanziellen Überlegungen bis zum geplanten Umbruch im BVB-Kader.
Nach sieben gemeinsamen Jahren wird Julian Brandt Borussia Dortmund im Sommer verlassen. Die Verantwortlichen bestätigten am Wochenende, dass der auslaufende Vertrag des 29-Jährigen nicht verlängert wird. Hinter der Entscheidung stehen laut einem Bericht der BILD mehrere Faktoren – sowohl sportliche als auch wirtschaftliche.
Sport-Geschäftsführer Lars Ricken erklärte nach dem 2:1-Auswärtssieg beim 1. FC Köln, dass die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen zustande kam. „Es hat offene Gespräche gegeben und wir waren uns einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird“, sagte Ricken bei Sky. Trotz der Entscheidung betonte er die Verdienste des Offensivspielers: „Er hat ein paar Hundert Spiele für Borussia Dortmund gemacht. Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben.“
Ein entscheidender Grund für das Aus ist offenbar die finanzielle Situation. Mit einem geschätzten Jahresgehalt von rund acht Millionen Euro zählt Brandt zu den Topverdienern im Dortmunder Kader. Intern wird jedoch laut BILD diskutiert, die Gehaltsstruktur künftig stärker an klaren Leistungsträgern auszurichten. Die Verantwortlichen sehen daher Anpassungsbedarf im Kader.
Gleichzeitig plant der Verein einen größeren personellen Umbruch. Im Zuge dessen soll auch die Hierarchie innerhalb der Mannschaft neu geordnet werden. Langjährige Spieler werden intensiver bewertet, während gleichzeitig neue Führungsspieler aufgebaut werden sollen.

Foto: IMAGO
Sportdirektor Sebastian Kehl bestätigte, dass die Entscheidung nach intensiven Gesprächen getroffen wurde. „Ich habe mich mit Jule hingesetzt. Wir haben die Dinge besprochen und werden ab Sommer getrennte Wege gehen“, erklärte Kehl. Die Gespräche seien offen geführt worden, auch wenn der Schritt beiden Seiten nicht leicht gefallen sei.
Neben den Überlegungen des Vereins spielte offenbar auch Brandts persönliche Situation eine Rolle. Der Offensivspieler war zuletzt unzufrieden mit seiner Rolle unter Trainer Niko Kovac, bei dem er regelmäßig zwischen Startelf und Ersatzbank pendelte. Zudem soll der gebürtige Bremer schon länger mit einem Wechsel ins Ausland liebäugeln. Damit endet im Sommer ein Kapitel, das 2019 mit Brandts Wechsel von Bayer Leverkusen nach Dortmund begonnen hatte. Wohin es den Offensivspieler anschließend zieht, ist noch offen.









































